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Interview

Exklusiv: Simon Wood erzählt wie der Thriller "Die Abrechnung des Kinderfängers" entstanden ist

In dem Thriller Die Abrechnung des Kinderfängers stößt der Kriminalreporter Scott Fleetwood nach Jahren auf den Kinderfänger, der serienweise die Kinder der wohlhabendsten Familien San Franciscos entführte.  Der Kidnapper hat den Sohn des Reporters. Aber er will kein Geld … er will Blut. Und er wird Fleetwood dazu benutzen, es zu bekommen.

Hier erzählt der Autor wie der Thriller entstanden ist:

 

"How could I kidn51seYY0FipL._BO2,204,203,200_PIsitb-sticker-v3-big,TopRight,0,-55_SX278_SY278_PIkin4,BottomRight,1,22_AA300_SH20_OU03_ap a child and get away with it?"

 This was probably the wrong question to ask an FBI agent right out of the gate. The agent's expression turned grim and his answer was clipped and a tad aggressive. "You couldn't. We'd catch you."

 "Yeah, but," I said before he interrupted me.

"No buts. We'd catch you. When a kid gets snatched, we drop everything. It becomes top priority. You wouldn't stand a chance."

 I'll admit it was at this point I started to panic. Not because I thought the Feds weren't going to let me leave the building, but because I saw my novel falling apart around me. A child kidnapping is a key factor in Die Abrechnung des Kinderfängers. A kidnapper with a grudge comes after the family of a newspaper reporter. I thought it was a good idea. So did the publisher. They'd paid me an advance on this very storyline. In the space of five minutes, my book was in tatters before it was written because the FBI knew better.

 I thought the storyline was going to be tough to pull off, but not this tough. I quickly outlined the scenario for the book to demonstrate my master plan for counteracting law enforcement procedure. I waited for him to applaud me for my criminal genius. He didn't.

 "We'd still catch you," he said.

 I wasn't too downhearted as I didn't care if my antagonist got caught, as long as he got caught on page 347 and not page 10. I put my frayed plotline to one side and we talked kidnappings-procedures, old cases, likely outcomes, etc. As I listened a single thought rose to the surface. It's bloody hard to get away with a high profile crime. As far as I can see it, as soon as the cops get a hold of the case, you (the criminal) are toast.

 The problem is, it is impossible not to leave a trail. It doesn't matter if you go hi-tech or lo-tech. There's a trail. As I listened, I could envisage a snail-like physical trail left behind by my fictional kidnapper and the cops following it all the way to his lair.

 I couldn't see a way around the problem. A kidnapper, being a kidnapper, needs to make contact with the kidnap family. Phones are a nightmare these days. Landline or wireless, they're easy to trace. Digital seems to be the criminal's worst enemy. The technology's strength is its weakness. As easy as it is to use, it's just as easy to locate.

 Going old school doesn't help matters either. If the kidnapper sends a letter, he's going to need a return address for return correspondence. That doesn't even cover the issues of how easy it would be to trace the sorting offices the letter went through to narrow down the sender's location. Document specialists can lift all sorts of forensic evidence off paper.

 The only thing left open to the kidnapper is face-to-face meets and that's fish-in-a-barrel time for law enforcement.

 It doesn't matter how you slice it, if you kidnap a kid for ransom, you're going to get caught.

 Eventually, with a little a devious ingenuity plot-wise and some character flaws, I built a plotline that worked, but the Q&A with the FBI was a tipping point. I'm a good guy, but it made me question myself and whether I would ever cross a legal line. I can't say I won't, but I can't rule it out. Circumstance may dictate otherwise. However, the more I write and the more I research crimes for my stories, the more honest it makes me. In spite of how smart I think I am, I'd get caught. I've seen the inside of police stations, courtrooms and a prison and I quite honestly can say I don't want to be arrested, I don't want to go to court, and I definitely don't want to go jail. I wouldn't last a day in the big house. This smart mouth would get me into all sorts of trouble.

 So a simple question about kidnapping helped turn me into a more law abiding person. It's my fiction that's just plain criminal...

 

Interview mit C. J. Daugherty

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Was hat sich für Allie nach Band 3 verändert und was erwartet sie jetzt?

Die entscheidende Frage, der Allie sich im ersten Band stellen musste, war „Wenn jeder lügt, wem kannst du dann trauen?“ Am Ende von Band 2 hat sie darauf ihre Antwort: allen außer einem. Welche Freunde und Verbündeten verraten sie an Nathaniel? Die Antwort auf diese Frage könnte alles verändern. In Band 4 tappt sie nicht länger im Dunkeln, sondern kämpft nun sehr fokussiert, nicht nur für sich selbst, sondern für die Menschen, die sie liebt. Für Rachel und Carter, Sylvain und Zoe. Und für Jo. Sie weiß, dass sie kluge Entscheidungen treffen muss. Es ist Zeit, Erwachsen zu werden. Ihre Kindheit ist vorbei.

 

Was hat sich für Sie als Autorin seit dem Erscheinen von Band 1 verändert?

