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Exklusives Interview mit Kerstin Bätz zu ihrem neuen Psychothriller „Wo du auch bist“

Kerstin BätzWie sind Sie darauf gekommen die Beelitz-Heilstätten als Spielstätte Ihres Psychothrillers zu wählen? 

Auf die Beelitz-Heilstätten bin ich im Gespräch mit einer guten Freundin gekommen. Je mehr ich mich gedanklich mit diesem Ort beschäftige, desto klarer wurde mir, dass er die perfekte Kulisse für die Geschichte war, die ich erzählen wollte. Die besondere Atmosphäre aus Heilung, Dekadenz und Tod sind genau das Richtige für einen unheimlichen Thriller aus der emotionalen Sicht einer weiblichen Protagonistin. Schon beim Schreiben sah ich Sonja regelrecht vor mir, verfolgt von den Geistern der Vergangenheit, denen ihrer eigenen und denen dieses Ortes.

 

Bei welcher Szene ist Ihnen beim Schreiben der kälteste Schauer über den Rücken gelaufen? 

Grundsätzlich funktionieren Angst und Thrill für jeden anders, da in unserem Unterbewusstsein persönliche Erfahrungen und Erlebnisse verarbeitet werden während wir spannende und unheimliche Geschichten lesen. Beim Schreiben gilt dies umso mehr. Insofern gab es bei der Arbeit an „Wo du auch bist“ etliche Szenen, die mich gepackt haben. Am stärksten war für mich die Passage, als sich Sonja in ihrem Büro verbarrikadiert, weil in diesem Moment ihre Angst real wird. Und für mich greifbar.

 

Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?

Schreiben ist aus meiner Sicht ein eher zu eng gefasster Begriff für das, was ich tue. Ich finde, dass "Erzählen" viel besser passt. Und das Erzählen ist eigentlich schon immer Teil meiner Familie. Mein Großvater war der phantastischste Erzähler, den man sich vorstellen kann. Als Kinder haben wir stundenlang seinen Geschichten gelauscht. Die Initialzündung für das Schreiben allerdings kam dann erst Jahre später, gemeinsam mit meinem Mann, der diese Leidenschaft mit mir teilt.

 

Was macht für Sie ein guter Thriller aus?

Ein Thriller braucht für mich die richtige Mischung aus Spannung und Emotion. Wenn ich als Leser ein Buch zur Hand nehme, müssen für mich die Figuren und ihre ganze Umgebung zum Leben erwachen. Beim Schreiben gilt dies umso mehr.

 

 

 

 

 

Mehr über die Neuerscheinung von Kerstin Bätz

Wo du auch bist

Die Historikerin Sonja ist auf der Flucht. Vor ihrem alten Leben und ihrem gewalttätigen Mann Kai. Mit   Hilfe eines alten Freundes reist sie in die Beelitz-Heilstätten südlich von Berlin, um dort als Archivarin ein neues Leben anzufangen.

Sie schöpft neue Hoffnung, als sie den Fotografen Jan kennenlernt. Doch mit jedem Tag werden ihr die Ruinen der ehemaligen Lungenheilanstalt unheimlicher. Um sie herum werden die Schatten tiefer und die Tage dunkler. Sonja fühlt sich beobachtet. Weil sie weiß, dass jemand sie verfolgt. Jemand, der sie gut zu kennen scheint … aber kann sie ihrem Verstand noch trauen?

 

Exklusives Interview mit Babsy Tom zu ihrem neuen Roman „Liebe mit Risiken und Nebenwirkungen“

Babsy_Tom

Du arbeitest wie deine Protagonistin selbst in einem Krankenhaus. Was ist deine Meinung über Liebe am Arbeitsplatz beziehungsweise Beziehungen zwischen Kollegen in diesem Umfeld?

