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Autor im Fokus

Neues zu Friedrich Kalpenstein

Nach »Ich bin Single, Kalimera« ist »Wie Champagner« der zweite Roman von Friedrich Kalpenstein. Ein Roman auch für Männer.

Wie Champagner

Good bye, Singleleben.

Am Ende seines Urlaubs auf Rhodos hat Herbert seine Jugendliebe Anja wiedergetroffen. Nach einer halben Ewigkeit. Nun schwebt er im siebten Himmel, denn es ist nicht bei diesem einen zufälligen Wiedersehen geblieben. Schon bald beziehen die beiden mitten in Schwabing eine gemeinsame Wohnung. Herberts neues Leben wäre perfekt, wäre da nicht Anjas Exmann, der sich stur weigert, einzusehen, dass er Anja für immer verloren hat. Auch Anjas Eltern missfällt die Wahl ihrer Tochter. Herberts bester Kumpel Hans ist in Beziehungsfragen keine große Hilfe. Der ist seit Kurzem wieder solo, deshalb würde er am liebsten gemeinsam mit Herbert jeden Abend um die Häuser ziehen. Das junge Glück steht auf wackligen Beinen. Kämpft Herbert doch nicht zuletzt auch gegen so manche seiner eigenen lieb gewonnenen Gewohnheiten.

 

Hier haben wir für euch interessante Einblicke zur Hörbuch-Aufzeichnung im Tonstudio.

 

Exklusives Interview mit Christine Ambrosius, der Autorin von „Berenice - Fürstin und Rebellin“

 

AmbrosiusNach „Ein Hauch Muskat“ ist „Berenice – Fürstin und Rebellin“ Ihr zweiter Roman und auch in diesem Buch geht es um große Reisen. Ist dies für eine Frau in der damaligen Zeit nicht ungewöhnlich?

Ich liebe es zu reisen und die Verbindung von Abenteuer und Reisen ist für mich eine unwiderstehliche Kombination. Dadurch ist die Handlung immer im Fluss und ich kann meine persönlichen Erfahrungen einbringen. Das Schicksal von Berenice erscheint nur auf den ersten Blick als ungewöhnlich. Es gibt die unglaublichsten Berichte über Frauenschicksale in der Renaissance und jeder einzelne wäre eine spannende Erzählung. Man denkt schnell, dass Frauen in dieser Zeit weniger mutig und entschlossen waren, als die heutige Generation, aber wir leben heute im Vergleich in geradezu gemütlichen Verhältnissen. Man muss sich nur einmal die kleinen Originalschiffe ansehen, mit denen man den Atlantik überquerte. Da kommt bei mir Furcht auf.

 

Erzählen sie uns etwas über Berenice, die Protagonistin ihres Buches

Ich habe mit Berenice eine typische junge Frau ihrer Zeit und ihrer Gesellschaftsschicht gezeichnet. Die Überzeugung, dass jeder Mensch von Gott an seinen Platz gestellt wurde, war in der Renaissance tief verwurzelt. Der Glaube spielte eine allumfassende Rolle. Dennoch gab es auch damals einen gewissen Freigeist, vor allem in der gebildeteren Schicht, die man allerdings hauptsächlich nur bei Geistlichen und Adligen fand. In diesem Kontext handelt Berenice sehr nachvollziehbar. Sie hat dennoch Widerspruchsgeist und Abenteuerlust, was ihr eine Menge Ärger einbringt, sie andererseits aber auch rettet. Sie wurde an den großen Königshöfen in Blois und Mechelen erzogen, wo die zukünftigen Fürsten und Könige groß wurden und erkennt trotz ihrer Jugend sehr schnell, die problematischen Machtstrukturen zwischen dem Kaiser und dem französischen König. In diesem Geflecht von Interessen und Intrigen musste man sich auskennen, sonst wurde der Hof zum Vipernnest.

Sie ist mitfühlend und hilfsbereit, aber durchaus auch standesbewusst.

