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Brief von Alexander Hartung an die Leser zur Veröffentlichung von "Die Erinnerung so kalt"

Hartung Brief 3

Mit der Veröffentlichung von "Die Erinnerung so kalt" ist es an der Zeit Danke zu sagen, an dich lieber Leser, für die vielen großartigen Reaktionen zu meinen ersten drei Krimis und das ungeduldige Warten auf dieses Buch. Die begeisternden Mails, Posts und Rezensionen in den letzten Jahren haben mich jeden Tag motiviert weiterzuschreiben, in der Hoffnung, eine weitere Geschichte erzählen zu dürfen, die den Leser nicht mehr loslässt. Meine Motivation ist unverändert hoch, daher recherchiere ich schon für Buch fünf der Jan-Tommen-Serie. Noch ist es zu früh um Details verraten zu können, aber ich verspreche, dass es wieder spannend werden wird.

Liebe Grüße

Alex

Interview mit Greta Milán zum Erscheinen von "Elenas Schmetterling"

SchmetterlingAm 8. März erschien der Roman Elenas Schmetterling exklusiv bei Amazon Publishing. Wir haben die Autorin getroffen und die Gelegenheit gehabt, Ihr einige Fragen zu stellen.

 

Zu Julis Schmetterling gab es sehr viele positive Leserstimmen. Worüber hast du dich denn am meisten gefreut?

Die Dankbarkeit der Leser hat mich am meisten überwältigt. Schmetterlingskinder und ihre Angehörigen freuten sich, dass durch „Julis Schmetterling“ ein neuer Weg erschlossen wurde, um über die seltene Hautkrankheit Epidermolysis bullosa aufzuklären. Und viele Leser schrieben mir, sie hätten noch nie etwas über dieses Thema gehört und waren sehr berührt von dem Leid der Betroffenen. Auch sie zeigten sich vor allem dankbar, dass sie nun ein wenig besser verstehen, was in Schmetterlingskindern vorgeht. Das war für mich das schönste Lob von allen.

 

In „Julis Schmetterling“ war ein Hauptthema die Liebe zu einem Menschen, der unter einer schweren Krankheit leidet. Welche Thematik steht dieses Mal bei „Elenas Schmetterling“ im Zentrum?

Auch bei „Elenas Schmetterling“ wird dieses Thema fortgeführt. Allerdings wechselt die Liebe hier in eine andere Ebene. Elena kümmert sich mit all ihrer Hingabe um ihren kranken Bruder Felix. Sie tut das, weil sie es will und nicht aus einem Gefühl der Verpflichtung heraus. Über all ihr Streben, gut für ihren Bruder zu sorgen, vergisst Elena jedoch sich selbst. Erst als sie Noah begegnet, erwachen ihre eigenen Wünsche wieder zum Leben. Es geht also vor allem um die Frage, wo die Grenze zwischen Aufopferung und Selbstaufgabe liegt, und was es braucht, um alle Betroffenen glücklich zu machen.

 

Was ist denn Elena im Vergleich zu Juli für ein Charakter?

Beide Frauen sind sich gar nicht so unähnlich. Sie sind empathisch und verständnisvoll. Aber im Gegensatz zu Juli weiß Elena sehr genau, wo ihr Platz im Leben ist. Sie ist eine sehr realistische und disziplinierte Person, die ihre Gefühle oftmals verbirgt und sich anderen zuliebe zurücknimmt.

Noah bildet da natürlich eine Ausnahme, denn er lockt mit seiner provokativen Art Stück für Stück die temperamentvolle Seite hervor, die ebenfalls in Elena schlummert.

 

Elena arbeitet in einer Kunstgalerie, ist das auch für dich ein Traumjob?

Als ich jung war, habe ich tatsächlich mal darüber nachgedacht, Kunstgeschichte zu studieren. Heute bin ich allerdings froh, dass ich mich damals anders entschieden habe. Ich stromere gern stundenlang durch Museen und versinke in den Bildern – egal ob klassisch oder modern. Für mich ist das Entspannung pur. Aber Schreiben ist das, was ich am liebsten tue, und ich bin meistens sehr glücklich damit.

