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Die Bucht des grünen Mondes aktuell für nur 3,99 EUR

BuchtIsabel Betos Roman Die Bucht des grünen Mondes ist bis zum 26. Dezember 2012 für nur 3,99 EUR erhältlich.
Die Autorin gab uns aus diesem Anlass ein exklusives Interview zu ihrem Buch.

Worum geht es in Ihrem Roman?

Isabel Beto: Amely, die Hauptfigur meines Romans, ist eine behütete „höhere Tochter“, die bisher vom Leben verwöhnt wurde. Doch von einem Tag auf den anderen wird ihre heile Welt auf den Kopf gestellt und Amely in die raue Wirklichkeit gestoßen: Sie teilt das Schicksal vieler junger Frauen Ende des 19. Jahrhunderts und muss einen deutlich älteren, ihr unbekannten Mann heiraten. Ihr Zukünftiger ist ein Geschäftspartner ihres Vaters und lebt in einer Welt, die Amely völlig fremd ist: Südamerika. Einer Welt mit anderen Menschen, anderem Klima, anderen Sitten und Moralvorstellungen. Daran zerbricht Amely fast. Aber dann lernt sie Aymáho kennen, einen wilden Ureinwohner mit einem unfasslichen Geheimnis. Und daran zerbricht sie nicht, daran wächst sie …

Amely Wittstock ist die Protagonistin Ihres Romans und behütete Fabrikantentochter. Was wird die größte Herausforderung für Sie?

Isabel Beto: Amely trifft die harte, selbstlose Entscheidung, ihr eigenes Lebensglück aufzugeben, um den Menschen, die ihr am Herzen liegen, zu helfen – ohne zu wissen, ob diese Hilfe je ankommen wird.

Was verbindet Sie mit Südamerika bzw. dem Amazonasgebiet?

Isabel Beto: Mich hat schon immer die besondere Geschichte und ebenso die besondere Geografie des Kontinents fasziniert. Als ich dann durch Zufall auf die Geschichte der Stadt Manaus und der Kautschukbarone gestoßen bin, wusste ich sofort, daraus muss ein farbenprächtiger Roman werden!

Ihr Roman spielt in der Vergangenheit. Inwieweit gibt es Bezüge zur heutigen Zeit aus Ihrer Sicht?

Isabel Beto: Die Beute-Mentalität der Menschen hat sich ja nicht geändert, und man könnte, wenn man das Buch liest, tatsächlich meinen, der Raubbau an der Natur und über die Köpfe der Naturvölker hinweg habe damals seinen Anfang genommen. In Wahrheit fing es natürlich schon früher an, aber der Kautschuk war der erste Rohstoff, der in großem Stil geerntet wurde. Die heutigen Dimensionen der Abholzung sind natürlich noch einmal ganz andere. Es gibt zwar heute ein anderes Bewusstsein, was die Folgen des Raubbaus angeht, allerdings offenbar nicht bei denen, die es tun.

Sie waren Malerin, bevor Sie anfingen zu schreiben. Wie sind Sie zum Schreiben gekommen? Beeinflusst die Malerei Ihr Schreiben?

Isabel Beto: Ich habe seit jeher gern Geschichten gesponnen. Statt sie aufzuschreiben, habe ich sie illustriert. Irgendwann bin ich dann dem Verdacht nachgegangen, ihnen auch schreibend Gestalt geben zu können, und habe festgestellt: Ja, das kann ich, und es macht sogar noch mehr Freude. Beobachtungsgabe und Lust am Schwelgen sind sicher dem Schreiben wie dem Malen zu eigen. Einen Roman im Amazonasgebiet anzusiedeln, kam der Freude an den Farben natürlich ganz besonders entgegen.

--ABi

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