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Fantasy

Exklusives Interview zur Kurzgeschichte "Der Vasall des Königs" von Daniel Wolf

Im exklusiven Interview beantwortet Autor Daniel Wolf fragen zu seiner neuen Kurzgeschichte "Der Vasall des Königs". In der historischen Kurzgeschichte (nur als eBook erhältlich) beschreibt Wolf das Leben von Balian Fleury, der zur Zeit des Heiligen Römischen Reiches mit seinem Leben hadert. Die Arbeit im traditionsreichen Kaufmannsgeschäft der Familie liegt ihm nicht; immerzu steht er im Schatten seines Bruders Michel. Als Wilhelm von Holland, der junge König des Heiligen Römischen Reiches, gegen die aufständischen Friesen in den Krieg ziehen will, wittert Balian seine Chance, dem tristen Dasein zu entkommen. Gegen den Willen seiner Familie schließt er sich dem königlichen Heer an. Anfangs ist Wilhelm siegreich, und Balian genießt das abenteuerliche Leben. Doch dann entwickelt sich der Feldzug zur Katastrophe …

Worum geht es in „Der Vasall des Königs“?

Der „Vasall“ spielt einige Jahre nach meinem Roman „Das Licht der Welt“ und erzählt von Balian, Rémys und Philippines Sohn. Balian ist inzwischen erwachsen und das schwarze Schaf der Familie Fleury, denn er fühlt sich weder zum Kaufmann noch zum Buchmaler berufen. Stattdessen will er Ritter werden wie seine Vorfahren mütterlicherseits. Um dieses Ziel zu erreichen, schließt er sich dem König an und zieht in den Krieg – was seiner friedliebenden Familie überhaupt nicht gefällt.


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„Der Vasall des Königs“ ist bereits der dritte Roman über die Kaufmannsfamilie Fleury. Können Sie uns bitte kurz etwas über diese Serie sagen.

Die Fleury-Romane bilden keine Serie im eigentlichen Sinn, da man jedes Buch auch ohne Kenntnis der anderen lesen und verstehen kann. Aber natürlich bauen sie aufeinander auf, und ich denke, dass es Spaß macht zu beobachten, wie sich die Familie Fleury und ihre Heimatstadt Varennes-Saint-Jacques über die Jahrzehnte hinweg entwickeln. Seit dem ersten Buch „Das Salz der Erde“ sind inzwischen 80 Jahre vergangen, und die vierte Generation der Fleurys bestimmt das Geschehen. Balian, seine Zwillingsschwester Blanche und ihr älterer Bruder Michel sind alle drei sehr verschieden, da sind Spannungen und Konflikte an der Tagesordnung. Der nächste Roman, der nach „Der Vasall des Königs“ erscheinen wird, rückt die Beziehung der drei in den Mittelpunkt. Außerdem bekommt darin das Schicksal der Fleurys eine ganz neue Richtung. Aber mehr wird noch nicht verraten.


Welche realen historischen Ereignisse und Persönlichkeiten spielen in „Der Vasall des Königs“ eine Rolle?

Die Geschichte spielt in den Jahren 1255 und 56, also mitten im Interregnum, der kaiserlosen Zeit. König Wilhelm von Holland, der umstrittene Herrscher des Heiligen Römischen Reiches, hat einige Auftritte und beeinflusst dabei Balians Schicksal. Wilhelms Feldzug gegen die aufständischen Friesen in Nordholland bildet den historischen Rahmen der Geschichte. Außerdem wird die Politik des mächtigen Rheinischen Bundes gestreift.

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Was fasziniert Sie ausgerechnet am Mittelalter, einer Zeit, in der das Leben doch deutlich weniger komfortabel war als heute?

Vergleicht man das Mittelalter mit der Gegenwart in Europa, erscheint es sehr fremd – nicht nur, weil das Leben viel härter war und es weder Zahnpasta noch Smartphones gab. Auch das Denken und Fühlen der Menschen unterschied sich stark von unserer modernen Weltsicht. Religion und magische Vorstellungen bestimmten die Gedankenwelt; aufklärerische Konzepte wie Kindheit, Individualismus, wissenschaftliche Methodik, Menschenrechte und dergleichen waren unbekannt. Diese Fremdheit will ich in meinen Romanen erforschen, denn sie fasziniert mich – obwohl ich selbst überhaupt kein religiöser oder „magiegläubiger“ Mensch bin.