 

Beide Bücher spielen zu Beginn der Renaissance, Was ist an dieser Zeit so interessant für Sie?

Ich halte die Zeit der Renaissance für die Geburtstunde Europas. Es ist eine ungeheuer aufregende Zeit. Die Welt wurde erstmalig vollständig bereist, was großen Einfluss auf die Gesellschaften in der Alten Welt hatte. Man war so liberal, wie später lange Zeit nicht mehr. Leonardo da Vinci baute schon die Grundmodelle vieler Maschinen, die wir heute kennen und in Kunst, Architektur, Mode und Literatur geschah nicht weniger als heute. Deshalb habe ich mich sehr ausführlich mit dieser Zeit beschäftigt und habe Unmengen Bücher darüber gelesen. Ich wollte so wenig Sachfehler wie möglich machen und präzise in den historischen Fakten bleiben. Ich habe zahlreiche Fachleute mit meinen Fragen gelöchert, die ich damit manchmal auch an ihre Grenzen gebracht habe. Allerdings muss ich sagen, dass alle Fachbereiche, Universitäten und Professoren, die ich angeschrieben habe, freundlich und willig geholfen haben.

 

Was bedeutet Ihnen das Schreiben und wie sieht Ihr Alltag dabei aus?

Schreiben und Lesen waren immer meine liebsten Hobbies. Früher habe ich ganze Hefte voll geschrieben. Glücklicherweise ist das heute einfacher und geht schneller. Ich habe immer davon geträumt, einmal ein Buch zu veröffentlichen. Als mit Amazon der Erfolg kam, war ich trotzdem ziemlich überwältigt, dass so viele Menschen Freude an meinem Buch hatten.

Nach dem Frühstück setze ich mich an den Schreibtisch und versuche, jeden Tag zu schreiben. Es gehört schon eine Portion Disziplin dazu, meistens habe ich sie, manchmal auch nicht. Ich schreibe am liebsten an meinem Schreibtisch, bin dabei gerne alleine und vergesse völlig die Zeit, weil ich in einer anderen Welt bin.

 

Wird es noch weitere historische Romane geben?

Ich schreibe derzeit an einem modernen Roman, was mir viel Freude macht. Es ist ja auch ein Vorteil bei der Zusammenarbeit mit Amazon, dass kein Themendruck vorliegt und man sich ausprobieren kann. Ich glaube aber, dass ich später wieder zu den historischen Büchern zurückkehre. Es macht mir einfach zu viel Spaß, in den Abenteuern der Vergangenheit zu stöbern.

 

 

Hier erfahren Sie mehr über das aktuelle Buch von Christine Ambrosius

Berenice 

 

Flandern 1517: Die junge, eigenwillige Berenice de Savigny lebt am Hof in Mechelen das luxuriöse Leben einer Adligen, deren wichtigste Aufgabe es ist, eine vorteilhafte Heirat einzugehen. Als das Schicksal sie mit dem attraktiven Gregory de Rincon zusammenführt, ahnt sie nicht, dass sich kurz darauf ihr Leben ändern wird: Berenices Vater fällt bei Karl V. in Ungnade und Berenice muss mit Hilfe ihres treuen Dieners nach Frankreich fliehen. Für sie beginnt eine Odyssee, die sie bis in die Neue Welt führt. Und obwohl sie weiß, dass sie Gregory niemals wiedersehen wird, kann sie ihn doch nicht vergessen.

 

 

 

Salim Güler steht Rede und Antwort

Am 14.4.2015 erschien der neue Thriller Wüstengrab von Salim Güler. Amazon hat ihm ein paar Fragen über den Roman und andere Dinge gestellt.

Sie haben bisher immer Bücher geschrieben, die in Deutschland gespielt haben. Mit Wüstengrab erschien Ihr erster Roman, welcher komplett in den USA spielt. Warum?

Die Idee zu einem Thriller, der in den USA spielt hatte ich schon lange. Sie müssen wissen, dass ich ein ganz großer USA-Fan bin, vor allem die Westküste fasziniert mich. Ich mache ein Mal im Jahr Urlaub an der Westküste.

