Der Augenjäger:Psychothriller
Sebastian Fitzek ist in den letzten Jahren zum Star der deutschen Thrillerautoren avanciert. Mit seinem neuesten Buch Der Augenjäger führt er seine Leser wieder tief in menschliche Abgründe und beweist einmal mehr, dass er zu den besten seines Genres zählt.
Wir hatten ein paar Fragen an den Autor:
Beschreiben Sie sich mit drei Worten!
Kreativ, ungeduldig, humorvoll, launisch, neidfrei, nervös, tierlieb, faul, nie mit drei Worten auskommend.
Woher kommen die Inspirationen zu Ihren Büchern?
Ich nehme sie aus dem Alltag. Ein Beispiel: Die Idee zur Therapie kam mir tatsächlich während ich in einem völlig überfüllten Wartezimmer eines Arztes darauf wartete, dass meine Freundin endlich wieder aus der Behandlung kommt. Als das nach einer halben Stunde immer noch nicht der Fall war, begann mein Thriller-Hirn zu grübeln: Was wäre, wenn dir jetzt alle sagen würden, sie wäre gar nicht hineingegangen? Wenn Sprechstundenhilfe und Arzt behaupteten, heute hätten sie meine Freundin noch nicht gesehen? Wenn auch die die anderen wartenden Patienten mit dem Kopf schütteln würden? Welchen logischen Grund könnte es dafür geben, dass sie fortan nie wieder auftaucht? Nachdem ich diese Kernfrage gefunden und für spannend befunden hatte, habe ich etwa ein Jahr lang nachgedacht. Danach hatte ich ein Exposé mit einer (wie ich finde) schlüssigen Story zusammen. Erst dann fing ich an, zu schreiben.
Haben Sie einen Lieblingsautor? Wer ist es und weshalb?
Michael Crichton, weil er so vielseitig ist. Mediziner, Wissenschaftler, Autor, schreibt Bestseller, liefert Kinoideen und entwickelt TV-Serien wie Emergency Room.
Wenn Sie die berühmten drei Wünsche frei hätten, wie sähen sie aus?
Dass mir in Zukunft jeder Wunsch erfüllt wird. Dass ich trotzdem denke, ich erreiche das alles aufgrund meiner tollen Leistungen. Dass ich diesen Wunsch auch wieder rückgängig machen kann.
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-- BHa

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