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Interview

Interview mit Greta Milán zum Erscheinen von "Elenas Schmetterling"

SchmetterlingAm 8. März erschien der Roman Elenas Schmetterling exklusiv bei Amazon Publishing. Wir haben die Autorin getroffen und die Gelegenheit gehabt, Ihr einige Fragen zu stellen.

 

Zu Julis Schmetterling gab es sehr viele positive Leserstimmen. Worüber hast du dich denn am meisten gefreut?

Die Dankbarkeit der Leser hat mich am meisten überwältigt. Schmetterlingskinder und ihre Angehörigen freuten sich, dass durch „Julis Schmetterling“ ein neuer Weg erschlossen wurde, um über die seltene Hautkrankheit Epidermolysis bullosa aufzuklären. Und viele Leser schrieben mir, sie hätten noch nie etwas über dieses Thema gehört und waren sehr berührt von dem Leid der Betroffenen. Auch sie zeigten sich vor allem dankbar, dass sie nun ein wenig besser verstehen, was in Schmetterlingskindern vorgeht. Das war für mich das schönste Lob von allen.

 

In „Julis Schmetterling“ war ein Hauptthema die Liebe zu einem Menschen, der unter einer schweren Krankheit leidet. Welche Thematik steht dieses Mal bei „Elenas Schmetterling“ im Zentrum?

Auch bei „Elenas Schmetterling“ wird dieses Thema fortgeführt. Allerdings wechselt die Liebe hier in eine andere Ebene. Elena kümmert sich mit all ihrer Hingabe um ihren kranken Bruder Felix. Sie tut das, weil sie es will und nicht aus einem Gefühl der Verpflichtung heraus. Über all ihr Streben, gut für ihren Bruder zu sorgen, vergisst Elena jedoch sich selbst. Erst als sie Noah begegnet, erwachen ihre eigenen Wünsche wieder zum Leben. Es geht also vor allem um die Frage, wo die Grenze zwischen Aufopferung und Selbstaufgabe liegt, und was es braucht, um alle Betroffenen glücklich zu machen.

 

Was ist denn Elena im Vergleich zu Juli für ein Charakter?

Beide Frauen sind sich gar nicht so unähnlich. Sie sind empathisch und verständnisvoll. Aber im Gegensatz zu Juli weiß Elena sehr genau, wo ihr Platz im Leben ist. Sie ist eine sehr realistische und disziplinierte Person, die ihre Gefühle oftmals verbirgt und sich anderen zuliebe zurücknimmt.

Noah bildet da natürlich eine Ausnahme, denn er lockt mit seiner provokativen Art Stück für Stück die temperamentvolle Seite hervor, die ebenfalls in Elena schlummert.

 

Elena arbeitet in einer Kunstgalerie, ist das auch für dich ein Traumjob?

Als ich jung war, habe ich tatsächlich mal darüber nachgedacht, Kunstgeschichte zu studieren. Heute bin ich allerdings froh, dass ich mich damals anders entschieden habe. Ich stromere gern stundenlang durch Museen und versinke in den Bildern – egal ob klassisch oder modern. Für mich ist das Entspannung pur. Aber Schreiben ist das, was ich am liebsten tue, und ich bin meistens sehr glücklich damit.

 

 

Interview mit Frieda Lamberti zum Erscheinen von "Kalte Milch und Kummerkekse"

LambertiAm 8. März erscheint der Liebesroman Kalte Milch und Kummerkekse exklusiv bei Amazon Publishing. Wir haben die Autorin vorab getroffen und die Gelegenheit gehabt, Ihr einige Fragen zu stellen.

 

Kalte Milch und Kummerkekse ist der Auftakt zu deinem neuen Zweiteiler. Was unterscheidet ihn von deinem Herzklopfen-Zweiteiler?

Bei dem neuen Zweiteiler geht es um Dagmar und Pit, die einigen Lesern als sympathische Nebendarsteller aus der Herzklopfen-Serie bekannt sein dürften. Die kesse Taxifahrerin und der smarte Polizist müssen sich ihrer Vergangenheit stellen.

 

Die Oma von Pit backt wenn sie Kummer hat. Machst du das auch wenn du Kummer hast – was hoffentlich nicht oft der Fall ist?

Ich gestehe, keine fleißige Bäckerin zu sein, obwohl ich den Duft von Selbstgebackenem liebe. Dieses besondere Aroma weckt sofort Kindheitserinnerungen in mir und führt mich zurück in eine Zeit, in der Kummer und Sorgen noch keine Rolle in meinem Leben spielten.

 

 

Wenn du könntest, mit welchem deiner Protagonisten aus „Kalte Milch und Kummerkekse“ würdest du am liebsten Kekse essen und einen Kaffee trinken?