Ich für meinen Teil habe manchmal das Gefühl, dass Krankenhäuser oder überhaupt größere Unternehmen erstklassige Singlebörsen sind, und muss gestehen: Ich finde das großartig. Da haben sich vor meinen Augen in all den Jahren schon so einige Episoden ereignet. Und ihr wisst doch: Ich liebe Happyends, vor allem im real life und von mir aus auch am Arbeitsplatz, da halten wir uns schließlich die überwiegende Zeit unseres Lebens auf. Kompliziert wird es bloß, wenn sich innerhalb einer Abteilung zwei Turteltauben finden. Das wird von der Krankenhausleitung nicht gern gesehen. Aber … bin ich die Krankenhausleitung? Nein! ;-)

 

Denkst du, dass es für Frauen nach wie vor schwieriger ist, in Chefarztpositionen zu kommen?

Jetzt, wo mir diese Frage gestellt wird, habe ich direkt mal durchgezählt und muss erstaunt feststellen, dass es im Klinikum, in dem ich arbeite, nur eine einzige Frau gibt, die diesen Posten bekleidet. Eine weitere ist vor ein paar Jahren in den Ruhestand gegangen. Mir drängt sich ja die Frage auf: Will Frau einen solch anstrengenden und zeitaufwändigen Job überhaupt machen? Ich habe meinen Chef den ganzen Tag vor Augen, sehe, wann er kommt und höre von Kollegen, zu welcher Zeit er oft erst die Klinik verlässt, weil wieder mal ein lebensbedrohlicher Notfall kam. Sicher ist es im Laufe der Zeit einfacher geworden, Karriere und Familie unter einen Hut zu bringen, eben weil wir Kitas und ganztagsbetreute Schulen haben. Dennoch wird gerade von Ärzten und insbesondere Chefärzten vorausgesetzt, dass der Job immer an erster Stelle steht. Wenn man bereit ist, sein Privat- oder Familienleben hintenanzustellen, kann das funktionieren.

Ich selbst bin nicht sonderlich stressresistent und Familie und Freizeit gehen mir über alles. Aber ich bin mir sicher, dass viele Frauen diesen Spagat ausgezeichnet meistern. Erst neulich habe ich wieder ein Stellengesuch gelesen, in dem stand: Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Um die Frage abschließend zu beantworten: Ich denke, es ist nicht mehr sehr schwierig, als Frau einen Führungsposten zu bekommen, aber es gibt vermutlich weniger Frauen als Männer, die genau das anstreben. Allerdings ist das mehr (m)eine vage Vermutung als empirisch gesichert. Allen Frauen in Führungsebenen möchte ich eines sagen: Ihr habt meine Hochachtung!

 

Wie kommst du eigentlich auf Namen wie Professor Stunker? Wir mussten laut lachen, als diese Figur zum ersten Mal im Buch erwähnt wurde.

Hihi. Ich muss gestehen, das ist eine Macke von mir. Das rührt daher, dass ich mir ausnehmend schlecht Namen merken kann. Mein Mann und ich haben uns in der Vergangenheit mal wochenlang über einen Nachbarn unterhalten, obwohl wir zwei verschiedene Personen meinten. Als wir das herausfanden, war das sehr witzig und hatte zur Folge, dass wir für einige Nachbarn, Freunde und Arbeitskollegen anfingen, eigene Namen zu erfinden. Meistens stehen diese mit kleinen, aber liebenswürdigen Macken oder Äußerlichkeiten der einzelnen Personen in Zusammenhang, so kommt es zu keinen Verwechslungen mehr und unserer Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Hinzu kommt, dass ich im Arbeitsleben mit so vielen kuriosen Namen konfrontiert werde, dass ich nicht anders kann, als zum Beispiel den armen Herrn Rindfleisch in meinem nächsten Roman zu verwursten. Und dieser Professor Stunker, das muss ich offenbaren, ist eine Figur, die tatsächlich an eine real existierende Person »angelehnt« ist. Er ist sehr kauzig und meist übelgelaunt, aber dennoch liebenswert.

 

Wirst du eines Tages deinen Job aufgeben, um dich ganz dem Autorenleben zu widmen?

