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Entdeckt! Interview mit der Kandidatin Christiane Fux

51GKQPDNKfL._BO2,204,203,200_,TopRight,35,-76_AA278_PIkin4,BottomRight,-69,22_AA300_SH20_OU03_[1]Der Amazon Autoren-Preis zielt darauf ab, neue Talente aus dem deutschsprachigen Raum zu präsentieren und zu fördern. Für den Preis im Sommer ist Christiane Fux mit ihrem Roman Das letzte Geleit nominiert. Sie ist gemeinsam mit vier weiteren Autoren auf der Jagd nach den besten Kundenrezensionen.

Wir haben der Nominierten vorab einige Fragen gestellt:

Liebe Frau Fux, wie kommt es, dass eine Münchnerin Hamburger Krimis schreibt?
Ganz einfach: Ich bin ja eine Hamburgerin, die es nach München verschlagen hat. Auch wenn ich schon seit über 20 Jahren sehr gerne an der Isar lebe, ticke ich noch immer wie ein echter Fischkopf, wie die Bayern sagen. Der trockene Humor, die Sprache, die Denke ist noch immer nordisch by nature. Als ich losgelegt habe mit dem Schreiben war schnell klar, dass darum auch meine Geschichte an der "Waterkant" spielen musste.

Wie sind Sie zum Schreiben gekommen? Gab es erst die Idee zu Das letzte Geleit oder erst den Wunsch zu schreiben?
Geschrieben habe ich schon immer gern, weswegen ich meinen Beruf als Journalistin nach wie vor mit Begeisterung ausübe. Aber dann kam mir die Idee für einen ermittelnden Bestatter und ich wusste: Jetzt ist die Zeit reif für ein Buch.

Sie haben ein spannendes und witziges Team von Charakteren versammelt, entspringen diese komplett Ihrer Phantasie oder haben Sie Anlehnungen aus ihrer näheren Umgebung genommen?
Die Hauptfiguren sind allesamt im Wesentlichen meiner Phantasie entsprungen – auch wenn man natürlich auch immer ein Stück von sich selbst mit hineinschreibt in so einen Charakter. In den Nebenfiguren habe ich jedoch den einen und die andere aus meinem Umfeld mit einem Augenzwinkern portraitiert.

Was war die Motivation, einen Mediziner/Bestatter zum Protagonisten zu machen? Hat Sie Ihre Tätigkeit als Medizin-Redakteurin inspiriert?
Schätzungen zufolge wird nur jeder zweite Mordfall überhaupt als ein solcher aufgedeckt, weil viel zu selten obduziert wird. Gerade bei alten Menschen erkennt ein unerfahrener Hausarzt dann schnell auf eine natürliche Todesursache. Ein Bestatter mit medizinischem Hintergrund hat da eine glaubwürdige Basis, um Morde aufzudecken – und aufzuklären. Darüber hinaus sind meine medizinischen Kenntnisse sicher eine große Inspirationsquelle für mich. Wie es im Bestattergewerbe zugeht, musste ich allerdings erst gründlich recherchieren.

Arbeiten Sie schon an einem neuen Projekt und wenn ja, können Sie uns schon etwas darüber verraten?
Der zweite Roman um Theo Matthies ist schon in Arbeit. Hier hat der Täter eine besonders perfide Mordmethode ersonnen: Er infiziert seine Opfer mit Tollwutviren. Wenn sich da die ersten Symptome zeigen, ist der Mensch trotz modernster Medizin unrettbar verloren.

-- MRa

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