Ganz klar mit Martha. Ich mag diese alte Frau. Sie hat das Herz am rechten Fleck, und obwohl ihre Art zuweilen Kopfschütteln auslöst, muss man sie einfach gernhaben.

 

Hast du auch schon mal versucht jemanden zu verkuppeln, so wie Pits Oma? Erfolgreich?

Sollte ich je auf die Idee kommen, mich so zu verhalten wie Martha, würde ich aus dem Kreis meiner Familie verstoßen werden. Allerdings habe ich einen erfolgreichen Verkupplungsversuch vorzuweisen. Die Ehe hält schon länger als dreißig Jahre. In dem Zusammenhang sage ich: »Alles Gute zum Hochzeitstag, Papa.«

Interview mit Ellin Carsta zum Erscheinen von "Die unbeugsame Händlerstochter"

Carsta

Heute erscheint der historische Roman Die unbeugsame Händlerstochter exklusiv bei Amazon Publishing. Wir haben die Autorin vorab getroffen und die Gelegenheit gehabt, Ihr einige Fragen zu stellen.

 

Was hat Dich zur Geschichte der unbeugsamen Händlerstochter inspiriert?

Ich fand den Gedanken reizvoll, über ein Zwillingsgeschwisterpaar im Mittelalter zu schreiben, bei dem die Frau die bessere Händlerin ist, jedoch viel mehr tun muss als ihr Zwillingsbruder, um genau das unter Beweis zu stellen. Die Rolle der Frau war damals eben klar definiert: Sie galt als unfähig, selbst Geschäfte zu machen und hatte sich dem Mann unterzuordnen. Für uns heute ist das zum Glück natürlich undenkbar. Umso interessanter fand ich es, bei meinen Recherchen immer wieder einmal auf Quellen zu stoßen, in denen ganz am Rand auch weibliche Namen auftauchen. Ich bin fest davon überzeugt, dass es selbst damals schon genug Männer gab, die die Fertigkeiten ihrer Frauen oder auch Töchter sehr wohl zu schätzen wußten. Und wenn sie klug genug waren, haben sie es sich zunutze gemacht.

 

 

Wie recherchierst Du Deine historischen Romane?

Ich habe eine Idee im Kopf und entwickle eine Geschichte hierzu. Dann arbeite ich mich Stück für Stück vor. Zum Glück stehe ich damit nicht allein da. Mein Mann ist ein begeisterter Rechercheur. Er ist derjenige, der aus den Untiefen von Bibliotheken Originalurkunden und Quellen hervorzaubert, über die wir dann ausgiebig sprechen und die ich entsprechend in meine Geschichten einarbeite.

In Deinem Roman beziehst Du Dich auf berühmte Frauen des Mittelalters, wie etwa Hildegard von Bingen. Welche Bedeutung haben diese Frauen Deiner Meinung nach für das moderne Frauenbild?

Ganz klar: Ohne Frauen wie Hildegard von Bingen und die vielen anderen, die so mutig voranschritten, wären wir heute nicht die, zu denen wir geworden sind. Wir Frauen haben alle Freiheiten, nehmen uns mit großer Selbstverständlichkeit das, was wir wollen, üben die Berufe aus, die uns Berufung sind. Dabei geht es mir nicht darum, dass ich finde, jede Frau sollte unbedingt eine große berufliche Karriere anstreben. Ich bin selbst Mutter und habe es sehr genossen, dass ich durch meinen Mann die Freiheit hatte, mich in Ruhe meinen Kindern widmen zu können. Aber ich empfinde es als wichtig, die freie Wahl zu haben, unabhängig vom jeweiligen Geschlecht. Frauen wie Hildegard von Bingen haben zu einer Zeit, in der genau dies eigentlich undenkbar war, den Mut bewiesen, so zu leben, wie sie es für richtig hielten. Und das ist für mich genau das Bild, was ich auch heute von einer modernen, selbstbewußten Frau habe.

 

Wer sind Deine schriftstellerischen Vorbilder?

Ich glaube, echte Vorbilder habe ich in dem Sinne nicht. Ich dachte mir nie, dass ich gerne schreiben würde wie XY. So lange ich denken kann, habe ich gelesen, gelesen, gelesen. Was anfangs Michael Ende, Astrid Lindgren oder Mark Twain waren, ging das durchaus irgendwann auch zu Thomas Mann oder Stefan Zweig über. Im historischen Roman fand ich schon immer Ken Follett wunderbar - wer nicht?! Aber ich glaube, meine Bücher haben alle meine Stimme und nicht die verstellte eines anderen Schriftstellers.