Meine Devise lautet: Sag niemals nie. Aber derzeit könnte ich mir noch nicht vorstellen, für immer zu Hause zu bleiben und nur noch zu schreiben. Schließlich inspirieren mich meine Arbeit in der Klinik und der Austausch mit den Kollegen zu so manchen Szenarien in meinen Romanen. Darüber hinaus bin ich zwar ein Mensch, der sehr gern mit sich und seinen Gedanken allein ist, aber ein Leben ohne tägliche Routine, wie morgens um dieselbe Zeit aufstehen, zur Arbeit fahren, einkaufen, etc. würde mich zu einem langschlafenden, nachtaktiven Menschen machen, der nur noch vor Facebook und Twitter sitzt, um sich virtuell mit anderen Autoren und Freunden auszutauschen. Das macht zwar Spaß, aber dennoch spielt meiner Ansicht nach das echte Leben im echten Leben. Bis jetzt finde ich es gut, dass ich jeden Tag »raus« gehe und  Menschen um mich habe. Vielleicht werde ich zukünftig im Berufsalltag etwas kürzer treten, aber ganz damit aufhören werde ich wohl ... ja, ja, ... sag niemals nie ;-) 

Ich danke recht herzlich für dieses Interview. Auch möchte ich mich speziell für die tolle Zusammenarbeit bei Franz Edlmayr & dem Team von Amazon publishing bedanken. Wieder einmal wurde mir geduldig und hilfreich bei so mancher Entscheidung für meinen neuen Roman zur Seite gestanden. Und nun wünsche ich meinen Lesern viel Vergnügen mit Mila Höffner und Sebastian Harth in »Liebe mit Risiken und Nebenwirkungen«. 

 

 

Hier erfahren Sie mehr über den aktuellen Roman von Babsy Tom

 

 

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Milas Leben gleicht einer Einbahnstraße. Bei der Ernennung des neuen Oberarztes wird sie schlichtweg übergangen. Besonders ärgerlich, da der Chef gleichzeitig ihr Liebhaber ist. Der Ring, von dem sie heimlich träumt, entpuppt sich ebenso als Seifenblase.

Genug ist genug! Frustriert bricht Mila mit ihrem alten Ich und bewirbt sich kurzerhand an einer anderen Klinik, um endlich den so heiß ersehnten Posten zu ergattern. Beim Einstellungsgespräch erlebt Mila eine gewaltige Überraschung: Ihr zukünftiger Vorgesetzter stellt sowohl sie als auch den unverschämt gutaussehenden Sebastian Harth ein und lässt beide Kandidaten in einem zweiwöchigen »Wettbewerb« gegeneinander antreten. Dass zwischen den Konkurrenten nicht nur die Fetzen fliegen, sie stattdessen sogar Sympathien füreinander entwickeln, möchte sich vorerst niemand so recht eingestehen.

 

 

 

 

 

 

 

Neues zu Friedrich Kalpenstein

Nach »Ich bin Single, Kalimera« ist »Wie Champagner« der zweite Roman von Friedrich Kalpenstein. Ein Roman auch für Männer.

Wie Champagner

Good bye, Singleleben.

Am Ende seines Urlaubs auf Rhodos hat Herbert seine Jugendliebe Anja wiedergetroffen. Nach einer halben Ewigkeit. Nun schwebt er im siebten Himmel, denn es ist nicht bei diesem einen zufälligen Wiedersehen geblieben. Schon bald beziehen die beiden mitten in Schwabing eine gemeinsame Wohnung. Herberts neues Leben wäre perfekt, wäre da nicht Anjas Exmann, der sich stur weigert, einzusehen, dass er Anja für immer verloren hat. Auch Anjas Eltern missfällt die Wahl ihrer Tochter. Herberts bester Kumpel Hans ist in Beziehungsfragen keine große Hilfe. Der ist seit Kurzem wieder solo, deshalb würde er am liebsten gemeinsam mit Herbert jeden Abend um die Häuser ziehen. Das junge Glück steht auf wackligen Beinen. Kämpft Herbert doch nicht zuletzt auch gegen so manche seiner eigenen lieb gewonnenen Gewohnheiten.

 

Hier haben wir für euch interessante Einblicke zur Hörbuch-Aufzeichnung im Tonstudio.

 

Exklusives Interview mit Christine Ambrosius, der Autorin von „Berenice - Fürstin und Rebellin“

 

AmbrosiusNach „Ein Hauch Muskat“ ist „Berenice – Fürstin und Rebellin“ Ihr zweiter Roman und auch in diesem Buch geht es um große Reisen. Ist dies für eine Frau in der damaligen Zeit nicht ungewöhnlich?