Letztes Jahr war es wieder soweit und dann bekam die Idee ihre Gestalt.

Was meinen Sie mit Gestalt?

Nun, ich bin in erster Linie letztes Jahr zu Recherchezwecken an die Westküste geflogen. Ich wusste nur, dass ich einen Thriller schreiben will, der in L.A. und Las Vegas spielt, mehr nicht. Meine Freunde, die auch in Vegas waren, haben dann quasi das Buch in meinen Gedanken zum Leben erweckt.

Ihre Freunde? Das müssen Sie den Lesern näher erklären.

Gut, dann will ich auch gleich ein Geheimnis verraten, das die wenigsten wissen. Wie gesagt, meine Freunde haben letztes Jahr auch in Vegas Urlaub gemacht. Wir hatten statt des typischen Las Vegas Striphotel Urlaubs uns für die Anmietung einer Villa entschieden. Und in der Villa kam mir dann die Idee. Die Deutschen Touristen, die im Buch den Protagonisten das Leben retten, die gibt es wirklich.

Lassen Sie mich raten, das sind Ihre Freunde?

Richtig, die Namen sind echt und auch die Persönlichkeit. Meine Freunde reden wirklich so untereinander und da ich es so authentisch wie möglich haben wollte, habe ich auch diese Sprache im Schreibstil umgesetzt, das mag für manche Leser platt klingen, aber es entspricht der Wahrheit.

Die Wahrheit ist, das in der Realität selten die Menschen so reden, wie wir es in Büchern gewohnt sind. Daher klingen die Dialoge von den Deutschen Touristen, in dem Buch, für manchen Leser vielleicht platt, aber so ist nun mal die Realität.

In dem Buch schreiben Sie über ein nicht ganz einfaches Thema, über Gedächtnisverlust. Muss man da nicht viel recherchieren?

Ja, definitiv. Da es verschiedene Formen von Gedächtnisverlust gibt. Unser Gehirn ist hochkomplex und in verschiedene Bereiche unterteilt, die verschiedene Funktionen übernehmen, um das mal simpel auszudrücken. Recherche ist dabei sehr wichtig. Glücklicherweise kenne ich aber auch genug Experten wie Neurologen oder Professoren, die ich jederzeit um Rat fragen kann.

Ich versuche, dass meine Bücher immer möglichst realistisch sind und dafür ist gute Recherche sehr wichtig.

Wüstengrab ist das erste Buch, welches Sie komplett mit Amazon Publishing realisiert haben. Sie haben bereits davor, sehr erfolgreich als Selfpublisher Bücher veröffentlicht. War der Schritt bewusst gewählt?

Ja, definitiv. Da es verschiedene Formen von Gedächtnisverlust gibt. Unser Gehirn ist hochkomplex und in verschiedene Bereiche unterteilt, die verschiedene Funktionen übernehmen, um das mal simple auszudrücken. Recherche ist dabei sehr wichtig. Glücklicherweise kenne ich aber auch genug Experten wie Neurologen oder Professoren, die ich jederzeit um Rat fragen kann.

Ich versuche, dass meine Bücher immer möglichst realistisch sind und dafür ist gute Recherche sehr wichtig.

Gibt es Momente, wo Sie denken, warum tue ich mir das an? Sie haben immerhin promoviert und sind hochqualifiziert. Die Jobangebote müssen Ihnen doch nur zufliegen?

(lacht). Klar gibt es Momente, wo ich denke, was tue ich hier? Vor allem, wenn eine Geschichte sich nicht so entwickeln will, wie ich es möchte, oder wenn Verkaufszahlen hinter den eigengesteckten Erwartungen zurückbleiben. Auch als Autor muss man von seinen Verkäufen leben können.