Weltenbummler: Hüttngaudi in Österreich

Das Land der Berge ruft im Winter nach Skiflitzern und Hüttenabenden, aber hat auch kulinarisch jede Menge zu bieten. Genießen Sie die Vielfalt und Lebenslust Österreichs mit den passenden Buch-Tipps - Augenzwinkern inklusive.

Unsere Empfehlung für Weltenbummler: "Fincamond" von Eva-Maria Farohi

 

 

Fincamond

 

 

Eva-Maria Farohi im Exklusiv-Interview

 

Was schätzen Sie als gebürtige Wienerin an Österreich?

Eva-Maria Farohi: Österreich ist ein verhältnismäßig kleines Land – aufgeteilt in neun Bundesländer, von denen jedes einen eigenen Charakter besitzt, seinen eigenen Charme hat.

Entsprechend überschaubar sind die Größenverhältnisse. Natürlich kennt nicht "jeder jeden". Aber eine gewisse Gemütlichkeit, ich würde fast sagen "Intimität", ist vorhanden. Sogar in Wien, das gerade in letzter Zeit eine rasant wachsende Stadt ist. Aber selbst da kann es noch vorkommen, dass einen der Polizist morgens auf der Straße grüßt.

Die Kleinheit von Österreich in Verbindung mit der Größe Europas ist etwas, das ich sehr schätze. Womit ich bereits verraten habe, dass ich Europäerin, Österreicherin und Wienerin gleichermaßen bin.

 

Glauben Sie, dass es einen Unterschied zwischen deutschen und österreichischen Autoren gibt?

Eva-Maria Farohi: Ehrlich? Nein.

Natürlich gibt es Autoren, die der Eigenart einer bestimmten Menschengruppe besonders verbunden sind. Ich denke zum Beispiel an Mundartdichter, oder durchaus auch manche Satiriker.

Aber generell denke ich, dass es bei Autoren – ebenso wie bei jeder anderen Künstlergruppe auch – einfach nur bessere und schlechtere gibt, berühmtere und weniger berühmte.

Sicherlich prägt einen Künstler die Umgebung, in der er lebt. Sie inspiriert ihn.
Schreiben ist nämlich ein ziemlich einsamer Job, bei dem persönliche Erfahrung und Fantasie miteinander verschmelzen und Gefühle in Worten gefasst werden. Die Sprache, in der ein Autor schreibt, spielt dabei sicher eine gewaltige Rolle.

"Was Deutschland und Österreich trennt, ist die gemeinsame Sprache", soll Karl Kraus gesagt haben. Natürlich hört man, ob jemand aus Norddeutschland stammt, oder aus Österreich – oder aus der Schweiz. Das ist auch ganz in Ordnung so.

Einen wirklichen Einfluss auf die schriftstellerische Tätigkeit hat dieser Unterschied aber nicht.

 

Was ist ihr liebster Ort in Österreich den Sie den Amazon-Lesern empfehlen möchten?

Eva-Maria Farohi: Auch wenn das jetzt vermutlich nicht sehr originell ist: Ich finde meine Heimatstadt einfach toll. Und obwohl ich derzeit etwas außerhalb lebe, bin ich doch immer sehr gern auch in Wien.

Dann laufe ich durch die so vertrauten Gassen der Josefstadt - dem kleinsten Bezirk, in dem ich aufgewachsen bin … und weiter, am Burgtheater vorbei, zur Hofburg hinüber, durch das Michaelertor auf den Kohlmarkt – den Graben, bis hin zum Stephansdom und …
Also Wien ist immer eine Reise wert.

Der Wiener selbst ist zwar ein wenig eigen. Er ist nie zufrieden. Das nennt man raunzen, und er meint es nicht bös. Außerdem sieht er oft verdrießlich drein – auch das gehört zu seiner Eigenart. Aber abends dann, beim "Heurigen", wo man den typischen Grünen Veltliner, einen trockenen Weißwein, trinkt, wird er auf einmal gemütlich. Da findet man schnell Kontakt zu ihm, und er zeigt sein "goldenes Wienerherz", auf das er so stolz ist.

 

Nach einer Kurzgeschichte haben Sie im letzten November Ihren ersten Roman "Fincamond" erfolgreich veröffentlicht. Er spielt hauptsächlich auf Mallorca. Steckt auch ein wenig Österreich in Ihrem Roman?

Eva-Maria Farohi: Ich glaube, es ist kein besonders großes Geheimnis, wenn ich sage, dass die zweite Hälfte meines Herzens Mallorca gehört. Ich habe dort sechs wunderbare Jahre verbracht - dennoch war immer auch so ein Stückchen Österreich dabei.