Night School war mein erster Roman. Ich war gerade erst dabei, das Schreiben zu lernen. Mit jedem Buch bin ich selbstbewusster geworden. Mutiger. Bereit mehr zu wagen. Das Beste für mich ganz persönlich in den zwei Jahren nach der Veröffentlichung des ersten Buches war, Night School-Fans aus der ganzen Welt zu treffen. Ich hatte Gespräche mit Lesern aus Deutschland, der Türkei, der Slowakei, Polen, Estland, Taiwan, Abu Dhabi, Chile, Peru, Argentinien … Die Liste geht so weiter. Ich war in Frankreich, um dort französische Night School-Fans zu treffen – einige von ihnen zähle ich zu meinen Freunden. Ich kann ohne jeden Zweifel sagen, dass Night School-Fans die Tollsten und Coolsten sind. Ich kann kaum erwarten, die deutschen Fans bald persönlich zu treffen!

 

Was war das Lustigste, das Ihnen während des Schreibens des vierten Bandes passiert ist?

Ich glaube, die lustigste Begebenheit war ein Event im letzten Sommer im Rahmen eines großen britischen Musikfestivals genannt “Camp Bestival”. In Großbritannien werden Autoren für junge Erwachsene zu den Kinderbuchautoren gezählt. Das kann dann und wann zu Verwirrung führen, wenn es um Veranstaltungen geht. So fuhr ich zum „Bestival“ mit meiner guten Freundin Laura. Ihr hatten mein Mann und ich immer wieder von den großartigen Signierstunden und Fans erzählt. Endlich konnte sie das selbst miterleben! Wir kamen auf dem großen Festivalgelände an und hielten uns backstage auf, versuchten dabei nicht die berühmten Musiker anzustarren … alles war einfach großartig. Dann war es Zeit für meine Lesung. Sie fand auf einer Nebenbühne im Kinderbereich des Geländes statt. Laura war mit meiner Pressesprecherin im Publikum, aber ich bekam die Menge erst zu sehen, nachdem ich vorgestellt worden war. Ich betrat die Bühne und fand im Publikum … lauter Kleinkinder. Drei Jahre alt. Sie blinzelten mich an. Später fand ich heraus, dass der Autor vor mir Bilderbücher schrieb. Ich schreibe Bücher über Mord und romantische Liebesgeschichten. Sobald ich anfing über Night School zu sprechen, schnappten die Eltern sich ihre Kinder und gingen. Am Ende blieb nur Laura, meine Pressesprecherin und ein Teenager namens Claire im Publikum. Die mein Buch kaufte. Ich hätte sie küssen können.

-dvo

Totenfrau: Autor Bernhard Aichner im Interview

Bernhard Aichner hat mit Totenfrau einen viel beachteten Thriller geschrieben. Wir haben mit ihm über sein neues Buch und die Protagonistin Frau Blum geredet.

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Die Heldin der Totenfrau ist ja nicht ganz alltäglich was ihren Beruf betrifft... was sie tut. Erzählen Sie uns ein bisschen von ihr.

Die Heldin des Romans heißt Brünhilde Blum. Sie hasst ihren Vornamen, und besteht deshalb seit ihrer Jugend darauf Blum genannt zu werden. Blum hat einen sehr ungewöhnlichen Beruf für eine Frau, sie ist Bestatterin und setzt sich in einem männlich dominierten Gewerbe durch. Was sie aber noch besonders macht, ist, dass sie Menschen umbringt. Blum ist Serienmörderin, sie rächt sich an den Mördern ihres Mannes. Das absolut Ungewöhnliche daran ist, dass man sie mag. Der Leser fiebert mit Blum mit, er heißt gut, was sie macht. Das ist das Neue und Besondere an diesem Buch und dieser Figur. "Die Totenfrau ist eine rasende Rachegöttin, die einen schauern lässt", heißt es in einer Rezension. Es hat großen Spaß gemacht Blum auf die Welt zu bringen.

Eine Heldin, die mordet. Eine Heldin, die man trotzdem mag. Gibt es da keinen Gewissenskonflikt? Moralische Bedenken? Wie sind Sie darauf gekommen?

Sie kennen die Geschichte von Edmond Dantes. Ich habe das Buch „Der Graf von Monte Christo“ als Kind gelesen und alle Verfilmungen gesehen, und ich war immer schon begeistert von dieser Rachegeschichte, von dieser Liebe, die Edmond Dantes genommen wird. Man betrügt ihn, stiehlt ihm sein Leben, man nimmt ihm alles, was er hat. Meiner Heldin geht es ebenso. Blum verliert ihre Liebe, ihr Glück. Alles zerbricht. Was sie erleiden muss, was sie erfährt, treibt sie an. Ihr Mann Mark wurde umgebracht, fünf Männer sind für seinen Tod verantwortlich. An diesen Männern rächt sie sich.

Sie haben einen Thriller geschrieben, aber man munkelt, dass Sie ja einen Liebesroman schreiben wollten. Was ist mit dem Liebesroman passiert?