Doch diese Gedanken verschwinden schnell, wenn ich vor dem Laptop sitze und anfange zu tippen. Es ist, als würde ich eine komplett andere Welt eintauchen, meiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. In dem Augenblick weiß ich, dass ich den besten Job der Welt habe. Ich liebe es zu Schreiben und inzwischen ist das Schreiben für mich genauso wichtig wie Essen und Trinken.
Ich könnte mir ein Leben ohne Schreiben nicht mehr vorstellen.

Wollen Sie unseren Leser verraten, wo Sie am liebsten schreiben?

Sehr gerne, ich gehöre wirklich zu den Autoren, die am liebsten in der Öffentlichkeit schreiben. In Cafés, Restaurants, in der Hotellobby, am Strand, überall wo Menschen sind. Ich mag das quirlige, es macht kreativ. Ich könnte nie ein Buch komplett im Büro oder in der Wohnung schreiben. Ich brauche das für meine Kreativität, auch die räumliche Freiheit.

Zum Abschluss, welche Veröffentlichungen stehen an?

In Kürze erscheint mein Hawaii Roman, wo ein junger Familienvater auf dem Rückflug von Hawaii einen Flugzeugabsturz überlebt und hofft seine Familie retten zu können. Ich werde den Roman als Selfpublisher herausbringen und im Oktober erscheint dann der nächste Teil der erfolgreichen Tatort Lübeck Reihe, diesmal mit Amazon Publishing als Herausgeber. Ich bin schon sehr gespannt.

Ein exklusives Interview mit der Autorin Greta Milán

           Unbenannt                                        

Greta Milán, die Amazon Publishing Autorin, die mit ihren Liebesromanen Julis Schmetterling und Jeanes Geheimnis zahlreiche Leser begeisterte, antwortete auf unsere Fragen.

 

Welche 3 Adjektive beschreiben dich am besten als Person?

Ich bin aufgeschlossen, ehrgeizig und manchmal auch ein bisschen zu nachdenklich.

 Was macht dir besonders Spaß am Autorendasein?

Am schönsten finde ich es, mir immer wieder neue Geschichten auszudenken, von Menschen und Begegnungen zu erzählen und dabei auch mal in fremde Rollen zu schlüpfen. Die Unabhängigkeit und die Freiheiten, die mit dem Schreiben einhergehen, zählen für mich mit zu den größten Vorzügen am Autorendasein.

 Über welchen Kommentar zu deinen Büchern „Julis Schmetterling“ und „Jeanes Geheimnis“ hast du dich bisher am meisten gefreut?

Es ist für mich ein wunderbares Gefühl zu erfahren, dass meine Worte die Leser wirklich berühren konnten.

Bei „Julis Schmetterling“ waren viele sogar dankbar, etwas über eine relativ unbekannte Hautkrankheit zu erfahren. Ihr Mitgefühl mit den Betroffenen hat mich überwältigt und nach meinem Debüt den Entschluss bestärkt, das Schreiben weiter zu verfolgen.

Auch dass „Jeanes Geheimnis“ nach der Veröffentlichung so viele positive Reaktionen hervorgerufen hat, freut mich riesig, denn auch wenn sich beide Romane im gleichen Genre bewegen, so sind sie doch auf ihre Art recht unterschiedlich. Ich bin erleichtert und sehr glücklich, dass beide Geschichten für sich überzeugen konnten.

Wie findest du neuen Stoff für deine Bücher?

Es sind oft ganz unterschiedliche Momente, die mich zu einer Geschichte oder Szene inspirieren. Manchmal wühlt mich ein Ereignis sehr auf und regt mich zum Nachdenken an, ich stoße auf einen unscheinbaren Gegenstand, der mein Interesse weckt, oder ich erinnere mich beim Schreiben an eine lustige Unterhaltung, die ich irgendwann einmal geführt habe… Die meisten Begebenheiten finden dann ganz von allein den Weg in meine Romane und schaffen so die Verbindung von fiktiven Ideen und meinem wirklichen Leben.

Woran arbeitest du im Moment?