Ich liebe es zu reisen und die Verbindung von Abenteuer und Reisen ist für mich eine unwiderstehliche Kombination. Dadurch ist die Handlung immer im Fluss und ich kann meine persönlichen Erfahrungen einbringen. Das Schicksal von Berenice erscheint nur auf den ersten Blick als ungewöhnlich. Es gibt die unglaublichsten Berichte über Frauenschicksale in der Renaissance und jeder einzelne wäre eine spannende Erzählung. Man denkt schnell, dass Frauen in dieser Zeit weniger mutig und entschlossen waren, als die heutige Generation, aber wir leben heute im Vergleich in geradezu gemütlichen Verhältnissen. Man muss sich nur einmal die kleinen Originalschiffe ansehen, mit denen man den Atlantik überquerte. Da kommt bei mir Furcht auf.

 

Erzählen sie uns etwas über Berenice, die Protagonistin ihres Buches

Ich habe mit Berenice eine typische junge Frau ihrer Zeit und ihrer Gesellschaftsschicht gezeichnet. Die Überzeugung, dass jeder Mensch von Gott an seinen Platz gestellt wurde, war in der Renaissance tief verwurzelt. Der Glaube spielte eine allumfassende Rolle. Dennoch gab es auch damals einen gewissen Freigeist, vor allem in der gebildeteren Schicht, die man allerdings hauptsächlich nur bei Geistlichen und Adligen fand. In diesem Kontext handelt Berenice sehr nachvollziehbar. Sie hat dennoch Widerspruchsgeist und Abenteuerlust, was ihr eine Menge Ärger einbringt, sie andererseits aber auch rettet. Sie wurde an den großen Königshöfen in Blois und Mechelen erzogen, wo die zukünftigen Fürsten und Könige groß wurden und erkennt trotz ihrer Jugend sehr schnell, die problematischen Machtstrukturen zwischen dem Kaiser und dem französischen König. In diesem Geflecht von Interessen und Intrigen musste man sich auskennen, sonst wurde der Hof zum Vipernnest.

Sie ist mitfühlend und hilfsbereit, aber durchaus auch standesbewusst.

 

Beide Bücher spielen zu Beginn der Renaissance, Was ist an dieser Zeit so interessant für Sie?

Ich halte die Zeit der Renaissance für die Geburtstunde Europas. Es ist eine ungeheuer aufregende Zeit. Die Welt wurde erstmalig vollständig bereist, was großen Einfluss auf die Gesellschaften in der Alten Welt hatte. Man war so liberal, wie später lange Zeit nicht mehr. Leonardo da Vinci baute schon die Grundmodelle vieler Maschinen, die wir heute kennen und in Kunst, Architektur, Mode und Literatur geschah nicht weniger als heute. Deshalb habe ich mich sehr ausführlich mit dieser Zeit beschäftigt und habe Unmengen Bücher darüber gelesen. Ich wollte so wenig Sachfehler wie möglich machen und präzise in den historischen Fakten bleiben. Ich habe zahlreiche Fachleute mit meinen Fragen gelöchert, die ich damit manchmal auch an ihre Grenzen gebracht habe. Allerdings muss ich sagen, dass alle Fachbereiche, Universitäten und Professoren, die ich angeschrieben habe, freundlich und willig geholfen haben.

 

Was bedeutet Ihnen das Schreiben und wie sieht Ihr Alltag dabei aus?

Schreiben und Lesen waren immer meine liebsten Hobbies. Früher habe ich ganze Hefte voll geschrieben. Glücklicherweise ist das heute einfacher und geht schneller. Ich habe immer davon geträumt, einmal ein Buch zu veröffentlichen. Als mit Amazon der Erfolg kam, war ich trotzdem ziemlich überwältigt, dass so viele Menschen Freude an meinem Buch hatten.

Nach dem Frühstück setze ich mich an den Schreibtisch und versuche, jeden Tag zu schreiben. Es gehört schon eine Portion Disziplin dazu, meistens habe ich sie, manchmal auch nicht. Ich schreibe am liebsten an meinem Schreibtisch, bin dabei gerne alleine und vergesse völlig die Zeit, weil ich in einer anderen Welt bin.