Das Tolle am Schreiben ist ja, dass man das mixen kann. Das ist wie Fruchtsaft machen - in einem Buch kann alles stecken, die verschiedenen Zutaten machen das Ganze erst perfekt. TOTENFRAU ist ein Liebesroman und es ist auch ein Thriller, es ist beides. Denn ohne die Liebe geht nichts im Leben. Und ohne den Tod auch nicht, beide Motive sind seit jeher Grundpfeiler der Literatur. Die Liebe, die Blum nach vierundzwanzig Jahren findet, ist die Basis für alles, was passiert in dem Roman. Blum hatte eine fürchterliche Kindheit und Jugend, mit vierundzwanzig Jahren lernt sie Mark kennen, und das, woran sie nicht mehr geglaubt hat, passiert: das Glück küsst sie. Acht Jahre lang darf sie glücklich sein, sie ist verheiratet und hat zwei Kinder, alles ist perfekt. Bis man ihr Mark nimmt. An einem Dienstag Morgen wird Mark von einem Rover überfahren. Unfall mit Fahrerflucht.  Die Liebe ist tot. Das ist alles sehr, sehr schrecklich, das alles passiert in den ersten paar Kapiteln. Diese Liebe wird beschrieben und man fühlt mit Blum mit. Egal was kommt, was sie tut. Man erlaubt es ihr.

Die Geschichte nimmt nach dem Unfalltod von Mark richtig Fahrt auf, aus dem Liebesroman wird schnell ein knallharter Thriller. Und trotzdem ist da immer dieser feine Ton. Gefühle werden in diesem Buch ganz groß geschrieben. Sind sie ein Romantiker?

Bestimmt bin ich das. Es ist wunderschön, wenn man mit Worten so was machen kann. Wenn Leser mir sagen, dass sie weinen mussten, dass sie bewegt waren. Ich möchte Geschichten erzählen, ich möchte unterhalten und ich möchte packen. Allem voran möchte ich Menschen rühren. Bewegen. Leser dazu bringen einzutauchen in meine Geschichten. Das ist wichtig. Dass meine Sprache das schafft, den Leser reinzuziehen und bis zum Schluss nicht mehr loszulassen. Tempo aufnehmen, Pausen machen, einatmen, ausatmen.

Stichwort Tempo. Man reitet ja wirklich durch dieses Buch, man beginnt zu lesen und kann nicht mehr aufhören. Ein Höllentempo ist das.

Das Schlimmste für einen Autor ist es wohl, zu langweilen. Ich möchte fesseln, Figuren schreiben, die den Leser packen. Eine tolle Geschichte erzählen. Mit meinen Worten. In meinem Tempo. Es gibt neben der Liebe nichts Schöneres.

 

--BHa

Das Grauen von Tyron Castle: Der Autor Raimon Weber im exklusiven Interview

Zum Erscheinen von Das Grauen von Tyron Castle lässt uns Raimon Weber hinter die Kulissen seines Werks schauen.

Weber 

Das Grauen von Tyron Castle ist nach zahlreichen Roman- und Serienveröffentlichungen Ihr erster historischer Thriller. Zugleich ist es der Anfang einer fünfteiligen Serie mit dem vielversprechenden Titel Die geheimen Akten des Sir Arthur Conan Doyle. Wie sind Sie auf die Idee gekommen, Arthur Conan Doyle zu Ihrem Protagonisten zu machen?

Raimon Weber: Fast jeder kennt Doyles Romanfigur Sherlock Holmes, aber auch das Leben des  Autors ist unglaublich interessant. Er war Arzt auf einem Walfänger und im Burenkrieg. Die Recherche für seine Geschichten und die darin enthaltenen Figuren betrieb Doyle sehr akribisch. Dabei hat er mit Sicherheit eine Menge gesehen und erlebt. So reiste er für den Roman Der Hund von Baskerville ins Dartmoor, um sich von der düsteren Atmosphäre inspirieren zu lassen.

 

Und wie kamen Sie auf die Idee, Arthur Conan Doyle könnte Mitglied in einer Gesellschaft für Parapsychologie gewesen sein? Was hat es damit auf sich?

Raimon Weber: Arthur Conan Doyle hatte ein reges Interesse an übersinnlichen Erscheinungen und war tatsächlich Mitglied dieser Gesellschaft. Für seine Studien gab er sehr viel Geld aus, besuchte Séancen, um mit den Seelen Verstorbener in Kontakt zu treten und war ein Freund des Zauberkünstlers Houdini. Er glaubte sogar an die Echtheit der Fotografien der Feen von Cottingley. Diese Geschichte wurde bereits zweimal verfilmt. Leider entpuppte sich alles nur als Trick zweier Mädchen. Wir begleiten Mr Doyle nun bei seiner Suche nach wesentlich unheimlicheren Dingen.

 

Was macht Ihnen als Autor daran Spaß, die Handlung in der Vergangenheit zu verorten? Ergeben sich daraus besondere Möglichkeiten?

Raimon Weber: Das späte 19. Jahrhundert und das frühe 20. Jahrhundert boten viel mehr Platz für das Geheimnisvolle. Schon eine Reise von London nach Edinburgh konnte ein Abenteuer sein. Die Nächte waren finster, und eine Nachricht verbreitete sich nicht in Sekunden um die ganze Welt. Wer an einem einsamen Ort in Gefahr geriet, durfte nicht wie heute auf schnelle Hilfe hoffen. Der Aberglaube war noch allgegenwärtig. Diese Vergangenheit ist ein wunderbarer Ort für unheimliche Geschichten.