Aktuell wirke ich an verschiedenen Projekten mit. Zum einen freue ich mich, Teil eines Gemeinschaftsprojektes mit mehreren tollen Autorinnen zu sein, über das es auch bald mehr zu erfahren gibt. Die Details darf ich natürlich noch nicht bekannt geben, aber ich kann schon mal verraten, dass wir als Erscheinungstermin den Spätsommer ins Auge gefasst haben.

Außerdem arbeite ich derzeit an einer Fortsetzung aus der Welt von „Julis Schmetterling“. Es ist eine ganz eigenständige Geschichte, in welcher die Leser jedoch auch Juli, Bastian und einigen anderen Charakteren wieder begegnen werden.

Zu guter Letzt drehen sich noch immer viele meiner Gedanken um Anderson & Partner. Deshalb möchte ich derzeit nicht ausschließen, dass es irgendwann auch ein Wiedersehen mit Jeane und Matt gibt.

11 Fragen an.... Friedrich Kalpenstein

Auf Radiokreta.de steht der Amazon Publishing Autor Friedrich Kalpenstein Rede und Antwort auf 11 interessante Fragen. Wenn Sie schon immer einmal wissen wollten, welche Verbindung der Autor zu Griechenland hat oder woher er seine Inspiration für seine humovollen Bücher schöpft, dann können Sie hier das gesamte Interview lesen.

Wir möchten Ihnen außerdem seine beiden Bestseller ans Herz legen und wünschen Ihnen jetzt schon viel Spaß bei der Lektüre.

Unbenannt

Marion Schreiner liest aus Ihrem Buch "Stumme laute Schreie"

Hier geht es direkt zum Buch...

Ein Liebesroman mit überraschendem Ende

51RdTum9xHL._BO2,204,203,200_PIsitb-sticker-v3-big,TopRight,0,-55_SX324_SY324_PIkin4,BottomRight,1,22_AA346_SH20_OU03_Mit ihrem Liebesroman Gekommen, um zu gehen begeistert die Autorin Lana N. May ihre Leserinnen und punktet mit einem überraschenden Ende. Bereits erschienen sind eBook, Taschenbuch und Hörbuch. Aktuell wird das Buch von AmazonCrossing ins Englische übersetzt und erscheint demnächst auch auf dem amerikanischen Markt.

Alles begann im Sommer 2014, als die Autorin das Buch unter eigener Regie als eBook veröffentlichte. „Ich hatte mein Buch fertig geschrieben und wollte es potentiellen Lesern zur Verfügung stellen. Also habe ich es überarbeitet, ein entsprechendes Cover entworfen und bei Kindle Direct Publishing hochgeladen“, so Lana N. May über Ihre ersten Schritte als Selfpublisher. Was dann folgte, war mehr als überraschend für die österreichische Autorin. Gekommen, um zu gehen verkaufte sich erfolgreich und Leser zeigten sich begeistert.

Ein paar Wochen nach der Veröffentlichung wurde Amazon Publishing auf die Newcomerin aufmerksam und bot ihr nach Prüfung des Manuskripts einen Autorenvertrag an. „Dass Amazon Publishing sich für mein Buch interessierte, war ein Glückstreffer für mich“, so die Österreicherin, die unter dem Pseudonym Lana N. May schreibt.

Eine Geschichte mit viel Gefühl

Mit viel Gefühl und einer Brise Humor wird eine einzigartig Liebesgeschichte erzählt, die in Wien und New York spielt. „Wien bietet wunderschöne Schauplätze für das Erzählen einer romantischen Story. Ich habe mich bewusst für die Landeshauptstadt entschieden, denn die österreichische Kultur und der Wiener Charme runden meinen Roman ab“, so die in Wien lebende Autorin.

Auch wenn es zwischen den Protagonisten – Johanna und Thomas – Liebe auf den ersten Blick ist, so müssen sie einige Hürden bewältigen, um zueinander zu finden. Was sich aber dann entwickelt ist eine wunderschöne Liebesgeschichte, der selbst eine große Distanz nichts anhaben kann. Die Themen, die im Roman behandelt werden, treffen den Nerv der Zeit: Es geht um das Zusammenkommen, über Vertrauen, über eine Beziehung in Zeiten von Globalisierung und räumlicher Trennung aufgrund beruflicher Herausforderungen. 