Darum ist es vermutlich kein Zufall, dass die Großmutter meiner Protagonistin Wienerin ist. Oma Helene ist ein typisches Wiener Original. Sie ist gemütlich und sie raunzt auch ein wenig, vor allem aber kocht und bäckt sie himmlisch – und verwöhnt alle mit den Klassikern der Wiener Küche. Was sie im zweiten Band meiner Mallorca-Trilogie, der im Frühjahr erscheinen wird, auch wieder ausgiebig tun darf.

 

Die Protagonistin in "Fincamond" trifft in Mallorca auf geänderte Lebensbedingungen und verändert sich dadurch. Was sind für Sie die größten Unterschiede zwischen einem Leben in Österreich und dem in Mallorca?

Eva-Maria Farohi: So komisch das klingt, ich habe erst in Mallorca gelernt, richtig zu genießen. Früher habe ich die Dinge immer getrennt. Arbeit – Freizeit – Spaß.
Für den Mallorquiner gehört das zusammen. Denn alles zusammen ist "das Leben".

Man lebt nicht, um zu arbeiten, man arbeitet, um zu leben. Auch hat der Job nicht annähernd denselben Prestigewert, wie bei uns. Er ist lediglich ein Job, der getan werden muss.

Der eine ist Arzt, der andere Busfahrer. Der eine reicher, der andere ärmer. Mit der Wertschätzung des einzelnen Menschen hat das nichts zu tun. Auf den Charakter und das Verhalten der Gemeinschaft gegenüber kommt es an.
Nirgendwo habe ich so stark erlebt, dass man mich ausschließlich nach meinem eigenen Tun beurteilt hat, wie in Mallorca.

Auch findet der Mallorquiner immer Zeit, um einige persönliche Worte zu wechseln. Selbst dann, wenn die Warteschlange vor der Kassa gerade lang ist - doch keiner der Wartenden würde sich darüber aufregen.
Diese Art zu leben ist wesentlich stressfreier, das spiegelt sich in den Menschen wieder.

Außerdem sind viele mallorquinische Familien immer noch sehr reich an Mitgliedern. Natürlich trifft man einander nicht ununterbrochen. Aber bei großen Festen kommen alle zusammen. Und auch im Alltag begegnen sie einander regelmäßig. Das verleiht eine Kraft, die sich wiederum in einer gewissen Gelassenheit wiederspiegelt, selbst dann, wenn es im Leben einmal etwas rauer zugeht.


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Weltenbummler: New York - die Stadt, die niemals schläft

Ob Sie selbst nach New York reisen oder nicht, hier finden Sie die schönsten Bücher rund um das pulsierende Leben im Big Apple, Reiseführer, Kochbücher und Romane aus den USA.

Unsere Empfehlung für Weltenbummler: "New York für Anfängerinnen" von Susann Remke

 

New York

 

Susann Remke im Exklusiv-Interview

 

Sie leben und arbeiten seit einigen Jahren in New York, was fasziniert Sie am Leben in der großen Metropole?

Susann Remke: Ich mag die kreative Energie, die diese Stadt ausstrahlt. Hier entstehen Buch-, TV- und Lifestyletrends und vieles mehr. Wenn man in New York arbeitet, hat man ständig mit unglaublich fix denkenden Menschen zu tun, die nicht nur die irrsten Ideen haben, sondern diese auch umsetzen. Geht nicht, gibt's hier nicht.

 

Als Deutsche kennen Sie den Unterschied – was ist aus Ihrer Sicht der größte Unterschied zum Leben in Deutschland?

Susann Remke: Das Tempo. "A New York Minute", also eine New Yorker Minute, ist hier zur Redewendung geworden. Eine New Yorker Minute dauert per Definition exakt so lange wie der Zeitraum, in welchem eine Fußgängerampel auf Grün springt und der erste New Yorker Taxifahrer zu hupen beginnt. Also einen gefühlten Augenblick. Und weil hier immer alles so rasend schnell passiert, flüchten so viele New Yorker am Wochenende aufs Land oder in die Hamptons - damit sie auf Dauer nicht den Verstand verlieren.

 

Ihr Roman „New York für Anfängerinnen“ kann auch als spezieller Reiseführer gesehen werden. Was hat Sie bewogen diesen Roman zu schreiben?

Susann Remke: Ich habe, wie viele Amerikaner, eine sogenannte "bucket list". Eine Liste von Dingen, die ich in meinem Leben unbedingt tun möchte, bevor ich sterbe. Ganz oben stand schon immer "Roman schreiben". Und irgendwann habe ich mich dann tatsächlich auch hingesetzt. Da ich beruflich als Journalistin eher mit schweren Themen zu tun habe, wollte ich unbedingt etwas Leichtes und Lustiges schreiben. In New York kenne ich mich richtig gut aus. Da lag es nahe, die Geschichte hier an Originalschauplätzen spielen zu lassen.

