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Endlich komplett: Michael Bergmanns Teilacher-Trilogie

Kleefeld

Zum Erscheinen seines neuen eBooks Herr Klee und Herr Feld gab uns Autor Michel Bergmann ein exklusives Interview.

Bevor Sie anfingen Romane zu schreiben, haben Sie bereits erfolgreich als Drehbuchautor gearbeitet, u.a. für den Polizeiruf. Warum haben Sie das Genre gewechselt und begonnen, Romane zu schreiben?

Michael Bergmann: Es gab Drehbuchideen, zum Teil auch schon fertige Drehbücher, aus denen leider keine Filme geworden sind. So begann ich irgendwann aus diesen Stoffen Romane zu machen, in der Hoffnung, dass dieser Umweg letztlich doch wieder zu Filmen führt, was sich im Fall der Teilacher bewahrheitet hat.

Herr Klee und Herr Feld ist der dritte Teil Ihrer Familien-Saga um die Teilacher. Sind Ihre Romane auch jeder für sich zu lesen?

Michael Bergmann: Selbstverständlich. Jeder Roman ist eigenständig, es gibt keinerlei Verständnisprobleme, wenn man jeden für sich liest. Aber es schadet nicht, alle zu kennen.

Ihr aktueller Roman Herr Klee und Herr Feld erzählt das Leben der beiden alternden Brüder Moritz und Alfred Kleefeld, im heutigen Frankfurt. Die Teilacher beginnen 1946 und Machloikes spielt zum Großteil in den 50er Jahren. Warum haben Sie so einen großen Zeitsprung zwischen Band 2 und Band 3 gemacht?

Michael Bergmann: Es gibt einen simplen Grund. Die Jahre dazwischen sind m. E. literarisch erfasst und auserzählt. Mein neuer Roman, der 2012 spielt, beinhaltet zwar Rückblenden in die vergangenen 50 Jahre, aber ich wollte von heute erzählen. Von Problemen, Konflikten und Ereignissen, die uns heute beschäftigen und ich wollte über das Altwerden und das Jungsein in diesen Zeiten schreiben.

Ihre Geschichten sind voll Wärme für Ihre Figuren und voller Humor. Sind Ihre Figuren an Menschen aus ihrem persönlichen Umfeld angelehnt?

Michael Bergmann: Ja, es sind im weitesten Sinne Familiengeschichten und viele Figuren haben ihre Entsprechung in der Wirklichkeit.

Haben Sie eine Lieblingsfigur? Wenn ja, warum?

Michael Bergmann: Onkel David. David Bermann aus dem ersten Buch. Er ist ein Optimist, selbst in den misslichsten Lagen, er ist immer positiv, auch wenn es keine Gründe dafür gibt, er ist ein Mensch, der das Leben und sich nicht allzu ernst nimmt und darum ein wahrer Überlebenskünstler.

Stimmt es, dass Die Teilacher verfilmt werden? Können Sie schon verraten, wer die Hauptrollen spielt oder wann wir den Film sehen können?

Michael Bergmann: Ich mische mich nie in das Casting ein, Autoren werden nicht ernst genommen. Soweit bekannt, sind es Moritz Bleibtreu und Alexandra Maria Lara, die die Hauptrollen spielen werden. Regie führt Sam Garbarski, ein Belgier, der den Welterfolg Irina Palm gemacht hat. Der Dreh soll im Winter 2013 stattfinden.

Planen Sie auch Filme von Band 2 und 3?

Ich wünsche es mir, dass sich Produzenten finden, die die Stoffe verfilmen wollen. Es gibt Anfragen. Auch für ein Theaterstück mit Motiven aus Machloikes, Teil 2.

--ABi

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