Lana N. May versteht es, ihre Leser auf eine Achterbahn der Gefühle mitzunehmen. Mit ihren gekonnten Beschreibungen von Stimmungen und Emotionen bleibt schlussendlich kein Auge trocken.

Leserstimmen auf Amazon beschreiben das Buch als „einzigartig“, „sehr gefühlvoll“ und „mit einem unerwarteten Ende“. „Der Titel verrät einiges, denn der Schluss ist tatsächlich anders, als man erwarten würde“, so Lana N. May. Man kann gespannt sein, wie sich die Liebesgeschichte zwischen Johanna und Thomas entwickeln wird. Ob es ein Happy End für das Liebespaar gibt?

Karsten Flohr liest...

Lesung

KARSTEN FLOHR

liest aus seinem neuen Roman „Die letzte Fahrt des legendären Schiffsfrisörs Sigismund Skrik

 

ENDE DES 19. JAHRHUNDERTS: Die Tage der Atlantiksegler sind gezählt, neue riesige Dampfschiffe locken die Auswanderungswilligen, weil die Überfahrt zehnmal so schnell geht wie mit dem Segelschiff. Sigismund Skrik ist der gefragteste Schiffsfrisör bei den Auswanderern aus Europa, der Star zwischen Hamburg und New York, man vertraut sich ihm an. Und man kann ihm vertrauen. Denn außer seinen begnadeten Händen verfügt er über eine eiserne Diskretion. Am 12. Juli 1879 steht er ein letztes Mal im Hamburger Hafen auf dem Oberdeck des alten Clippers »Liberty« und schaut kurz vor dem Ablegen den Menschen zu, wie sie über die Gangway an Bord kommen. Noch kennt er sie nicht, aber er wird sie bald kennenlernen, sie alle werden ihm auf dem Frisierstuhl ihre Geschichten erzählen. Diese letzte Tour wird alle seine vorherigen an Drama und Dramatik, Leidenschaft und Liebe, Irrsinn und Intrige, Tragik und Tumulten übertreffen.

Details:

Eintritt € 9,50 (inklusive Museumsbesuch)

Karten erhalten Sie an der Museumskasse im Foyer

(Dienstag bis Sonntag von 10.00 – 18.30 Uhr)

Der Einlass zur Lesung ist ab 18.00 Uhr. Freie Platzwahl

Nur mit Voranmeldung bei: Antje Reineward

Telefon 040 300 92 30 14 |a.reineward@imm-hamburg.de

Steckbrief von Jannes C. Cramer

Vor kurzem erschien Die Frauenkammer von Jannes C. Kramer bei Amazon Publishing. Heute möchte er sich mit seinem Steckbrief bei den Lesern vorstellen. Viel Spaß  beim Lesen.

Kindheitstraum:

Wenn ich jetzt sagen würde, dass ich Schriftsteller werden wollte, würde das wohl kaum jemand glauben. Okay, zu Recht. Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wovon ich damals geträumt habe. Bestimmt hatte es etwas mit Technik zu tun. Oder Autos. Diese Dinge haben mich schon von klein auf interessiert.

Lieblingsbuch der Kindheit:

Was ich sehr gern gelesen habe, war ein Roman über König Artus und die Ritter der Tafelrunde. Wie das Buch genau hieß (vielleicht war das sogar der Titel), weiß ich allerdings nicht mehr.

Lieblingsbücher heute:

In letzter Zeit hat mich „Die Abnormen“ von Marcus Sakey am meisten gefesselt. Ich habe allgemein ein Faible für Geschichten um Menschen mit besonderen oder magischen Fähigkeiten, nicht nur in Büchern. „Heroes“ ist zum Beispiel eine meiner Lieblingsserien gewesen.