 

Wird es „New York für Fortgeschrittene“ geben?

Susann Remke: Ich arbeite momentan an einem neuen Roman. Einzelheiten werden aber noch nicht verraten.

 

Ihr Buch „New York für Anfängerinnen“ ist ins Englische übersetzt worden. Was können aus Ihrer Sicht Amerikaner von Ihrem Buch mitnehmen?

Susann Remke: Amerikanische Leser finden vor allem das Element der Benimmfibel sehr lustig, weil es wiederspiegelt, wie ungeschriebene amerikanische Gesetze oder Gewohnheiten von einem Außenseiter gesehen werden. Alleine die Art, wie hier gedated wird, ist schon abenteuerlich für Europäerinnen. Ganz zu schweigen davon, wenn man nicht mit einem normalen Mann ausgeht, sondern mit einem aus der Upper Class. Großen Spaß hat meiner Übersetzerin Kate Northrop, einer Amerikanerin, die in der Schweiz lebt, und mir das Übertragen des Romans ins Englische gemacht. Wir haben inhaltlich auch ein paar Stellen verändert, damit amerikanische Leser verstehen, warum manch eine Situation gar so abstrus für einen Europäer ist.

 

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Exklusives Interview mit Sarah Philipps zu ihrem neuen Roman „Prachtstücke“

PrachtstückeSelbstversuche als Grundlage für spannende Artikel sind im Journalismus weit verbreitet, was macht den Versuch von Sophie in „Prachtstücke“ besonders aufregend?

Sophies Selbstversuch ist absolut unmoralisch. Normalerweise lernen sich Männer und Frauen ja doch erst einmal kennen, ehe sie miteinander ins Bett steigen. Dieses Konzept soll Sophie nun komplett über den Haufen werfen: Erst der Sex und dann das Kennenlernen...
Die Frage ist nur: Funktioniert das? Und funktioniert das nicht vielleicht sogar viel besser als andersherum? Zumindest bleiben einem damit die großen Enttäuschungen erspart: Wenn man nämlich glaubt, den tollsten Hecht im Karpfenteich an der Angel zu haben - und der entpuppt sich im Schlafzimmer dann plötzlich als fantasieloser Stichling.


Macht Sophie das Ihrer Meinung nach wirklich nur, um ihrer Freundin Helene einen Gefallen zu tun?

Sophie spielt vor ihren Freundinnen natürlich gerne das Opfer, das sich - selbstlos und ausschließlich aus Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft - in ein wildes erotisches Abenteuer stürzt. Auch wenn das gar nicht so richtig stimmt... Tatsächlich ist Sophie nämlich sehr neugierig und noch viel mutiger. Außerdem ist sie nach einigen horizontalen Pleiten selbst sehr gespannt, ob sich Mr. Perfect neuerdings im Sex-Netz tummelt.


Wodurch zeichnet sich denn ein Mann aus, den Sie als „Prachtstück“ bezeichnen würden?

Wenn ich von Freundinnen höre, was sie auf ihrer Internet-Partnersuche erleben, bekomme ich beinahe Schnappatmung vor Panik: Da sind die notorischen Abschlepphelden unterwegs, die Zuhause ihre Familie sitzen haben und am Abend ihre Eheringe im Handschuhfach verschwinden lassen, um auf Beutezug zu gehen. Dann gibt es die eitlen Selbstbeweihräucherer, die eigentlich ebenfalls schon längst eine sehr stabile Beziehung führen - nämlich untrennbar mit sich selbst. Wer nicht in diese beiden Kategorien fällt, hat unter Umständen sehr bizarre sexuelle Vorlieben - der eine möchte als Hund am Halsband geführt werden, der nächste hüllt sich komplett in Latex und ein anderer steht drauf, wenn "Sie" als wieherndes Pferdchen antrabt und Jagdgeschichten vorliest.
Was für mich ein Prachtstück ist? Ein ehrlicher Mann mit Rückgrat, der authentisch, unternehmungslustig, verletzlich und verlässlich, smart, einfühlsam und offen ist. Und der auch eine Waschmaschine einschalten und den Trockner bedienen kann.


Sind denn aus Ihrer Sicht die männlichen „Prachtstücke“ online zu finden oder eher im „wirklichen Leben“?