 

 

Interview mit Frieda Lamberti zum Erscheinen von "Kalte Milch und Kummerkekse"

LambertiAm 8. März erscheint der Liebesroman Kalte Milch und Kummerkekse exklusiv bei Amazon Publishing. Wir haben die Autorin vorab getroffen und die Gelegenheit gehabt, Ihr einige Fragen zu stellen.

 

Kalte Milch und Kummerkekse ist der Auftakt zu deinem neuen Zweiteiler. Was unterscheidet ihn von deinem Herzklopfen-Zweiteiler?

Bei dem neuen Zweiteiler geht es um Dagmar und Pit, die einigen Lesern als sympathische Nebendarsteller aus der Herzklopfen-Serie bekannt sein dürften. Die kesse Taxifahrerin und der smarte Polizist müssen sich ihrer Vergangenheit stellen.

 

Die Oma von Pit backt wenn sie Kummer hat. Machst du das auch wenn du Kummer hast – was hoffentlich nicht oft der Fall ist?

Ich gestehe, keine fleißige Bäckerin zu sein, obwohl ich den Duft von Selbstgebackenem liebe. Dieses besondere Aroma weckt sofort Kindheitserinnerungen in mir und führt mich zurück in eine Zeit, in der Kummer und Sorgen noch keine Rolle in meinem Leben spielten.

 

 

Wenn du könntest, mit welchem deiner Protagonisten aus „Kalte Milch und Kummerkekse“ würdest du am liebsten Kekse essen und einen Kaffee trinken?

Ganz klar mit Martha. Ich mag diese alte Frau. Sie hat das Herz am rechten Fleck, und obwohl ihre Art zuweilen Kopfschütteln auslöst, muss man sie einfach gernhaben.

 

Hast du auch schon mal versucht jemanden zu verkuppeln, so wie Pits Oma? Erfolgreich?

Sollte ich je auf die Idee kommen, mich so zu verhalten wie Martha, würde ich aus dem Kreis meiner Familie verstoßen werden. Allerdings habe ich einen erfolgreichen Verkupplungsversuch vorzuweisen. Die Ehe hält schon länger als dreißig Jahre. In dem Zusammenhang sage ich: »Alles Gute zum Hochzeitstag, Papa.«

Meet & Greet mit unseren Krimi-Autoren am 20. März auf der Leipziger Buchmesse

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Amazon Publishing Krimi-Autoren laden zum Meet & Greet ein!

Alexander Hartung, Dirk Trost und Ulrike Busch laden am 20. März 2016 um 14 Uhr zum gemütlichen Meet & Greet und Buchsignierung ein.

Besuchen Sie uns und unsere Autoren während der gesamten Messezeit in der Halle 5 D206, Amazon Publishing Stand.

Die Autoren freuen sich auf Sie!

Link zur Facebook Veranstaltung:

Link zur Eventübersicht von Apub: http://www.kindlepost.de/2016/02/amazon-publishing-auf-der-leipziger-buchmesse-alle-events-im-%C3%BCberblick.html

Meet & Greet mit unseren Liebesroman-Autoren am 19. März auf der Leipziger Buchmesse

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Amazon Publishing Autorinnen laden zum Meet & Greet ein!

Ki-Ela, Tanja Neise, Constanze Klingner, Marion Johanning und Noa C. Walker laden am 19. März 2016 um 13 Uhr zum gemütlichen Meet & Greet und Buchsignierung ein.

Besuchen Sie uns und unsere Autoren während der gesamten Messezeit in der Halle 5 D206, Amazon Publishing Stand.

Die Autorinnen freuen sich auf Sie!

Link zur Eventübersicht von Apub: http://www.kindlepost.de/2016/02/amazon-publishing-auf-der-leipziger-buchmesse-alle-events-im-%C3%BCberblick.html

Interview mit Ellin Carsta zum Erscheinen von "Die unbeugsame Händlerstochter"

Carsta

Heute erscheint der historische Roman Die unbeugsame Händlerstochter exklusiv bei Amazon Publishing. Wir haben die Autorin vorab getroffen und die Gelegenheit gehabt, Ihr einige Fragen zu stellen.