Wie arbeiten Sie? Haben Sie schon gleich eine Idee im Kopf, die Sie „nur“ noch zu Papier bringen müssen? Oder entwickelt sich die Geschichte erst beim Schreiben?

Zunächst recherchiere ich sehr viel über die Epoche, die Thematik und die Region, über die ich schreiben will. Während der Recherchen werden meine Ideen konkreter; Figuren und erste Handlungsverläufe entstehen. Irgendwann habe ich dann genug Material, um mit dem Plotten anfangen zu können, sprich: Ich skizziere den Roman von Anfang bis Ende und arbeite alle Charaktere, Konflikte und Schauplätze aus. Erst wenn diese Skizze – das „Storyboard“ – steht, fange ich mit dem Schreiben an. Klingt technischer, als es ist. Während des Schreibens verändere ich noch mal viel oder berücksichtige neue Ideen. Trotz aller Planung ist die Arbeit am Roman also immer ein organischer (und mitunter chaotischer) Prozess.

© Goldmann Verlag

Stephen King über Carsten Strouds letzten Teil der „Niceville“-Trilogie: „Der Aufbruch“

Heute erscheint Carsten Strouds "Der Aufbruch" als letzter Teil seiner erfolgreichen "Niceville"-Trilogie. Auch einer der erfolgreichsten Autoren unserer Zeit, der  als Großmeister des Horrorromans gilt, ist ein Riesenfan von Carsten Stroud. Nachdem Stephen King den letzten Band der Horror-/Crime-/Mystery-Trilogie um eine Stadt im Süden Amerikas namens Niceville, über der ein Fluch zu liegen scheint, gelesen hatte, schrieb er einen begeisterten Brief an Strouds amerikanische Agentur:

"Carsten Stroud's Niceville Trilogie ist genial, und das Beste hat er sich bis zum Schluss aufgehoben. Der Aufbruch ist brilliant geschrieben, eine geradezu hypnotische Lektüre. Das hier liest sich vielleicht wie ein Werbetext, aber das ist es nicht. Es ist ein aufrichtiger Fan Brief. Ich mochte Niceville. Aber erst bei der Rückkehr habe ich verstanden, was ich hier vor mir hatte. Die Action Szenen sind großartig, und der Sound hat ein bisschen was von Chandler, ein bisschen was von Vonnegut und ist doch durch und durch Stroud. Ich hoffe sehr, dass diese drei Bände zusammen veröffentlicht werden, sodass die Leser deren volle Wucht zu spüren und die Vielfältigkeit des breiten Figurensembles erleben können. Meiner Meinung nach hat Niceville einen Platz verdient zwischen den großen Orten im Reich der Imagination wie Mittelerde, Ninia und Arkham. Ich bewundere die schiere Energie und die Reichweite des Ganzen. Außerdem gibt es diesen umfassenden, vergnügt deftigen Humor, der für mich das Tüpfelchen auf dem i ist, und der die dunkle Seite von Abel Teague und Konsorten aufbricht. Niceville überquert mit einer Selbstverständlichkeit Genre Grenzen, springt über diese Kluft, die unbedeutendere Autoren verschluckt, wie ein fettes Mottrad über umgestürzte Bäume. Es gibt wirklich nichts Vergleichbares, und mir bleibt nichts zu sagen außer Bravo. Also: Bravo!

Stephen King

PS: Ich mag Reiney Teague immer noch nicht. Und vertraue ihm schon gar nicht."

Für weitere Information zu allen drei Teilen der Serie klicken sie hier oder entdecken Sie die Titel, indem Sie direkt auf das jeweilige Cover klicken.

Niceville

Die rückkehr

Der aufbruch

 

Bloodcast: Fünfte Abstimmung startet

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Sabina konnte von Abstimmung zu Abstimmung mehr Fans auf ihre Seite ziehen. Wird es ihr in der fünften Abstimmung gelingen, sich gegen ihre Mitbewerberin Gesine durchzusetzen?

Stimmen Sie jetzt mit ab.