 

Und warum das Serienformat? Worin liegt da der Reiz?

Raimon Weber: In jeder Geschichte wird eine neue Akte aus dem geheimen Archiv von Sir Arthur Conan Doyle aufgeschlagen. Wir gehen mit ihm darin durch die zumeist dunklen Tage seines Lebens und folgen ihm an die unterschiedlichsten Orte der Welt. Schottland zum Beispiel oder Südafrika und Spitzbergen. In einer Serie sind die Möglichkeiten nahezu unerschöpflich. Gleichzeitig kann ich so tiefer in seine Persönlichkeit eintauchen und sie glaubwürdiger gestalten. Außerdem kann man gewisse Ereignisse miteinander verknüpfen. Irgendwann gibt es dann Momente, wo mir die Figur beinahe lebendig vorkommt.

 

 Welche Autoren lesen Sie gerne—neben Arthur Conan Doyle? Haben Sie Vorbilder—und warum?

Raimon Weber: In meiner Jugend inspirierte mich der englische Autor John Christopher. Ein genialer Geschichtenerzähler, der neben Spannung auch Werte wie Freundschaft und Freiheit vermittelte. Vielen Dank, Mr Christopher! Heute lese ich aus Recherchegründen Sachbücher und jene Autoren, die sich wie ich gern mit den eher düsteren Dingen beschäftigen. Aber es heißt auch, dass gerade die Autoren böser Geschichten eher ausgeglichene Charaktere sind …

 

In Das Grauen von Tyron Castle begibt sich Arthur Conan Doyle nach Schottland, um ein schreckliches Verbrechen aufzuklären, und begegnet dabei unter anderem einem furchterregenden Unwesen. Können Sie verraten, worum es in seinem nächsten Fall gehen wird?

Raimon Weber: Ich erwähnte eben Spitzbergen. Jene Inseln weit im Norden. Ein idealer Ort, um Arthur Conan Doyle in Gefahr zu bringen. Fernab der Zivilisation! Und Hilfe ist nicht unterwegs …

 

--LBo

Wem würden Sie Ihr Leben anvertrauen?

FreundeWas passiert, wenn eine Frau ihren besten Freundinnen nicht nur ihre Lieblingsschuhe vermacht – sondern auch ihre Familie? In die Die besten Freunde meines Lebens erzählt Sam Baker von einem ganz ungewöhnlichen Vermächtnis. Wir sprachen mit der Autorin über ihren Roman.

In Die besten Freunde meines Lebens erzählen Sie von Nicci, die viel zu jung unheilbar erkrankt und ihren Freundinnen ihren Garten, ihre Töchter und sogar ihren Mann hinterlässt – wie kamen Sie auf diese Idee?
Sam Baker: Ich hatte schon länger über diesen Roman nachgedacht, als mir eines Nachts der Gedanke kam: ein Vermächtnis, das viel mehr mit Gefühlen und Beziehungen zu tun hat als mit Dingen. Ich fragte mich, was wäre wenn – wenn eine Frau nicht ihre Besitztümer vererbt, sondern das, was ihr wirklich am Herzen liegt: ihre liebsten Menschen? Natürlich kann man Beziehungen und Gefühle nicht einfach weiterreichen, aber Nicci pflanzt damit Ideen in den Köpfen ihrer Freundinnen.

Nicci geht nicht einfach so, sie hinterlässt Spuren. Wie verändern ihre letzten Wünsche das Leben ihrer Freundinnen?
Sam Baker: Nicci ist die Art von Freundin, die den Ton angibt und sich gern einmischt. Das ist nicht immer einfach, auch wenn sie nur das Beste im Sinn hat. Durch ihre Krankheit verändert sich Niccis Perspektive. Sie kann einen Schritt zurücktreten und das sehen, was ihre Freundinnen selbst nicht erkennen. Und sie ermutigt sie, schwierige Entscheidungen zu treffen. Ich will nicht zu viel verraten, aber eins ist klar: Das Leben von Jo, Lizzie und Mona wird nicht mehr so sein wie vorher.

Wie wichtig ist Freundschaft für Ihre Heldinnen?
Sam Baker: Ich glaube, dass Freundinnen für die meisten Frauen ein sehr wichtiger Bestandteil ihres Lebens sind, und alle auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Mit manchen gehen wir aus, manche können uns perfekt trösten, andere schaffen es immer wieder, uns daran zu erinnern, was an uns liebenswert ist. Nicci, Lizzie, Jo und Mona kennen sich schon seit Studienzeiten. Sie haben sich zwar alle verändert, nicht aber ihre Rollen in der Gruppe. Ohne Nicci müssen sie diese Rollen nun überdenken und ihre Freundschaft weiterentwickeln.

Welche Figur in Ihrem Roman mögen Sie am liebsten?
Sam Baker: Diese Frage ist sehr schwer zu beantworten. Ich liebe sie alle, so wie sie sind (und genauso haben sie alle etwas, was mich richtig an ihnen aufregt!). Wenn ich mich entscheiden muss, würde ich sagen, dass ich eine Schwäche für Lizzie habe. Niccis Abschiedsbrief setzt bei Lizzie eine wirklich große Entwicklung in Gang. Sie tritt aus Niccis Schatten und wächst höher über sich hinaus, als sie sich je hätte vorstellen können.