 

Was hat Dich zur Geschichte der unbeugsamen Händlerstochter inspiriert?

Ich fand den Gedanken reizvoll, über ein Zwillingsgeschwisterpaar im Mittelalter zu schreiben, bei dem die Frau die bessere Händlerin ist, jedoch viel mehr tun muss als ihr Zwillingsbruder, um genau das unter Beweis zu stellen. Die Rolle der Frau war damals eben klar definiert: Sie galt als unfähig, selbst Geschäfte zu machen und hatte sich dem Mann unterzuordnen. Für uns heute ist das zum Glück natürlich undenkbar. Umso interessanter fand ich es, bei meinen Recherchen immer wieder einmal auf Quellen zu stoßen, in denen ganz am Rand auch weibliche Namen auftauchen. Ich bin fest davon überzeugt, dass es selbst damals schon genug Männer gab, die die Fertigkeiten ihrer Frauen oder auch Töchter sehr wohl zu schätzen wußten. Und wenn sie klug genug waren, haben sie es sich zunutze gemacht.

 

 

Wie recherchierst Du Deine historischen Romane?

Ich habe eine Idee im Kopf und entwickle eine Geschichte hierzu. Dann arbeite ich mich Stück für Stück vor. Zum Glück stehe ich damit nicht allein da. Mein Mann ist ein begeisterter Rechercheur. Er ist derjenige, der aus den Untiefen von Bibliotheken Originalurkunden und Quellen hervorzaubert, über die wir dann ausgiebig sprechen und die ich entsprechend in meine Geschichten einarbeite.

In Deinem Roman beziehst Du Dich auf berühmte Frauen des Mittelalters, wie etwa Hildegard von Bingen. Welche Bedeutung haben diese Frauen Deiner Meinung nach für das moderne Frauenbild?

Ganz klar: Ohne Frauen wie Hildegard von Bingen und die vielen anderen, die so mutig voranschritten, wären wir heute nicht die, zu denen wir geworden sind. Wir Frauen haben alle Freiheiten, nehmen uns mit großer Selbstverständlichkeit das, was wir wollen, üben die Berufe aus, die uns Berufung sind. Dabei geht es mir nicht darum, dass ich finde, jede Frau sollte unbedingt eine große berufliche Karriere anstreben. Ich bin selbst Mutter und habe es sehr genossen, dass ich durch meinen Mann die Freiheit hatte, mich in Ruhe meinen Kindern widmen zu können. Aber ich empfinde es als wichtig, die freie Wahl zu haben, unabhängig vom jeweiligen Geschlecht. Frauen wie Hildegard von Bingen haben zu einer Zeit, in der genau dies eigentlich undenkbar war, den Mut bewiesen, so zu leben, wie sie es für richtig hielten. Und das ist für mich genau das Bild, was ich auch heute von einer modernen, selbstbewußten Frau habe.

 

Wer sind Deine schriftstellerischen Vorbilder?

Ich glaube, echte Vorbilder habe ich in dem Sinne nicht. Ich dachte mir nie, dass ich gerne schreiben würde wie XY. So lange ich denken kann, habe ich gelesen, gelesen, gelesen. Was anfangs Michael Ende, Astrid Lindgren oder Mark Twain waren, ging das durchaus irgendwann auch zu Thomas Mann oder Stefan Zweig über. Im historischen Roman fand ich schon immer Ken Follett wunderbar - wer nicht?! Aber ich glaube, meine Bücher haben alle meine Stimme und nicht die verstellte eines anderen Schriftstellers.

Meet & Greet mit unseren Liebesroman-Autoren am 18. März auf der Leipziger Buchmesse

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Amazon Publishing Autorinnen laden zum Meet & Greet ein!