--SMi

 

Bloodcast: Sabina setzt sich durch

Sabina_02_188 Kayla_02_188Überraschung bei der vierten Abstimmung: Kayla, die bei vielen Kandidatinnen und Lesern als Favoritin galt, wurde mit 68% Gegenstimmen aus dem Casting gewählt. Sabina konnte sich hingegen ein weiteres Mal durchsetzen.

Die Karten für den Casting-Sieg wurden somit noch einmal völlig neu gemischt. Mehr dazu in erfahren Sie ab 17. Mai in Bloodcast - Folge 5.

--SMi

© Fotos: Guter Punkt, München, unter Verwendung von Motiven von Shutterstock

Bloodcast: Vierte Abstimmung startet

Sabina_02_188 Kayla_02_188In der aktuellen Abstimmung stellen sich Sabina und Kayla der Wahl der Leserinnen und Leser. Während Sabina sich schon mehrfach erfolgreich gegen die Konkurrenz durchsetzen konnte, muss sich Kayla zum ersten Mal bei einer Abstimmung beweisen.

Entscheiden Sie jetzt mit, wer von beiden Kandidatinnen in Folge 4 ausscheiden muss.

--SMi

© Fotos: Guter Punkt, München, unter Verwendung von Motiven von Shutterstock

Kindle Gratis-Tage: "Warrior Cats - Das Schicksal des WolkenClans" gratis am 29.12.2012

Warrior CatsNur heute kostenlos für Ihren Kindle: Warrior Cats - Das Schicksal des WolkenClans von Erin Hunter.

Sechs Monde sind vergangen, seit Blattstern Anführerin des wiedervereinigten WolkenClans wurde. Die Kätzin würde alles tun, damit ihr Clan für immer bestehen kann. Doch der jungen Anführerin stehen schwere Prüfungen bevor. Als der WolkenClan zwischen die Fronten rivalisierender Katzengruppen gerät, trifft Blattstern eine folgenschwere Entscheidung.

 

 

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Auf unserer Kindle eBooks-Seite finden Sie noch bis zum 6.1.2013 jeden Tag ein Buch geschenkt. 

Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl aktuell für 4,99 EUR

Bis(s)

 

Für alle Fans von Twilight, die noch ein bißchen mehr wissen wollen, als der dritte Bande der Saga und der aktuelle Kino-Film erzählen: Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl jetzt für 4,99 EUR statt 5,99 EUR. Dieser Band ist aus Sicht von Bree Tanner erzählt, einer der „Neugeborenen“ Jungvampire, die in Bis(s) zum Abendrot zu todbringendem Zweck erschaffen werden. Bree Tanner schildert ihre Reise mit der Armee neugeborener Vampire, die aufgebrochen ist, um Bella Swann und Edwards Familie, die Cullens, zu vernichten. Eine spannende Geschichte und gute Ergänzung zu den ersten drei Bänden der Saga. Viel Spaß beim Lesen.

--ABi

Matting legt Urban Fantasy vor - bis 9.12. exklusiv auf Kindle

Meltworld_ShanghaiMit Meltworld Shanghai legt Matthias Matting jetzt sein Roman-Debüt vor: Urban Fantasy, die sich sehen lassen kann. Bis 9.12.2012 ist der Roman für 4,99 EUR exklusiv für Kindle erhältlich.

Wir haben dem Autor einige Fragen gestellt:

Was hat Sie dazu bewogen, einen Roman zu schreiben?
Und wie kamen Sie auf Shanghai, gibt es eine persönliche Beziehung zur Stadt?

Matthias Matting: Die beiden Fragen hängen in diesem Fall eng zusammen. Vor etwa einem Jahr war ich zum ersten Mal in Shanghai. Das ist eine unglaublich spannende Stadt. Und es gibt dort so viele Orte, die mich sofort in eine bis dahin ungeschriebene Geschichte versetzt haben. Wo findet man das sonst: eine Bibliothek, halb altrömisch, halb aus der Zeit des chinesischen Kaisertums? Ein Hotel, das wie eine Märchenvilla wirkt? Und dann die unglaublichen Kontraste zwischen der Altstadt, wo die Menschen leben wie vor 50 Jahren, und den Hochhausvierteln, die an eine Mega-Version von New York erinnern. Oder wo kann man sich in einem Ballsaal in die 1930-er tanzen, als Shanghai als das Paris des Ostens galt und von den Triaden beherrscht wurde? Diese Orte wollten unbedingt in eine Geschichte.