 

Wird es noch weitere historische Romane geben?

Ich schreibe derzeit an einem modernen Roman, was mir viel Freude macht. Es ist ja auch ein Vorteil bei der Zusammenarbeit mit Amazon, dass kein Themendruck vorliegt und man sich ausprobieren kann. Ich glaube aber, dass ich später wieder zu den historischen Büchern zurückkehre. Es macht mir einfach zu viel Spaß, in den Abenteuern der Vergangenheit zu stöbern.

 

 

Hier erfahren Sie mehr über das aktuelle Buch von Christine Ambrosius

Berenice 

 

Flandern 1517: Die junge, eigenwillige Berenice de Savigny lebt am Hof in Mechelen das luxuriöse Leben einer Adligen, deren wichtigste Aufgabe es ist, eine vorteilhafte Heirat einzugehen. Als das Schicksal sie mit dem attraktiven Gregory de Rincon zusammenführt, ahnt sie nicht, dass sich kurz darauf ihr Leben ändern wird: Berenices Vater fällt bei Karl V. in Ungnade und Berenice muss mit Hilfe ihres treuen Dieners nach Frankreich fliehen. Für sie beginnt eine Odyssee, die sie bis in die Neue Welt führt. Und obwohl sie weiß, dass sie Gregory niemals wiedersehen wird, kann sie ihn doch nicht vergessen.

 

 

 

Salim Güler steht Rede und Antwort

Am 14.4.2015 erschien der neue Thriller Wüstengrab von Salim Güler. Amazon hat ihm ein paar Fragen über den Roman und andere Dinge gestellt.

Sie haben bisher immer Bücher geschrieben, die in Deutschland gespielt haben. Mit Wüstengrab erschien Ihr erster Roman, welcher komplett in den USA spielt. Warum?

Die Idee zu einem Thriller, der in den USA spielt hatte ich schon lange. Sie müssen wissen, dass ich ein ganz großer USA-Fan bin, vor allem die Westküste fasziniert mich. Ich mache ein Mal im Jahr Urlaub an der Westküste.

Letztes Jahr war es wieder soweit und dann bekam die Idee ihre Gestalt.

Was meinen Sie mit Gestalt?

Nun, ich bin in erster Linie letztes Jahr zu Recherchezwecken an die Westküste geflogen. Ich wusste nur, dass ich einen Thriller schreiben will, der in L.A. und Las Vegas spielt, mehr nicht. Meine Freunde, die auch in Vegas waren, haben dann quasi das Buch in meinen Gedanken zum Leben erweckt.

Ihre Freunde? Das müssen Sie den Lesern näher erklären.

Gut, dann will ich auch gleich ein Geheimnis verraten, das die wenigsten wissen. Wie gesagt, meine Freunde haben letztes Jahr auch in Vegas Urlaub gemacht. Wir hatten statt des typischen Las Vegas Striphotel Urlaubs uns für die Anmietung einer Villa entschieden. Und in der Villa kam mir dann die Idee. Die Deutschen Touristen, die im Buch den Protagonisten das Leben retten, die gibt es wirklich.

Lassen Sie mich raten, das sind Ihre Freunde?

Richtig, die Namen sind echt und auch die Persönlichkeit. Meine Freunde reden wirklich so untereinander und da ich es so authentisch wie möglich haben wollte, habe ich auch diese Sprache im Schreibstil umgesetzt, das mag für manche Leser platt klingen, aber es entspricht der Wahrheit.

Die Wahrheit ist, das in der Realität selten die Menschen so reden, wie wir es in Büchern gewohnt sind. Daher klingen die Dialoge von den Deutschen Touristen, in dem Buch, für manchen Leser vielleicht platt, aber so ist nun mal die Realität.

In dem Buch schreiben Sie über ein nicht ganz einfaches Thema, über Gedächtnisverlust. Muss man da nicht viel recherchieren?