 --SMi

Deathbook - Interview mit Author Andreas Winkelmann

Deathbook ist eine neue, innovative Thriller-Serie. Die erste Episode steht jetzt kostenlos zum Download zur Verfügung. Im Interview lässt uns Andreas Winkelmann hinter die Kulissen seiner Arbeit blicken.

Deathbook Episode 1. Rowohlt E-Book PlusLieber Herr Winkelmann, in Deathbook geht der Tod 3.0 um und seine Opfer sind nirgendwo sicher. Keiner kann sich vor ihm verstecken – denn er weiß alles über uns dank Handy oder sozialer Netzwerke. Was hat es mit dem Netzwerk der Toten auf sich?

Andreas Winkelmann: Die sozialen Netzwerke sind Netzwerke der Lebenden. Was liegt da näher, als ein Gegenentwurf, ein Netzwerk der Toten. Dieser Gedanke kam mir, als ich bei Recherchen herausfand, dass der Tod eine digitale Erscheinungsform hat. Der Tod ist im Internet wie ein andauerndes sphärisches Rauschen vorhanden. Vielleicht hat er dort ein neues Zuhause gefunden? Und vielleicht nutzt er die Schwächen, die die Digitalisierung mit sich bringt für seine Zwecke aus. Machen wir uns doch nichts vor: Wer in den vergangenen zwanzig Jahren Daten ins Internet gestellt hat, muss sich heute um Datensicherheit keine Sorgen mehr machen. Es ist längst alles bekannt. Und es kann gegen uns verwandt werden. Ohne zu viel zu verraten - genau das geschieht im Deathbook.

Deatbook ist nicht nur ein Psychothriller, sondern geht als digitales Projekt darüber hinaus. Wie funktioniert diese Deathbook-Sache, für die ja sogar ein Blogger gesucht wurde, der zur Figur aus dem Roman werden wird?

Andreas Winkelmann: Deathbook vermischt Realität und Fiktion auf eine nie da gewesene Art und Weise miteinander. In der Geschichte interagieren fiktionale Protagonisten mit Personen aus dem realen Leben. Die sozialen Netzwerke werden eingebunden, das Deathbook nutzt sie für seine mörderischen Zwecke. Teile der Geschichte werden in kurzen Videos erzählt. Wir binden die Leser auf verschiedenen Wegen in die Geschichte ein, sie werden also nicht nur lesen, sondern erleben, was es heißt, in die Fänge des Deathbook zu geraten. Damit erschaffen wir eine realistische Bedrohungslage, in die jeder geraten kann. Für mich als Thriller-Autor ist das ein großartiges, spannendes Projekt an dem ich wahnsinnig viel Spaß hatte und haben werde.

Eine der Hauptfiguren in Deathbook ist der Schriftsteller Andreas, dessen Nichte Kathi von einem Zug getötet wird. Was für ein Typ ist dieser Andreas und wie viel haben Sie mit ihm gemein?

Andreas Winkelmann: Ich habe absolut alles mit dieser Figur aus der Geschichte gemein, denn ich bin diese Figur. Und was für ein Typ bin ich? Tja, interessante Frage. Ich würde sagen, nach dem Deathbook wissen es alle, die es erlebt und gelesen haben.

Wie aufwändig war für Sie die Recherche zum Thema „Digitalisierung“ und Datensicherheit und wie desillusionierend war sie?

Andreas Winkelmann: Die Recherche war eigentlich nicht so aufwändig, wie ich befürchtet hatte, denn gerade in den letzten Monaten war das Thema Datensicherheit in aller Munde und wurde im Web täglich thematisiert. Fast alles, was ich dazu wissen wollte, fand ich im Internet, darüber hinaus habe ich mit Programmierern gesprochen, die dann auch einen Platz im Deathbook bekamen. Und die Recherche war für mich nur dahingehend desillusionierend, als das ich mich immer mehr darüber wundere, wie leichtfertig wir mit einer Gefahr umgehen, die jedem bekannt ist. Wenn irgendwo ein Flyer herumliegt, der einen Döner gratis verspricht, dann wird oft ohne nachzudenken der notwendige QR-Code gescannt – und zack, ist das Handy infiltriert. Laufen Sie mal durch eine x-beliebige Innenstadt und achten dabei auf QR-Codes. Sie werden feststellen, wie inflationär die Dinger benutzt werden. Es kann Werbung dahinter versteckt sein, aber auch etwas völlig anderes. Vielleicht sogar der Eingang ins Netzwerk der Toten. Also Vorsicht!

-- ABi

 

Das Salz der Erde - Interview mit Autor Daniel Wolf

SalzderErde

Daniel Wolfs historischer Roman Das Salz der Erde etablierte sich in kurzer Zeit als Bestseller. Wir haben mit dem Autor gesprochen.

Wie lange haben Sie an Ihrem aktuellen Roman Das Salz der Erde geschrieben?
Alles in allem rund 20 Monate, wobei ich nur etwa die Hälfte dieser Zeit tatsächlich geschrieben habe. Der Rest entfiel auf Recherche, Plotarbeit, Überarbeitung – und noch mehr Recherche.