Warum Fantasy?

Matthias Matting: Liao Yiwu ist schuld, der chinesische Schriftsteller, der gerade den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhielt. Auf meiner ersten Reise nach Shanghai hatte ich sein Buch "Fräulein Hallo und der Bauernkaiser" im Gepäck, eine Sammlung von Interviews, die der Autor mit ganz verschiedenen Menschen geführt hat. Die faszinierenden Mythen, etwa über den Beruf des Totenrufers, von denen ich darin zum ersten Mal las, haben so wunderbar zu den Orten gepasst, die ich mir bei diesem Besuch angesehen habe, dass einfach Fantasy daraus entstehen musste.

Was macht Ihr Buch besonders?

Matthias Matting: Der Titel "Meltworld" ist bewusst gewählt. Ich will nicht zu viel verraten, aber das Shanghai, das der Leser kennenlernt, ist ein riesiger Schmelztigel. Trotz vielen Jahren Kommunismus sind Mythen hier sehr lebendig. Gut und Böse liegen in dieser Stadt unglaublich nah zusammen - von Shanghai ging zum Beispiel auch die Kulturrevolution aus, die im Roman ebenfalls eine Rolle spielt und Millionen Menschen das Leben kostete. 

Sie gehen sehr kreativ damit um, die Leser einzubeziehen, wie kamen Sie darauf?

Matthias Matting: Das gehört, finde ich, ebenfalls zu einer "Meltworld". Die Hauptperson, Hannah Harlof, hat mich schon sehr früh gedanklich begleitet. Sie war der Kern, von dem die Geschichte ausging. Da lag es nahe, dass sie bei Facebook und Twitter von ihrem Alltag erzählt. Sie berichtet, was in Shanghai passiert, und manche dieser nicht ausgedachten Ereignisse passten so gut, dass sie schließlich zu Elementen der Story wurden. Hannah hat ein gewisses Eigenleben entwickelt, sie hat zum Beispiel auch einen Shanghai-Reiseführer verfasst, der in diesen Tagen in einer Verschenk-Aktion bei Amazon erhältlich sein wird. Bei manchen ihrer Facebook-Freunde hat sie sich sogar mit Postkarten gemeldet. So verschmelzen die Wirklichkeit und die im Buch erzählte Geschichte. Zwei Leser können sich übrigens all die Orte, die Hannah besucht hat, auch selbst ansehen - eine Reise nach Shanghai ist der Hauptpreis des Leserwettbewerbs, der im Buch und auf der Website zum Buch näher erklärt wird.

-- VMe

"Das Haus Anubis" aktuell für 5,99 EUR

Anubis

 

Das Haus Anubis ist durch seine spannenden, fesselnden und actiongeladenen Drehbücher bekannt. Nun sind die Titel der Reihe auch als Kindle eBooks verfügbar.

Der Band Das Haus Anubis: Der geheime Club der Alten Weide ist noch bis zum 15. Dezember für 5,99 EUR statt 7,99 EUR erhältlich.

Entdecken Sie auch die weiteren Bände der Reihe.

--SMi

 

Abaton - Teil 1 der Jugendbuch-Trilogie gratis

Abaton

 

Abaton begleitet jugendliche Berliner auf der Spur mysteriöser Graffiti in ihrer Stadt. Hier sprechen die Autoren über ihr gemeinsames Werk.

Abaton: Vom Ende der Angst können Sie vom 12.-14. Oktober 2012 kostenlos herunterladen. Abaton: Die Verlockung des Bösen ist ebenfalls als Kindle eBook verfügbar.

 

 

 

 

 

 

 

Interview mit den Autoren 

Linus, Edda und Simon verbindet der Verlust ihrer Eltern. Und trotz gewisser Analogien zu berühmten Zauberschülern haben wir es hier mit allem anderen als Fantasy zu tun. Wie würden Sie das Genre beschreiben?

Olaf Kraemer:
Niemand weiß, welche technische Erneuerung unser Leben, Denken und Handeln als nächstes radikal verändern wird. Wir wissen nur, dass es geschieht. Deshalb brauchen wir keine Vampire oder Zauberstäbe, um fantastische Geschichten zu erzählen. Wir haben uns an der Gegenwart orientiert und aufgegriffen, was von den meisten Medien systematisch verschwiegen wird, aber in der Mitte unserer Gesellschaft geschieht. Auf dieser Ebene ist Abaton ein Faction-Thriller. Auf einer anderen Ebene ist das Buch auch eine psychologisch sensible Entwicklungs- und Liebesgeschichte.