Ja, definitiv. Da es verschiedene Formen von Gedächtnisverlust gibt. Unser Gehirn ist hochkomplex und in verschiedene Bereiche unterteilt, die verschiedene Funktionen übernehmen, um das mal simpel auszudrücken. Recherche ist dabei sehr wichtig. Glücklicherweise kenne ich aber auch genug Experten wie Neurologen oder Professoren, die ich jederzeit um Rat fragen kann.

Ich versuche, dass meine Bücher immer möglichst realistisch sind und dafür ist gute Recherche sehr wichtig.

Wüstengrab ist das erste Buch, welches Sie komplett mit Amazon Publishing realisiert haben. Sie haben bereits davor, sehr erfolgreich als Selfpublisher Bücher veröffentlicht. War der Schritt bewusst gewählt?

Ja, definitiv. Da es verschiedene Formen von Gedächtnisverlust gibt. Unser Gehirn ist hochkomplex und in verschiedene Bereiche unterteilt, die verschiedene Funktionen übernehmen, um das mal simple auszudrücken. Recherche ist dabei sehr wichtig. Glücklicherweise kenne ich aber auch genug Experten wie Neurologen oder Professoren, die ich jederzeit um Rat fragen kann.

Ich versuche, dass meine Bücher immer möglichst realistisch sind und dafür ist gute Recherche sehr wichtig.

Gibt es Momente, wo Sie denken, warum tue ich mir das an? Sie haben immerhin promoviert und sind hochqualifiziert. Die Jobangebote müssen Ihnen doch nur zufliegen?

(lacht). Klar gibt es Momente, wo ich denke, was tue ich hier? Vor allem, wenn eine Geschichte sich nicht so entwickeln will, wie ich es möchte, oder wenn Verkaufszahlen hinter den eigengesteckten Erwartungen zurückbleiben. Auch als Autor muss man von seinen Verkäufen leben können.

Doch diese Gedanken verschwinden schnell, wenn ich vor dem Laptop sitze und anfange zu tippen. Es ist, als würde ich eine komplett andere Welt eintauchen, meiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. In dem Augenblick weiß ich, dass ich den besten Job der Welt habe. Ich liebe es zu Schreiben und inzwischen ist das Schreiben für mich genauso wichtig wie Essen und Trinken.
Ich könnte mir ein Leben ohne Schreiben nicht mehr vorstellen.

Wollen Sie unseren Leser verraten, wo Sie am liebsten schreiben?

Sehr gerne, ich gehöre wirklich zu den Autoren, die am liebsten in der Öffentlichkeit schreiben. In Cafés, Restaurants, in der Hotellobby, am Strand, überall wo Menschen sind. Ich mag das quirlige, es macht kreativ. Ich könnte nie ein Buch komplett im Büro oder in der Wohnung schreiben. Ich brauche das für meine Kreativität, auch die räumliche Freiheit.

Zum Abschluss, welche Veröffentlichungen stehen an?

In Kürze erscheint mein Hawaii Roman, wo ein junger Familienvater auf dem Rückflug von Hawaii einen Flugzeugabsturz überlebt und hofft seine Familie retten zu können. Ich werde den Roman als Selfpublisher herausbringen und im Oktober erscheint dann der nächste Teil der erfolgreichen Tatort Lübeck Reihe, diesmal mit Amazon Publishing als Herausgeber. Ich bin schon sehr gespannt.

Ein exklusives Interview mit der Autorin Greta Milán

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Greta Milán, die Amazon Publishing Autorin, die mit ihren Liebesromanen Julis Schmetterling und Jeanes Geheimnis zahlreiche Leser begeisterte, antwortete auf unsere Fragen.

 

Welche 3 Adjektive beschreiben dich am besten als Person?

Ich bin aufgeschlossen, ehrgeizig und manchmal auch ein bisschen zu nachdenklich.

 Was macht dir besonders Spaß am Autorendasein?

Am schönsten finde ich es, mir immer wieder neue Geschichten auszudenken, von Menschen und Begegnungen zu erzählen und dabei auch mal in fremde Rollen zu schlüpfen. Die Unabhängigkeit und die Freiheiten, die mit dem Schreiben einhergehen, zählen für mich mit zu den größten Vorzügen am Autorendasein.

 Über welchen Kommentar zu deinen Büchern „Julis Schmetterling“ und „Jeanes Geheimnis“ hast du dich bisher am meisten gefreut?