Greta Milán, Johanna Danninger, Heike Abidi, Christine Ambrosius und Babsy Tom laden am 18. März 2016 um 14 Uhr zum gemütlichen Meet & Greet ein.

Besuchen Sie uns und unsere Autoren während der gesamten Messezeit in der Halle 5 D206, Amazon Publishing Stand.

Die Fünf Autorinnen freuen sich auf Sie!

Link zur Facebook Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/126064854447842/

Link zum APub Event Kalender: http://www.kindlepost.de/2016/02/amazon-publishing-auf-der-leipziger-buchmesse-alle-events-im-%C3%BCberblick.html

Amazon Publishing auf der Leipziger Buchmesse

 

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Wir laden Sie herzlich ein, auf der Leipziger Buchmesse die Amazon Publishing Autorinnen und Autoren persönlich zu treffen.

Alexander Hartung, Dirk Trost, Ellin Carsta, Greta Milán und viele mehr, nehmen vom 18. bis 20. März 2016 an Lesungen und Events in Leipzig teil.

Weitere Details zu den einzelnen Events folgen in Kürze!

Besuchen Sie uns und erfahrene Autoren während der gesamten Messezeit in der Halle 5 D206, Amazon Publishing Stand.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Weltenbummler: Hüttngaudi in Österreich

Das Land der Berge ruft im Winter nach Skiflitzern und Hüttenabenden, aber hat auch kulinarisch jede Menge zu bieten. Genießen Sie die Vielfalt und Lebenslust Österreichs mit den passenden Buch-Tipps - Augenzwinkern inklusive.

Unsere Empfehlung für Weltenbummler: "Fincamond" von Eva-Maria Farohi

 

 

Fincamond

 

 

Eva-Maria Farohi im Exklusiv-Interview

 

Was schätzen Sie als gebürtige Wienerin an Österreich?

Eva-Maria Farohi: Österreich ist ein verhältnismäßig kleines Land – aufgeteilt in neun Bundesländer, von denen jedes einen eigenen Charakter besitzt, seinen eigenen Charme hat.

Entsprechend überschaubar sind die Größenverhältnisse. Natürlich kennt nicht "jeder jeden". Aber eine gewisse Gemütlichkeit, ich würde fast sagen "Intimität", ist vorhanden. Sogar in Wien, das gerade in letzter Zeit eine rasant wachsende Stadt ist. Aber selbst da kann es noch vorkommen, dass einen der Polizist morgens auf der Straße grüßt.

Die Kleinheit von Österreich in Verbindung mit der Größe Europas ist etwas, das ich sehr schätze. Womit ich bereits verraten habe, dass ich Europäerin, Österreicherin und Wienerin gleichermaßen bin.

 

Glauben Sie, dass es einen Unterschied zwischen deutschen und österreichischen Autoren gibt?

Eva-Maria Farohi: Ehrlich? Nein.

Natürlich gibt es Autoren, die der Eigenart einer bestimmten Menschengruppe besonders verbunden sind. Ich denke zum Beispiel an Mundartdichter, oder durchaus auch manche Satiriker.

Aber generell denke ich, dass es bei Autoren – ebenso wie bei jeder anderen Künstlergruppe auch – einfach nur bessere und schlechtere gibt, berühmtere und weniger berühmte.

Sicherlich prägt einen Künstler die Umgebung, in der er lebt. Sie inspiriert ihn.
Schreiben ist nämlich ein ziemlich einsamer Job, bei dem persönliche Erfahrung und Fantasie miteinander verschmelzen und Gefühle in Worten gefasst werden. Die Sprache, in der ein Autor schreibt, spielt dabei sicher eine gewaltige Rolle.

"Was Deutschland und Österreich trennt, ist die gemeinsame Sprache", soll Karl Kraus gesagt haben. Natürlich hört man, ob jemand aus Norddeutschland stammt, oder aus Österreich – oder aus der Schweiz. Das ist auch ganz in Ordnung so.

Einen wirklichen Einfluss auf die schriftstellerische Tätigkeit hat dieser Unterschied aber nicht.