Wie kann man sich Ihren Schreib-Alltag vorstellen? Haben Sie bestimmte Rituale, schreiben Sie zu bestimmten Uhrzeiten, an bestimmten Orten?
Ist der Morgenkaffee ein Ritual? In meinem Fall wahrscheinlich eher eine Sucht, denn ohne Kaffee geht bei mir gar nichts. Während ich meine zwei, drei Tassen trinke, surfe ich im Internet und beantworte E-Mails; zwischen halb zehn und zehn fange ich meistens mit dem Schreiben an und arbeite dann den restlichen Tag am Manuskript. Dabei schreibe ich zwischen null und fünfzehn Seiten, je nachdem, wie simpel oder komplex die jeweilige Passage ist. Abends gegen sechs ist meistens Feierabend, wobei ich auch mal länger arbeite, etwa wenn der Abgabetermin drängt oder es gerade gut läuft. Arbeiten kann ich übrigens nur in meinem Büro am Schreibtisch, woanders fehlt mir die Ruhe. Schreiben im Zug oder im Café funktioniert bei mir nicht, zu viel Ablenkung.

Welchen Ausgleich schaffen Sie sich zum Schreiben?
Ich habe vor ein paar Jahren die Freuden des Kochens für mich entdeckt und stelle mich mehrmals in der Woche in die Küche, um meiner Frau und mir das Mittag- oder Abendessen zu kochen oder ein neues Rezept auszuprobieren. Daneben versuche ich, zweimal in der Woche schwimmen zu gehen, was mir mal besser, mal schlechter gelingt. Oft brauche ich aber gar keinen Ausgleich zum Schreiben, weil ich es meistens nicht als Arbeit empfinde.

Was lesen Sie selbst gerne – und welches Buch liegt gerade auf Ihrem Nachttisch?
Momentan lese ich die Revelation Space-Reihe von Alastair Reynolds – großartige Science Fiction! Ansonsten lese ich so ziemlich alles, Fantasy, Thriller, Sachbücher – und natürlich historische Romane.

In Ihrem Roman treten jede Menge starke Persönlichkeiten auf. Insbesondere die Protagonistin Isabelle ist, wie ich finde, eine sehr interessante Frau – vor allem für die damalige Zeit. Würden Sie uns verraten, was Sie an ihr fasziniert?
Mich faszinieren Menschen, die gegen den Strom schwimmen und gegen die herrschenden Verhältnisse aufbegehren. Im Mittelalter waren Frauen de facto Menschen zweiter Klasse, sie waren gesellschaftlich benachteiligt, konnten kaum rechtskräftige Entscheidungen treffen und wurden von der Kirche als Ursprung aller Sünden diffamiert. Natürlich gab es immer wieder Frauen, die sich gegen diese Diskriminierung zur Wehr setzten und zu Macht und Ansehen gelangten, etwa Theophanu, Eleonore von Aquitanien oder Hildegard von Bingen, um nur drei zu nennen. Auch Frauen des städtischen Bürgertums konnten aufsteigen und Karriere machen, wenn sie hartnäckig genug waren und sich Nischen suchten, in denen sie sich entfalten konnten. Über eine solche Frau wollte ich schreiben: So entstand Isabelle. Sie denkt recht fortschrittlich für die damalige Zeit, möchte ein selbstbestimmtes Leben führen und lässt sich nicht von der männlichen Dominanz einschüchtern – alles Eigenschaften, die sie für mich zu einem spannenden Charakter machen, da ein solches Verhalten im Mittelalter natürlich Widerstand provozierte.

Welche Eigenschaften schätzen Sie im „wahren“ Leben an einem Menschen?
In erster Linie ganz klassische Tugenden wie Ehrlichkeit, Verlässlichkeit, Empathie und Humor. Daneben schätze ich es sehr, wenn Menschen die Fähigkeit zur Reflexion haben und imstande sind, sich selbst zu hinterfragen. Leute, die sich weigern zu denken, obwohl sie es könnten, bringen mich auf die Palme.

Wann werden Sie selbst „schwach“?
Bei Kaffee – siehe oben. Über meine anderen Schwächen betten wir an dieser Stelle gnädig
den Mantel des Schweigens.
 
© Goldmann Verlag
--FEd

Die Dukan-Diät: Interview mit Dr. Pierre Dukan

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Ausgerechnet aus Frankreich – dem Land der Gourmets – kommt der Diät-Erfolg des Jahres über Großbritannien und die USA nun auch nach Deutschland. In seinem millionenfach verkauften Bestseller Die Dukan-Diät lüftet Dr. Pierre Dukan sein Geheimnis für ein schlankes und zufriedenes Leben. Wir haben den Autor interviewt.

Als Allgemeinarzt haben Sie täglich mit den unterschiedlichsten Beschwerden zu kämpfen. Was hat Sie dazu veranlasst, eine Diät zu entwickeln?

