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Dean Koontz über "Die schwarze Feder"

Die_schwarze_FederIn seinem großartigen Kurzroman Die schwarze Feder erzählt Dean Koontz, wie der monsterhafte Alton Turner Blackwood zu seiner wahnhaften, mörderischen Bestimmung fand. Seine ganze Geschichte ist nachzulesen in Der Rabenmann, der am 12. Dezember auf Kindle erscheint.

Mit 400 Millionen verkauften Büchern ist Dean Koontz einer der meistgelesenen Autoren weltweit. Im nachfolgenden Interview gewährt er einen Blick hinter die Kulissen.

Wie kamen Sie auf die Idee, Die Schwarze Feder zu schreiben?

Es war mein amerikanischer Verleger, der mich fragte, ob ich nicht Lust hätte, einen vielleicht 25-seitigen Kurzroman um Alton Turner Blackwood zu schreiben, den Bösen in Der Rabenmann. Er plante, diesen Kurzroman vor dem Roman erscheinen zu lassen, und zwar ausschließlich als E-Book. „Super Marketing“, meinte er. „Und wahrscheinlich amüsant zu schreiben.“
Kaum hatte ich den Vorschlag gehört, erschien vor meinem geistigen Auge die Figur des jungen Howie Dugley. Ich fand Howie sofort so spannend, dass es mir unmöglich wurde, die Geschichte nicht zu schreiben. Schnell wuchs sie auf über 50 Seiten, und als ich sie abschloss, war ich traurig, dass Howie meine Phantasiewelt schon wieder verließ.

Was war leichter für Sie zu schreiben, der Roman – normalerweise Ihre bevorzugte Gattung – oder der Kurzroman?

Nun, für die 472 Manuskriptseiten des Romans saß ich deutlich über 1600 Stunden an der Computertastatur, was etwa dreieinhalb Stunden pro Seite entspricht. Die 52 Seiten des Kurzromans schrieb ich in etwa 80 Stunden, brauchte also etwa eineinhalb Stunden pro Seite. Der Kurzroman fiel mir in gewisser Weise leichter, weil ich schon von Anfang an mein Ziel vor Augen hatte. Aber die kürzere Form hat auch ihre Tücken. So musste der Text in die Welt des Romans passen, ohne aber dessen Geheimnisse zu verraten. Glücklicherweise ging es mir schon immer so, dass mir die am schwierigsten zu schreibenden Texte auch am meisten Spaß bereiten. Erst die Herausforderung macht die Reise interessant.

War Die schwarze Feder Ihr erster Text, der ausschließlich als E-Book erschien? Und lesen Sie selbst E-Books?

Ja, es war mein erster. Ich selbst lese noch keine E-Books, weil ich das Buch als physischen Gegenstand zu sehr liebe. Doch die E-Book-Verkäufe sind in den Staaten in die Höhe geschossen. Und ich sehe schon auch, wie praktisch elektronische Bücher sind.

Was sind Ihre nächsten Pläne?

Das Leben ist so vollgepackt mit Wundern und Geheimnissen, dass es immer Neues zu erzählen und neue Figuren zu erforschen gibt. Ich habe den fünften und letzten Band meiner Frankenstein-Serie abgeschlossen. Momentan sitze ich am Finale eines großen Romans über ein Haus des Schreckens – aber es ist keine Geistergeschichte. Etwas viel Merkwürdigeres als Geister herrscht in der Villa aus dem 19. Jahrhundert … Und dann geht’s an den nächsten Odd-Thomas-Roman. Ich fürchte, so schnell wird das nichts mehr mit meinem Zahnmedizinstudium.

Der_Rabenmann

Der Rabenmann - die ganze Geschichte des Horrors rund um Alton Turner Blackwood - erscheint am 12.12.2011 auf Kindle. Sichern Sie sich jetzt schon Ihr Exemplar.

 

 

 

 

 

 

 

-- BSa

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