Lieblingslied:

Einen speziellen Lieblingssong habe ich gar nicht. Ich muss auch sagen, dass ich nicht allzu viel Musik höre. Wenn, dann meist im Auto oder bei der Arbeit. Allgemein höre ich dann viel in Richtung der aktuellen Charts, aber auch Bands wie „Freedom Call“ oder „Hammerfall“.

Lieblingsfilm:

Eindeutig „Matrix“. Dabei meine ich nicht die Trilogie, sondern den ersten Film der Reihe. Es ist wohl der einzige Film, den ich seit Erscheinen fünf- oder sechsmal gesehen habe – auf Deutsch und Englisch.

Wie entspannst du dich?

Für mich ist das Schreiben in gewisser Weise Entspannung. Auch wenn es, genau wie mein Hauptberuf, am Computer stattfindet, bietet es mir einen guten Ausgleich. Lesen ist zwar auch eine schöne Sache, doch fehlt mir dafür einfach die Zeit. Meistens bleibt mir nur vor dem Schlafengehen etwas Luft für ein Buch.

Worauf bist du stolz?

Darauf, dass ich mit meiner Partnerin seit über acht Jahren mit unserer kleinen Firma selbstständig bin. Natürlich auch darauf, ein Buch geschrieben zu haben (obwohl das ursprünglich gar nicht so geplant war), das jetzt sogar von Amazon Publishing neu veröffentlicht wird.

Größte Herausforderung deines Lebens:

Die Selbstständigkeit. Obwohl ich den Job machen kann, den ich mag, ist es eine große Herausforderung, für alles Geschäftliche selbst verantwortlich zu sein.

Ein perfekter Tag ist …

… wenn ich mich richtig gut fühle, mit meiner Partnerin etwas Schönes unternehmen kann und am Ende des Tages restlos zufrieden bin.

Dein erster Job:

Ich habe in einem kleinen verrauchten Computerladen ausgeholfen. So gut wie in jeder freien Minute, die mir damals zur Verfügung stand. Dort hatte ich die Aufgabe, Computer nach Kundenwunsch zusammenzubauen, zu installieren und alles, was sonst dazugehörte. Damals war ich 16 und in dieser Zeit habe ich vermutlich die Grundlagen für meinen heutigen Beruf als Software-Entwickler und Server-Administrator geschaffen, der mir immer noch Spaß macht. Meistens.

Dein größter Fehler:

Oh weh. Ich habe ganz bestimmt einige Fehler. Da jetzt aber einen „größten“ herauszupicken fällt mir schwer. Die Antwort kann nur falsch sein ;-)

Wo findest du Inspiration?

Auf dem Sofa, im Bett, im Auto … Eigentlich überall, wo ich Zeit habe, meine Gedanken schweifen zu lassen.

Wer ist die eindrucksvollste Person, die du je getroffen hast?

Mein Opa. Er ist inzwischen 90 Jahre alt, immer noch unternehmungslustig und möchte viel erleben. Vielleicht habe ich von ihm auch meine Technikbegeisterung. Er hat seinen ersten Computer (ein Notebook) erst mit etwa 70 Jahren bekommen und sitzt noch heute immer mal wieder davor, um Nachrichten zu lesen, Briefe zu schreiben oder auch Tischkarten für seinen 90. Geburtstag zu gestalten. Seine Ausdauer und seine Motivation beeindrucken mich immer wieder.

Die letzte Fahrt des legendären Schiffsfrisörs Sigismund Skrik

611chezrNBL._BO2,204,203,200_PIsitb-sticker-v3-big,TopRight,0,-55_SX324_SY324_PIkin4,BottomRight,1,22_AA346_SH20_OU03_Liebe Leserin und lieber Leser,

  es gibt Welten, die kennt man kaum, weil sie im Verborgenen gedeihen, oder zumindest früher mal gediehen. Aber dafür gibt es ja Bücher, zum Beispiel dieses.

