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Matting legt Urban Fantasy vor - bis 9.12. exklusiv auf Kindle

Meltworld_ShanghaiMit Meltworld Shanghai legt Matthias Matting jetzt sein Roman-Debüt vor: Urban Fantasy, die sich sehen lassen kann. Bis 9.12.2012 ist der Roman für 4,99 EUR exklusiv für Kindle erhältlich.

Wir haben dem Autor einige Fragen gestellt:

Was hat Sie dazu bewogen, einen Roman zu schreiben?
Und wie kamen Sie auf Shanghai, gibt es eine persönliche Beziehung zur Stadt?

Matthias Matting: Die beiden Fragen hängen in diesem Fall eng zusammen. Vor etwa einem Jahr war ich zum ersten Mal in Shanghai. Das ist eine unglaublich spannende Stadt. Und es gibt dort so viele Orte, die mich sofort in eine bis dahin ungeschriebene Geschichte versetzt haben. Wo findet man das sonst: eine Bibliothek, halb altrömisch, halb aus der Zeit des chinesischen Kaisertums? Ein Hotel, das wie eine Märchenvilla wirkt? Und dann die unglaublichen Kontraste zwischen der Altstadt, wo die Menschen leben wie vor 50 Jahren, und den Hochhausvierteln, die an eine Mega-Version von New York erinnern. Oder wo kann man sich in einem Ballsaal in die 1930-er tanzen, als Shanghai als das Paris des Ostens galt und von den Triaden beherrscht wurde? Diese Orte wollten unbedingt in eine Geschichte.

Warum Fantasy?

Matthias Matting: Liao Yiwu ist schuld, der chinesische Schriftsteller, der gerade den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhielt. Auf meiner ersten Reise nach Shanghai hatte ich sein Buch "Fräulein Hallo und der Bauernkaiser" im Gepäck, eine Sammlung von Interviews, die der Autor mit ganz verschiedenen Menschen geführt hat. Die faszinierenden Mythen, etwa über den Beruf des Totenrufers, von denen ich darin zum ersten Mal las, haben so wunderbar zu den Orten gepasst, die ich mir bei diesem Besuch angesehen habe, dass einfach Fantasy daraus entstehen musste.

Was macht Ihr Buch besonders?

Matthias Matting: Der Titel "Meltworld" ist bewusst gewählt. Ich will nicht zu viel verraten, aber das Shanghai, das der Leser kennenlernt, ist ein riesiger Schmelztigel. Trotz vielen Jahren Kommunismus sind Mythen hier sehr lebendig. Gut und Böse liegen in dieser Stadt unglaublich nah zusammen - von Shanghai ging zum Beispiel auch die Kulturrevolution aus, die im Roman ebenfalls eine Rolle spielt und Millionen Menschen das Leben kostete. 

Sie gehen sehr kreativ damit um, die Leser einzubeziehen, wie kamen Sie darauf?

Matthias Matting: Das gehört, finde ich, ebenfalls zu einer "Meltworld". Die Hauptperson, Hannah Harlof, hat mich schon sehr früh gedanklich begleitet. Sie war der Kern, von dem die Geschichte ausging. Da lag es nahe, dass sie bei Facebook und Twitter von ihrem Alltag erzählt. Sie berichtet, was in Shanghai passiert, und manche dieser nicht ausgedachten Ereignisse passten so gut, dass sie schließlich zu Elementen der Story wurden. Hannah hat ein gewisses Eigenleben entwickelt, sie hat zum Beispiel auch einen Shanghai-Reiseführer verfasst, der in diesen Tagen in einer Verschenk-Aktion bei Amazon erhältlich sein wird. Bei manchen ihrer Facebook-Freunde hat sie sich sogar mit Postkarten gemeldet. So verschmelzen die Wirklichkeit und die im Buch erzählte Geschichte. Zwei Leser können sich übrigens all die Orte, die Hannah besucht hat, auch selbst ansehen - eine Reise nach Shanghai ist der Hauptpreis des Leserwettbewerbs, der im Buch und auf der Website zum Buch näher erklärt wird.

-- VMe

Kommentare

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Viele kennen M. Matting ja als Tester für elektronische Geräte im "Focus" aber besonders bei Amazon als Schreiber von Betriebsanleitungen. Hier nun überraschend sein erster(?) Roman. VIEL ERFOLG!

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