Christian Jeltsch:
Wenn Olaf den Begriff „Faction-Thriller“ kreiert, dann kann man vielleicht noch einen Begriff ergänzen: Abaton ist neben der Coming-of-age- und Liebesgeschichte ein „Science-Faction-Thriller“. Es geht in unserem Roman ja auch um moderne Forschung. Die Wissenschaft ist auf vielen Gebieten längst in Bereiche des Fantastischen vorgedrungen, auch wenn das der breiten Öffentlichkeit noch gar nicht bewusst ist. Fantasy ist also auf gewisse Weise längst real. Der Zauberstab ist Nostalgie.

Überwachung, Schein und Wirklichkeit, Urängste, Freundschaft, Verfolgung, Medien-Realität – das sind die Themen, um die Abaton kreist. Worum geht es Ihnen?

Olaf Kraemer:
Uns hat die Frage fasziniert, ob die „digital-natives“ ihre intuitiven Fähigkeiten und Talente durch die neue Technologie verlieren oder sogar verfeinern können. Ob das Netz vielleicht eine unbewusste Replika des menschlichen Gehirns ist? Ob der Gebrauch der Technik einen evolutionären Schritt darstellt, der die Menschheit für immer verändert? Milliarden Menschen benutzen Computer, die sie nicht verstehen oder steuern können. Das schafft neue Eliten, neue Unterprivilegierte und gänzlich neue Anforderungen an das Leben. Unsere Helden gehören zur ersten Generation dieser Menschen.

Christian Jeltsch:
Es geht in Abaton aber auch im gleichen Maße um ganz emotionale Themen. Um Verantwortung, Freundschaft. Um Familie. Und natürlich um Angst. Und um die Erkenntnis, wie sehr Ängste unser Handeln bestimmen und uns damit unsere Freiheiten nehmen. Das beginnt in der Familie und führt bis in die Politik. Das Ende der Angst könnte also die größte Freiheit bedeuten. Wenn man gleichzeitig Verantwortung für sich und sein Tun übernimmt. Und da trauen wir Kindern und Jugendlichen so viel mehr an Entschlossenheit, Klarheit und Offenheit zu. Es lohnt sich, hinzuhören, wenn sie reden. Aber leider wird von so vielen „Berufenen“ so unendlich viel und vermeintlich klug über die „Kinder als unsere Zukunft“ nur geredet. Doch wer ist denn bereit, dieses Gerede auch in glaubhafte, langfristige Politik umzusetzen?

Wie haben Sie für das Buch recherchiert? Haben Sie die Handlungsorte persönlich in Augenschein genommen? Kannten Sie sich vorher schon gut mit den Themen aus? Oder haben Sie sich das Fachwissen extra angeeignet?

Olaf Kraemer und Christian Jeltsch:
Wir beschäftigen uns beide schon länger mit den Themen, aber dazu kam natürlich die spezielle Recherche für diese Geschichte. Was eigentlich meist der spannendste Teil des gesamten Schreibprozesses ist. Die detektivische Suche nach Geheimnissen, die teils konspirativen Gespräche. Das gute Gefühl, einer Wahrheit auf der Spur zu sein ... Leider kann man nicht immer alle Ergebnisse einer Recherche in den Geschichten unterbringen. Aber wir haben ja noch viel vor.

Das stimmt, Abaton ist ja als Trilogie angelegt. Was erwartet Linus, Edda und Simon in Teil 2, „Abaton. Die Verlockung des Bösen“?

Olaf Kraemer:
Mit der Überwindung der Angst und der neuen Freiheit kommen nicht nur Vorteile, sondern auch Macht, Größenwahn und die Frage nach der wirklichen Bedeutung von Freundschaft ins Spiel. Leider werden die Herausforderungen für unsere Helden im Inneren wie im Äußeren immer komplexer und schwieriger.

Christian Jeltsch:
Und wenn man so will, entsteht eine neue, andere Form von „Familie“. 

--HBa