 

Was ist ihr liebster Ort in Österreich den Sie den Amazon-Lesern empfehlen möchten?

Eva-Maria Farohi: Auch wenn das jetzt vermutlich nicht sehr originell ist: Ich finde meine Heimatstadt einfach toll. Und obwohl ich derzeit etwas außerhalb lebe, bin ich doch immer sehr gern auch in Wien.

Dann laufe ich durch die so vertrauten Gassen der Josefstadt - dem kleinsten Bezirk, in dem ich aufgewachsen bin … und weiter, am Burgtheater vorbei, zur Hofburg hinüber, durch das Michaelertor auf den Kohlmarkt – den Graben, bis hin zum Stephansdom und …
Also Wien ist immer eine Reise wert.

Der Wiener selbst ist zwar ein wenig eigen. Er ist nie zufrieden. Das nennt man raunzen, und er meint es nicht bös. Außerdem sieht er oft verdrießlich drein – auch das gehört zu seiner Eigenart. Aber abends dann, beim "Heurigen", wo man den typischen Grünen Veltliner, einen trockenen Weißwein, trinkt, wird er auf einmal gemütlich. Da findet man schnell Kontakt zu ihm, und er zeigt sein "goldenes Wienerherz", auf das er so stolz ist.

 

Nach einer Kurzgeschichte haben Sie im letzten November Ihren ersten Roman "Fincamond" erfolgreich veröffentlicht. Er spielt hauptsächlich auf Mallorca. Steckt auch ein wenig Österreich in Ihrem Roman?

Eva-Maria Farohi: Ich glaube, es ist kein besonders großes Geheimnis, wenn ich sage, dass die zweite Hälfte meines Herzens Mallorca gehört. Ich habe dort sechs wunderbare Jahre verbracht - dennoch war immer auch so ein Stückchen Österreich dabei.

Darum ist es vermutlich kein Zufall, dass die Großmutter meiner Protagonistin Wienerin ist. Oma Helene ist ein typisches Wiener Original. Sie ist gemütlich und sie raunzt auch ein wenig, vor allem aber kocht und bäckt sie himmlisch – und verwöhnt alle mit den Klassikern der Wiener Küche. Was sie im zweiten Band meiner Mallorca-Trilogie, der im Frühjahr erscheinen wird, auch wieder ausgiebig tun darf.

 

Die Protagonistin in "Fincamond" trifft in Mallorca auf geänderte Lebensbedingungen und verändert sich dadurch. Was sind für Sie die größten Unterschiede zwischen einem Leben in Österreich und dem in Mallorca?

Eva-Maria Farohi: So komisch das klingt, ich habe erst in Mallorca gelernt, richtig zu genießen. Früher habe ich die Dinge immer getrennt. Arbeit – Freizeit – Spaß.
Für den Mallorquiner gehört das zusammen. Denn alles zusammen ist "das Leben".

Man lebt nicht, um zu arbeiten, man arbeitet, um zu leben. Auch hat der Job nicht annähernd denselben Prestigewert, wie bei uns. Er ist lediglich ein Job, der getan werden muss.

Der eine ist Arzt, der andere Busfahrer. Der eine reicher, der andere ärmer. Mit der Wertschätzung des einzelnen Menschen hat das nichts zu tun. Auf den Charakter und das Verhalten der Gemeinschaft gegenüber kommt es an.
Nirgendwo habe ich so stark erlebt, dass man mich ausschließlich nach meinem eigenen Tun beurteilt hat, wie in Mallorca.

Auch findet der Mallorquiner immer Zeit, um einige persönliche Worte zu wechseln. Selbst dann, wenn die Warteschlange vor der Kassa gerade lang ist - doch keiner der Wartenden würde sich darüber aufregen.
Diese Art zu leben ist wesentlich stressfreier, das spiegelt sich in den Menschen wieder.

Außerdem sind viele mallorquinische Familien immer noch sehr reich an Mitgliedern. Natürlich trifft man einander nicht ununterbrochen. Aber bei großen Festen kommen alle zusammen. Und auch im Alltag begegnen sie einander regelmäßig. Das verleiht eine Kraft, die sich wiederum in einer gewissen Gelassenheit wiederspiegelt, selbst dann, wenn es im Leben einmal etwas rauer zugeht.