Es ist für mich ein wunderbares Gefühl zu erfahren, dass meine Worte die Leser wirklich berühren konnten.

Bei „Julis Schmetterling“ waren viele sogar dankbar, etwas über eine relativ unbekannte Hautkrankheit zu erfahren. Ihr Mitgefühl mit den Betroffenen hat mich überwältigt und nach meinem Debüt den Entschluss bestärkt, das Schreiben weiter zu verfolgen.

Auch dass „Jeanes Geheimnis“ nach der Veröffentlichung so viele positive Reaktionen hervorgerufen hat, freut mich riesig, denn auch wenn sich beide Romane im gleichen Genre bewegen, so sind sie doch auf ihre Art recht unterschiedlich. Ich bin erleichtert und sehr glücklich, dass beide Geschichten für sich überzeugen konnten.

Wie findest du neuen Stoff für deine Bücher?

Es sind oft ganz unterschiedliche Momente, die mich zu einer Geschichte oder Szene inspirieren. Manchmal wühlt mich ein Ereignis sehr auf und regt mich zum Nachdenken an, ich stoße auf einen unscheinbaren Gegenstand, der mein Interesse weckt, oder ich erinnere mich beim Schreiben an eine lustige Unterhaltung, die ich irgendwann einmal geführt habe… Die meisten Begebenheiten finden dann ganz von allein den Weg in meine Romane und schaffen so die Verbindung von fiktiven Ideen und meinem wirklichen Leben.

Woran arbeitest du im Moment?

Aktuell wirke ich an verschiedenen Projekten mit. Zum einen freue ich mich, Teil eines Gemeinschaftsprojektes mit mehreren tollen Autorinnen zu sein, über das es auch bald mehr zu erfahren gibt. Die Details darf ich natürlich noch nicht bekannt geben, aber ich kann schon mal verraten, dass wir als Erscheinungstermin den Spätsommer ins Auge gefasst haben.

Außerdem arbeite ich derzeit an einer Fortsetzung aus der Welt von „Julis Schmetterling“. Es ist eine ganz eigenständige Geschichte, in welcher die Leser jedoch auch Juli, Bastian und einigen anderen Charakteren wieder begegnen werden.

Zu guter Letzt drehen sich noch immer viele meiner Gedanken um Anderson & Partner. Deshalb möchte ich derzeit nicht ausschließen, dass es irgendwann auch ein Wiedersehen mit Jeane und Matt gibt.

11 Fragen an.... Friedrich Kalpenstein

Auf Radiokreta.de steht der Amazon Publishing Autor Friedrich Kalpenstein Rede und Antwort auf 11 interessante Fragen. Wenn Sie schon immer einmal wissen wollten, welche Verbindung der Autor zu Griechenland hat oder woher er seine Inspiration für seine humovollen Bücher schöpft, dann können Sie hier das gesamte Interview lesen.

Wir möchten Ihnen außerdem seine beiden Bestseller ans Herz legen und wünschen Ihnen jetzt schon viel Spaß bei der Lektüre.

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Marion Schreiner liest aus Ihrem Buch "Stumme laute Schreie"

Hier geht es direkt zum Buch...

Ein Liebesroman mit überraschendem Ende

51RdTum9xHL._BO2,204,203,200_PIsitb-sticker-v3-big,TopRight,0,-55_SX324_SY324_PIkin4,BottomRight,1,22_AA346_SH20_OU03_Mit ihrem Liebesroman Gekommen, um zu gehen begeistert die Autorin Lana N. May ihre Leserinnen und punktet mit einem überraschenden Ende. Bereits erschienen sind eBook, Taschenbuch und Hörbuch. Aktuell wird das Buch von AmazonCrossing ins Englische übersetzt und erscheint demnächst auch auf dem amerikanischen Markt.

Alles begann im Sommer 2014, als die Autorin das Buch unter eigener Regie als eBook veröffentlichte. „Ich hatte mein Buch fertig geschrieben und wollte es potentiellen Lesern zur Verfügung stellen. Also habe ich es überarbeitet, ein entsprechendes Cover entworfen und bei Kindle Direct Publishing hochgeladen“, so Lana N. May über Ihre ersten Schritte als Selfpublisher. Was dann folgte, war mehr als überraschend für die österreichische Autorin. Gekommen, um zu gehen verkaufte sich erfolgreich und Leser zeigten sich begeistert.