 Lange vor Udo Waltz, Vidal Sassoon oder wie die Star-Stylisten alle heißen, gab es einen Mann, der die wirklich schrillen Haar-Kunstwerke schuf. Er war der Super-Friseur des 19. Jahrhunderts und hieß Sigismund Skrik. Er arbeitete viel auf Auswandererschiffen, die zwischen Europa und der neuen Welt verkehrten. Und wie alle wirklich guten Coiffeure bearbeitete er nicht nur die Köpfe seiner Kunden, sondern auch deren Seelen. Er wurde so etwas wie der Beichtvater der sieben Meere.

 Und so erfährt Sigismund Skrik, während er auf der Liberty, dem letzten großen Atlantik-Segler, zwischen Hamburg und New York hin und her schippert, was jene Menschen umtreibt und bewegt, die die alte Welt hinter sich lassen und in der neuen Welt ihr Glück suchen wollen. Schicksale, Hoffnungen, Abenteuer, Siege und Niederlagen. Auch während seiner letzten Fahrt auf der Liberty im Jahr 1879, nach der er auf den neuen Superdampfer Gigantik überwechseln will (was nichts wird, aber das müssen Sie selber lesen), sitzen sie vor Sigismund Skrik auf dem Friseurstuhl und reden sich alles von der Seele, nebenbei überstehen sie gemeinsam während der langen Wochen auf See die aberwitzigsten Abenteuer.

Da ist zum Beispiel die Edel-Kurtisane, die von einem Verehrer von Sankt Petersburg ein Vermögen geerbt hat, der Zoologe aus Leipzig, der seine vier Makaken-Damen mit einem Affen in Desmoines verkuppeln will, die Ringerin aus dem Kopenhagener Tivoli, die bei Barnum&Bailey als „stärkste Frau der Welt“ auftreten soll, der Anarchist aus Moskau, der sich als harmloser Nudist entpuppt, die junge Adlige, die auf der Flucht vor den Häschern ihres Vaters ist, der sächsische Erfolgsschriftsteller, der inkognito zum ersten Mal in den Wilden Westen reist, um die Indianer zu bekehren, die Operndiva aus Mailand, die ein letztes Mal singen will, der Arbeitsvermittler, der 20 Klöpplerinnen aus Brügge eine große Zukunft versprochen hat, die alte Gräfin aus Ostpreußen, die mit einer geheimnisvollen Kiste unterwegs ist, der Bauer aus Lauenburg, der es in Minnesota zu einer eigenen Farm und mehreren Squaws gebracht hat und nun seine Familie nachholt, der Konzertpianist, der als Goldgräber in Kalifornien reich werden will, der Weinbauer aus Bordeaux, dessen Rebstöcke die salzhaltige Luft auf See nicht vertragen, der Heiratsschwindler auf der Suche nach der richtigen Frau und die Taschendiebin, die in Amerika neu anfangen will.

Sie alle schütten Sigismund Skrik (der übrigens der Ich-Erzähler des Buches ist) ihr Herz aus und entwerfen so ein Panorama der großen Auswanderungszeit, das hinter aller Komik eine Welt zeigt, die für viele tatsächlich keine Zukunft mehr bot. Ich zumindest möchte damals nicht als Mitglied einer der ärmeren Gesellschaftsschichten gelebt haben.

Ob das alles stimmt? Naja, es ist ein Roman. Aber es hat solche Schiffs-Friseure gegeben. Der Urgroßvater eines Freundes von mir war so einer, deshalb bin ich überhaupt auf die Idee für diese Geschichte gekommen. Für mich ist Sigismund Skrik im Laufe des Jahres, in dem ich an seinen Memoiren geschrieben habe, so real geworden, dass ich ihn leibhaftig vor mir sehe. Er ist mir ans Herz gewachsen, und all die anderen an Bord auch. Am meisten – aber das verrate ich nicht. Mal sehen, wie das bei Ihnen ist. Sie können es mir dann ja schreiben.

Ich kann Ihnen versichern, dass ich selbst den größten Spaß  gehabt habe beim Schreiben.

 Herzliche Grüße an alle, ob Wasserratten oder nicht.

Ihr

Karsten Flohr