Entdecken Sie hier weitere Empfehlungen rund um Österreich. Von Romanen österreichischen Autoren, über die österreichische Küche oder Reiseführer.

Weltenbummler: New York - die Stadt, die niemals schläft

Ob Sie selbst nach New York reisen oder nicht, hier finden Sie die schönsten Bücher rund um das pulsierende Leben im Big Apple, Reiseführer, Kochbücher und Romane aus den USA.

Unsere Empfehlung für Weltenbummler: "New York für Anfängerinnen" von Susann Remke

 

New York

 

Susann Remke im Exklusiv-Interview

 

Sie leben und arbeiten seit einigen Jahren in New York, was fasziniert Sie am Leben in der großen Metropole?

Susann Remke: Ich mag die kreative Energie, die diese Stadt ausstrahlt. Hier entstehen Buch-, TV- und Lifestyletrends und vieles mehr. Wenn man in New York arbeitet, hat man ständig mit unglaublich fix denkenden Menschen zu tun, die nicht nur die irrsten Ideen haben, sondern diese auch umsetzen. Geht nicht, gibt's hier nicht.

 

Als Deutsche kennen Sie den Unterschied – was ist aus Ihrer Sicht der größte Unterschied zum Leben in Deutschland?

Susann Remke: Das Tempo. "A New York Minute", also eine New Yorker Minute, ist hier zur Redewendung geworden. Eine New Yorker Minute dauert per Definition exakt so lange wie der Zeitraum, in welchem eine Fußgängerampel auf Grün springt und der erste New Yorker Taxifahrer zu hupen beginnt. Also einen gefühlten Augenblick. Und weil hier immer alles so rasend schnell passiert, flüchten so viele New Yorker am Wochenende aufs Land oder in die Hamptons - damit sie auf Dauer nicht den Verstand verlieren.

 

Ihr Roman „New York für Anfängerinnen“ kann auch als spezieller Reiseführer gesehen werden. Was hat Sie bewogen diesen Roman zu schreiben?

Susann Remke: Ich habe, wie viele Amerikaner, eine sogenannte "bucket list". Eine Liste von Dingen, die ich in meinem Leben unbedingt tun möchte, bevor ich sterbe. Ganz oben stand schon immer "Roman schreiben". Und irgendwann habe ich mich dann tatsächlich auch hingesetzt. Da ich beruflich als Journalistin eher mit schweren Themen zu tun habe, wollte ich unbedingt etwas Leichtes und Lustiges schreiben. In New York kenne ich mich richtig gut aus. Da lag es nahe, die Geschichte hier an Originalschauplätzen spielen zu lassen.

 

Wird es „New York für Fortgeschrittene“ geben?

Susann Remke: Ich arbeite momentan an einem neuen Roman. Einzelheiten werden aber noch nicht verraten.

 

Ihr Buch „New York für Anfängerinnen“ ist ins Englische übersetzt worden. Was können aus Ihrer Sicht Amerikaner von Ihrem Buch mitnehmen?

Susann Remke: Amerikanische Leser finden vor allem das Element der Benimmfibel sehr lustig, weil es wiederspiegelt, wie ungeschriebene amerikanische Gesetze oder Gewohnheiten von einem Außenseiter gesehen werden. Alleine die Art, wie hier gedated wird, ist schon abenteuerlich für Europäerinnen. Ganz zu schweigen davon, wenn man nicht mit einem normalen Mann ausgeht, sondern mit einem aus der Upper Class. Großen Spaß hat meiner Übersetzerin Kate Northrop, einer Amerikanerin, die in der Schweiz lebt, und mir das Übertragen des Romans ins Englische gemacht. Wir haben inhaltlich auch ein paar Stellen verändert, damit amerikanische Leser verstehen, warum manch eine Situation gar so abstrus für einen Europäer ist.

 

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