Pierre Dukan: Meine erste Begegnung mit einem Übergewichtigen liegt schon sehr lange zurück. Damals praktizierte ich als frischgebackener Hausarzt im Pariser Viertel Montparnasse. Einer meiner Patienten, ein sehr dicker, stets gut aufgelegter Verleger, der an starkem Asthma litt, erklärte mir eines Tages, er müsse abnehmen. Sein folgender Satz sollte mein ganzes weiteres Berufsleben verändern: "Schlagen Sie mir irgendeine Diät vor, egal welche! Verbieten Sie mir, was Sie wollen! Alles! Aber bitte nicht Fleisch! Ich liebe Fleisch."

Zur Entwicklung meines vierstufigen Diätplans habe ich schließlich zwanzig Jahre gebraucht. Doch die Mühen haben sich gelohnt. Mit der Dukan-Diät kann jeder, der sich wünscht, in Zukunft ein leichteres Leben zu führen, seine überschüssigen Pfunde dauerhaft loswerden.

Stars wie Kate Middelton, Penélope Cruz, Jennifer Lopez oder Nicole Kidman sind mit der Dukan-Diät ihre unerwünschten Fettpölsterchen ein für alle mal los geworden. Was ist das Geheimnis des weltweiten Erfolgs der Dukan-Diät?

Pierre Dukan: Ich denke, dass mein Diätplan allen hilft, die immer wieder vergeblich versucht haben, abzunehmen und mit Recht von einer Diät erwarten, dass sie zu dauerhafter Schlankheit führt – schließlich werden ihnen dafür einige Anstrengungen abverlangt. Jeder hat ein Recht darauf, sich in seinem Körper wohlzufühlen und in Einklang mit ihm zu leben. Das Buch Die Dukan Diät soll dabei helfen.

Wie genau funktioniert die Dukan-Diät? Auf welche Lebensmittel muss ich verzichten, was darf ich essen und wie lange dauern die einzelnen Diätstufen?

Pierre Dukan: Meine Diät basiert auf vier aufeinander aufbauenden Phasen: In der Angriffsphase werden nur eiweißlastige Nahrungsmittel wie Eier, Fisch und Fleisch verzehrt. Der Körper verliert so schnell an Kilos - ohne, dass Muskeln abgebaut werden. Die Aufbauphase erlaubt wieder Kohlenhydrate in Form von Gemüse. In der Stabilisierungsphase soll das erreichte Zielgewicht gehalten werden: Jetzt kehren Nudeln und Brot zurück - zwei Mahlzeiten pro Woche sind zum Schlemmen da. Danach beginnt die Erhaltungssphase: In Maßen ist alles wieder erlaubt. Nur ein Protein-Tag pro Woche verhindert, dass der Jo-Jo-Effekt auftritt. So ist eine dauerhafte Ernährungsumstellung gut durchzuhalten.

--BHa

Bloodcast: Interview mit Casting Director Leander Lewis

Bloodcast-icon

Er gilt bei Kayne & Sparks als Erfolgsgarant: Der Mann mit dem klangvollen Namen ist der Motor hinter der PR-Maschinerie, die alle fünf Jahre ein gefeiertes Topmodel hervorbringt. Im Gespräch mit Inside! gibt sich der durchtrainierte Mitvierziger, der im schneeweißen Anzug zum Interviewtermin erscheint, ungewohnt redselig…

Inside!: Mr. Lewis, danke, dass Sie sich Zeit für uns nehmen…

Leander Lewis: Das Vergnügen ist ganz meinerseits.

Inside!: Es ist wieder so weit. Die Suche nach einem neuen Gesicht für Kayne & Sparks hat begonnen…

Leander Lewis: In der Tat. Aus Tausenden von Bewerberinnen sind wir dabei, ein neues Face of KayS zu finden.

Inside!: Wie es heißt, gibt es gegenüber den vorangegangenen Castings einige Veränderungen…

Leander Lewis: Das ist richtig. Während bei den zurückliegenden Castings die Auswahl der Kandidatinnen von einer Jury vorgenommen wurde, ist diesmal die Internetcommunity aufgefordert, ihre Stimme abzugeben.

Inside!: Und dieses Voting wird ausschlaggebend sein?

Leander Lewis: Absolut. Schließlich soll die Gewinnerin das Label in den nächsten fünf Jahren repräsentieren. Also sollten wir uns auch nach dem richten, was die Öffentlichkeit will.

Inside!: Weshalb diese Öffnung? In der Vergangenheit wurde immer ein großes Geheimnis um das Casting gemacht. Viele außerhalb der Branche wussten nicht einmal, dass es existierte…

Leander Lewis: Ist das nicht in vielen Bereichen so? Die Tatsache, dass Informationen immer und überall verfügbar sind und Menschen sich über Kontinente hinweg vernetzen können, hat viele Bereiche des Lebens entzaubert. Geheimnisse zu wahren, ist im Zeitalter des Internets schwierig geworden.

Inside!: Sie bedauern diese Entwicklung?

Leander Lewis: Nein. Aber ich bin der Ansicht, dass das Internetzeitalter spezielle Herausforderungen bereithält, denen man mit besonderen Lösungen begegnen muss. Dies ist eine davon.

Inside!: Vom Abstimmungsmodus abgesehen, was hat sich sonst noch geändert?

Leander Lewis: Recht wenig - die sieben Kandidatinnen bewohnen noch immer unsere Berliner Modelvilla, und auch die Herausforderungen und Prüfungen, denen sie sich stellen müssen, sind weitgehend gleich geblieben.