Das ist Glücks- und Geschmackssache. Wer schon immer Wundertüten aufregend fand, ist im Netz sicher gut aufgehoben. Da weiß man nie, was man kriegt. Da weiß man nicht mal, ob drin ist, was drauf steht. Aber eins steht fest: Es sind immer unzählige Wundertüten online!
Für mich ist Internet-Dating eine sehr fortschrittliche, zeitsparende und zielgerichtete Möglichkeit, den Mann fürs Leben zu finden. Da hat man schon vor dem ersten Treffen eine gewisse Schnittmenge - daran kann man gut anknüpfen. Und: Bei mir hat es geklappt - mein Hecht ist mir schließlich auch im Netz ins Netz gegangen.

 

 

Mehr über die Roman-Neuerscheinung „Prachtstücke“

 

Nie wieder schlechten Sex! Das schwört sich Sophie nach ihrer letzten horizontalen Pleite. Und ausgerechnet jetzt bittet sie ihre beste Freundin Helene um einen großen Gefallen: Damit Helene, die sich seit Jahren als freie Journalistin knapp über Wasser hält, eine begehrte Festanstellung bei einer Frauenzeitschrift bekommt, muss sie ihrer Chefin eine heiße Sex-Reportage liefern. Helene fleht Sophie an, für ihre Reportage die neue Internetseite »Sexlounge.de« zu testen und ihr von ihren Erlebnissen zu berichten. Diese Internetplattform verspricht ihren Kunden: Erst kommt der Sex, dann das Kennenlernen. Nur in dieser Reihenfolge findet man den perfekten Partner, sein persönliches Prachtstück! Ob das so stimmt? Tummelt sich Mr. Perfect neuerdings im Sexnet? Sophie fasst sich ein Herz, um ihrer Freundin zu helfen und meldet sich an.

Exklusives Interview mit Heike Abidi zu ihrem neuen Roman „Ich sehe was, was du nicht liebst“

AbidiEs ist leider bestimmt einigen Hausfrauen und Müttern bekannt, dass sie als selbstverständlich angesehen werden und wenig Wertschätzung von der Familie bekommen. Wolltest du mit deinem Buch ein wenig wachrütteln?

In erster Linie will ich eine unterhaltsame Geschichte erzählen. Aber sie enthält durchaus eine Botschaft: Respekt bekommt nur, wer sich selbst respektiert – statt sich klein zu machen und sich wie eine Sklavin der eigenen Familie zu benehmen. Damit die Heldin Marlene zu dieser Erkenntnis kommt, muss das Schicksal zu drastischen Mitteln greifen. Im wirklichen Leben genügt vielleicht ein Gespräch mit einer guten Freundin. Oder die Lektüre eines Buches, das zum Nachdenken anregt – und hoffentlich auch zum Lachen bringt …

 

Hast du auch Momente in denen du gerne mal unsichtbar wärst?

Manchmal rede ich schneller, als ich denke … Wenn man zu spontan ist, kann das durchaus mal peinlich werden. In solchen Situationen wäre ich sehr gerne unsichtbar! Und natürlich wäre es interessant, mit anzuhören, was andere über einen reden, wenn man vermeintlich nicht dabei ist. Aber vielleicht ist es besser, es nie zu erfahren.

 

Und in welchen Momenten fühlst du dich besonders sichtbar?

Zum Beispiel bei Lesungen. Mir macht es großen Spaß, meine Figuren vor Publikum zum Leben zu erwecken. Dann fühle ich mich wie ein Teil dieser Geschichten …

 

An welche Szene aus deinem Buch denkst du am häufigsten?

Ich mag es, wenn Marlene der fiesen Oma Ella Streiche spielt. Aber besonders nahe geht mir die Szene, in der Phil im Auto sitzt, Marlenes Parfum versprüht und dabei ganz intensiv an sie denkt. Das ist eine sehr intensive, emotionale Stelle.

 

 

Mehr über die Roman-Neuerscheinung „Ich sehe was, was du nicht liebst“ Ich sehe was, was du nicht liebst

 

Marlene Winter ist eine glückliche Hausfrau. Jedenfalls glaubt sie das. Dass sie mit der Zeit immer mehr zur Sklavin ihres Ehemanns und ihrer verwöhnten Kinder mutiert, nimmt sie überhaupt nicht wahr. Als ein Wellnesswochenende mit ihrer Freundin bevorsteht, übermannt sie das schlechte Gewissen – und sie sagt kurzfristig ab. Man könnte glauben, ihr sei nicht mehr zu helfen. Doch das Schicksal meint es gut mit Marlene und startet einen letzten Versuch, sie zur Vernunft zu bringen. Einen ziemlich radikalen Versuch: Marlene löst sich in Luft auf. Sie wird urplötzlich unsichtbar. Was bedeutet, dass sie nicht nur zum Nichtstun verdammt ist, sondern auch dazu, mit anzuhören, was ihre Familie wirklich über sie denkt. Eine heilsame Rosskur, die ihr so einiges klar macht. Aber was hat sie nun von ihrer Erkenntnis, unsichtbar, wie sie ist?