Ein paar Wochen nach der Veröffentlichung wurde Amazon Publishing auf die Newcomerin aufmerksam und bot ihr nach Prüfung des Manuskripts einen Autorenvertrag an. „Dass Amazon Publishing sich für mein Buch interessierte, war ein Glückstreffer für mich“, so die Österreicherin, die unter dem Pseudonym Lana N. May schreibt.

Eine Geschichte mit viel Gefühl

Mit viel Gefühl und einer Brise Humor wird eine einzigartig Liebesgeschichte erzählt, die in Wien und New York spielt. „Wien bietet wunderschöne Schauplätze für das Erzählen einer romantischen Story. Ich habe mich bewusst für die Landeshauptstadt entschieden, denn die österreichische Kultur und der Wiener Charme runden meinen Roman ab“, so die in Wien lebende Autorin.

Auch wenn es zwischen den Protagonisten – Johanna und Thomas – Liebe auf den ersten Blick ist, so müssen sie einige Hürden bewältigen, um zueinander zu finden. Was sich aber dann entwickelt ist eine wunderschöne Liebesgeschichte, der selbst eine große Distanz nichts anhaben kann. Die Themen, die im Roman behandelt werden, treffen den Nerv der Zeit: Es geht um das Zusammenkommen, über Vertrauen, über eine Beziehung in Zeiten von Globalisierung und räumlicher Trennung aufgrund beruflicher Herausforderungen. 

Lana N. May versteht es, ihre Leser auf eine Achterbahn der Gefühle mitzunehmen. Mit ihren gekonnten Beschreibungen von Stimmungen und Emotionen bleibt schlussendlich kein Auge trocken.

Leserstimmen auf Amazon beschreiben das Buch als „einzigartig“, „sehr gefühlvoll“ und „mit einem unerwarteten Ende“. „Der Titel verrät einiges, denn der Schluss ist tatsächlich anders, als man erwarten würde“, so Lana N. May. Man kann gespannt sein, wie sich die Liebesgeschichte zwischen Johanna und Thomas entwickeln wird. Ob es ein Happy End für das Liebespaar gibt?

Karsten Flohr liest...

Lesung

KARSTEN FLOHR

liest aus seinem neuen Roman „Die letzte Fahrt des legendären Schiffsfrisörs Sigismund Skrik

 

ENDE DES 19. JAHRHUNDERTS: Die Tage der Atlantiksegler sind gezählt, neue riesige Dampfschiffe locken die Auswanderungswilligen, weil die Überfahrt zehnmal so schnell geht wie mit dem Segelschiff. Sigismund Skrik ist der gefragteste Schiffsfrisör bei den Auswanderern aus Europa, der Star zwischen Hamburg und New York, man vertraut sich ihm an. Und man kann ihm vertrauen. Denn außer seinen begnadeten Händen verfügt er über eine eiserne Diskretion. Am 12. Juli 1879 steht er ein letztes Mal im Hamburger Hafen auf dem Oberdeck des alten Clippers »Liberty« und schaut kurz vor dem Ablegen den Menschen zu, wie sie über die Gangway an Bord kommen. Noch kennt er sie nicht, aber er wird sie bald kennenlernen, sie alle werden ihm auf dem Frisierstuhl ihre Geschichten erzählen. Diese letzte Tour wird alle seine vorherigen an Drama und Dramatik, Leidenschaft und Liebe, Irrsinn und Intrige, Tragik und Tumulten übertreffen.

Details:

Eintritt € 9,50 (inklusive Museumsbesuch)

Karten erhalten Sie an der Museumskasse im Foyer

(Dienstag bis Sonntag von 10.00 – 18.30 Uhr)

Der Einlass zur Lesung ist ab 18.00 Uhr. Freie Platzwahl

Nur mit Voranmeldung bei: Antje Reineward

Telefon 040 300 92 30 14 |a.reineward@imm-hamburg.de