Inside!: Diese Herausforderungen haben in der Vergangenheit für Gerüchte gesorgt. Wie es heißt, seien Kandidatinnen dabei zu Schaden gekommen…

Leander Lewis: Sie werden auf solches Gerede doch nichts geben? Wenn es solche Zwischenfälle gegeben hätte, hätte ich es doch zuerst erfahren.

Inside!: Und Sie wissen nichts von solchen Vorfällen?

Leander Lewis: Nein. Beim Casting für das Face of KayS geht alles mit rechten Dingen zu. Davon werden Sie sich schon bald selbst überzeugen können.

Inside!: Dennoch gilt das Casting als eines der härtesten der Branche.

Leander Lewis: Und das nicht von ungefähr. Andere Labels casten sehr viel häufiger, als wir das tun. Wir casten nur alle fünf Jahre, deshalb muss unsere Auswahl sehr sorgfältig und nach besonderen Kriterien erfolgen. Dazu gehört auch, dass unsere Models nicht von der Stange sind. Was wir suchen, sind Typen.

Inside!: Zum Beispiel?

Leander Lewis: Unter den Kandidatinnen, die es diesmal in die engere Auswahl geschafft haben, befindet sich ein Punk-Girl, aber auch eine Mathematikerin, die sich entschieden hat, ihre Karriere zu unterbrechen, um bei unserem Casting mitzuwirken.

Inside!: Wie erklären Sie sich das?

Leander Lewis: Das zu erklären, ist nicht meine Aufgabe. Aber Sie müssen bedenken, dass die Wahl zum Face of KayS das Leben einer jungen Frau grundlegend verändert. Nicht nur, dass sie in die Metropolen dieser Welt reist, von London bis New York, von Sydney bis Singapur. Sie trifft dort auch auf Menschen, denen sie im gewöhnlichen Leben niemals begegnen würde: Politiker, Schauspieler, Stars der Modebranche. Viele ehemalige KayS-Girls haben anschließend in Hollywood Karriere gemacht.

Inside!: Face of KayS zu sein, bereichert also das Leben der Mädchen?

Leander Lewis: Natürlich – und für solch ein Ziel lohnt es sich zu kämpfen, oder nicht?

Quelle: Inside! Magazine. © 2013 by Inside Publishing. Abdruck honorarfrei unter Quellenangabe.

Dein totes Mädchen: Interview mit Autorin Alex Berg

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Zum Erscheinen ihres neuen Romans Dein totes Mädchen gab uns Alex Berg ein Interview.

Beschreiben Sie sich mit drei Worten.

Alex Berg: Unangepasst. Optimistisch. Neugierig. 

Wann haben Sie gemerkt, dass Sie ein Talent für das Schreiben haben?

Alex Berg: Schon während der Schulzeit. Dazu gibt es eine wunderbare Anekdote: In der Oberstufe des Gymnasiums habe ich einmal eine Klausur mit der Bemerkung zurückbekommen: "Sie wissen nichts! Aber Sie können Ihr Nichtwissen so hervorragend formulieren, dass ich nicht anders kann, als Ihnen dafür neun Punkte (3+) zu geben." Darüber muss ich heute noch lachen, wenn ich mich daran erinnere.

Woher kam die Idee für Dein totes Mädchen?
Alex Berg: Das ist eine gute Frage. Eine Idee für einen Roman ist bei mir in der Regel plötzlich da, aus heiterem Himmel. Zunächst ganz vage, irgendwo im Hinterkopf, wo sie arbeitet und nach und nach Gestalt annimmt, bis ich mich ihrer schließlich annehme. Sicher wird eine solche Idee durch irgendetwas getriggert … aber wodurch? Ich nehme an, bei Dein totes Mädchen waren es meine eigenen langjährigen Erfahrungen in Schweden mit den Menschen, der Landschaft und dem Winter dort in den Bergen nahe der norwegischen Grenze - ein großartiges Land und fantastische Menschen.

Was ist Ihre Lebensphilosophie?

Alex Berg: Jeder miesen Situation kann man etwas Gutes abgewinnen.

Haben Sie schon das nächste Projekt im Kopf?

Alex Berg: In meinem Kopf arbeitet es ständig. Da schwirren dutzende von Ideen und Projekten herum. Wo ist die Zeit, um das alles zu verwirklichen? Mein nächstes konkretes Projekt ist gedanklich schon fertig, aber ich rede nicht gern darüber, so lange ich noch nicht begonnen habe zu schreiben.

--HBi

  1. Beschreiben Sie sich mit drei Worten!

Unangepasst. Optimistisch. Neugierig.

 

  1. Wann haben Sie gemerkt, dass Sie ein Talent für das Schreiben haben?

            Schon während der Schulzeit. Dazu gibt es eine wunderbare Anekdote: In der       Oberstufe des Gymnasiums habe ich einmal eine Klausur mit der Bemerkung         zurückbekommen: „Sie wissen nichts! Aber Sie können Ihr Nichtwissen so     hervorragend formulieren, dass ich nicht anders kann, als Ihnen dafür neun Punkte             (3+) zu geben.“ Darüber muss ich heute noch lachen, wenn ich mich daran erinnere.