Ein exklusives Interview zur Erscheinung von "Die schwarze Taube von Siwa"

51Xh2kEjqTL._BO2,204,203,200_PIsitb-sticker-v3-big,TopRight,0,-55_SX324_SY324_PIkin4,BottomRight,1,22_AA346_SH20_OU03_Ihre historischen Romane spielen zu unterschiedlichen Zeiten und verfolgen unterschiedliche Themen. Wie kommen Sie auf Ihre Ideen und wie finden Sie sich in die jeweilige Zeit ein?

Inspiration kommt von überall: aus einem Dokumentarfilm, einem historischen Sachbuch oder einem Zeitungsartikel. Für "Die schwarze Taube von Siwa" hatten wir die Idee, über die Anfänge der Fotografie im 19. Jahrhundert und den Reiseunternehmer Thomas Cook, der zu dieser Zeit die organisierte Gruppenreise erfunden hatte, zu schreiben. Als Schauplatz wählten wir Ägypten, weil es im 19. Jahrhundert auf der Welt eine regelrechte Ägyptomanie gab. Entdecker, Abenteurer, Schatzsucher und Schatzräuber sind ins Land gereist und Thomas Cook hat es für den Massentourismus erschlossen. Um all diese Dinge geht es in unserem Roman, in dem ein junges englisches Fotografenehepaar und ein deutscher Archäologe die Hauptrollen spielen.
Sich in die jeweilige Zeit einzufühlen ist nicht so einfach. Wir recherchieren sehr ausführlich, lesen Reiseberichte der Epoche, sehen uns Fotos aus dieser Zeit an oder Dokumentarfilme und sprechen mit Fachleuten, die sich z.B. mit historischer Fotografie auskennen. Um uns mit der Kultur der alten Ägypter vertraut zu machen haben wir Ausstellungen und Museen (z.B. in Berlin) besucht. Sehr hilfreich war auch eine zweiwöchige Recherchereise nach Ägypten, auf der wir sowohl die außergewöhnlichen antiken Schätze als auch das orientalisch-arabische Flair kennenlernten.

„Die schwarze Taube von Siwa“ spielt hauptsächlich in Ägypten. Was fasziniert Sie an diesem Land?

Die uralte Hochkultur, die phantasievolle Mythologie und Götterwelt der alten Ägypter, die Bauwerke wie die Pyramiden von Gizeh, oder die 5000 Jahre alte Stufenpyramide, die mit technischen Mitteln errichtet wurde, die bis heute nicht nachvollziehbar sind. Wie wurden z.B. Steinquader mit einen Gewicht von über 20 Tonnen bewegt? Als wir Ägypten besuchten, begriffen wir, dass unsere heutige Kultur, einschließlich des Christentums, sich direkt von den alten Ägyptern herleiten lassen. Fasziniert hat uns auch, dass dieses große Land nur am Nil bewohnbar ist und alle Menschen dort vom Wasser des Nils abhängig sind - denn Regen oder andere Flüsse gibt es nicht.
In Kairo hat uns das orientalische Flair fasziniert, der uralte Basar Khan el Khallili, die Moscheen und vor allem der Humor und die Freundlichkeit der Menschen in ganz Ägypten.

Welche Stimmung vermittelt „Die schwarze Taube von Siwa“?

In den Träumen unserer Hauptfigur Larissa spielt die altägyptische Mythologie, das Geheimnisvolle, Spirituelle und Unfassbare eine wichtige Rolle. Die Figur des Archäologen Wellink symbolisiert das wissenschaftliche Interesse der westlichen Welt an diesem Land. Der Fotograf Ernest steht für die Schatzgräberstimmung mit der viele Menschen im 19. Jahrhundert nach Ägypten kamen und das Land plünderten. Alle Figuren sind durch die Handlung miteinander verstrickt, sodass wir eine spannende und abenteuerliche Stimmung mit einer Portion Romantik vermitteln. Larissa ist außerdem eine starke und selbstständige Frau, die einen Beruf ausübt und eigene Entscheidungen trifft.

Die Fotografie spielt eine große Rolle, fotografieren Sie selber gerne?

Horst fotografiert und filmt schon seit vielen Jahren und kennt sich auch mit analoger Fotografie gut aus. In Ägypten hat uns die Vielfalt der Motive so überwältigt, dass wir ungefähr 1000 Fotos und Filme gemacht haben. Horst beschäftigt sich auch viel mit Bildgestaltung und Bildbearbeitung. Beeindruckend finden wir beide die Qualität der alten, mit einer Plattenkamera gemachten Bilder, die oft eine sehr viel größere Tiefe haben als digitale Bilder.
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Ein Autorenpaar ist ja eher ungewöhnlich. Wie funktioniert das bei Ihnen mit dem gemeinsamen Schreiben und der männlichen und weiblichen Perspektive? 

Den Traum vom Schreiben hatten wir schon länger unabhängig voneinander, aber die Idee zum gemeinsamen Schreiben kam von Horst. Es dauerte auch nicht lange, bis er Julia überzeugt hatte. Wir sind inzwischen ein sehr gut eingespieltes Team, das alle Ideen und Handlungsstränge gemeinsam entwickelt und gemeinsam recherchiert. Während wir über die Gestaltung der Szenen sprechen, bringt jeder seine Sichtweise ein. Horst nimmt den Standpunkt des Mannes stärker ein, Julia den der Frau; für Romantik, Spannung und Geheimnis sind wir beide zuständig. Julia achtet mehr auf authentische historische Hintergründe, Horst auf stimmige Beschreibungen von technischen Vorgängen.

Exklusives Interview mit Salim Güler zu seinem neuen Kriminalroman „Totenblässe“ aus der Lübeck-Krimi-Reihe

Die Lübeck-Krimi-Reihe von Salim Güler geht weiter! Heute erscheint der vierte Teil "Totenblässe". Zu diesem Anlass haben wir die bisherigen Ausgaben der Reihe neu gestaltet und lektoriert.

 

GülerWarum spielt die Serie gerade in Lübeck?

Ich bin in der Nähe von Lübeck aufgewachsen und in all meinen Büchern kommen nur Orte vor, an denen ich bereits gewesen bin. Weil ich so die Authentizität der Orte, das Karma erleben und in die Bücher transportieren kann. Ganz zu schweigen von den regionalen Gegebenheiten.

 

Ist dir der Hauptprotagonist, Arndt Schumacher, sehr ähnlich oder ist er dir überhaupt nicht nachempfunden?

Nein, nicht wirklich. Arndt ist eine fiktive Person. Ich bin im Gegensatz zu Arndt jemand der überhaupt nicht streitsüchtig oder selbstherrlich ist.

 

Das vierte Buch der Serie kommt im Oktober 2015 bei Amazon Publishing raus. Auf was dürfen sich die Leser im neuen Buch der Reihe freuen?

Als ich den dritten Band veröffentlicht habe, habe ich viel Leserpost erhalten, weil Elke nach Mannheim geht und alle in Sorge waren, dass Elke in den zukünftigen Bänden nicht mehr vorkommen würde. Dem ist natürlich nicht so. Diese Entwicklung gehörte zum (langfristen) langfristigen Plan, zur Entwicklung der Serie. Daher können alle aufatmen, denn im aktuellen vierten Band kommt Elke zurück. Jedoch anderes als manche denken, aber das bleibt eine Überraschung.

 

Planst du, noch weitere Bücher in der Serie zu veröffentlichen oder ist die Reise von Arndt Schumacher an der Stelle zu Ende?

Ja, der Plot für weitere Bücher steht fest und somit werden im nächsten Jahr noch weitere Folgen erscheinen. Die beiden sind mir einfach sehr ans Herz gewachsen und ihre Geschichte wurde noch nicht zu Ende erzählt.

 

 

Mehr über die Neuerscheinung der Lübeck-Krimi-Reihe

 

Es kann manchmal lange dauern, bis die Wahrheit ans Licht kommt. Sehr langTotenblässee sogar. Arndt Schumacher von der Lübecker Mordkommission rollt einen 30 Jahre alten Mordfall wieder auf.

Eine Zeugin von damals erinnert sich an neue Details des Verbrechens. Als bekannt wird, dass der vermeintliche Mörder noch im Gefängnis sitzt, tauchen Zweifel in ihren Schilderungen auf. Darauf hin möchte Schumachers Chef ihm den Fall entziehen. Aber Schumacher wäre nicht Schumacher würde er jetzt aufgeben. Er ahnt, dass hinter dem Fall mehr steckt, als bisher angenommen. Aber weiß er, auf welch gefährliches Spiel er sich eingelassen hat?

Auch der vierte Fall der Lübecker Mordkommission ist für Thriller-Fans ein absolutes Muss.

 

 

 

Weltenbummler: Spätsommer in Schweden

Die Nächte werden langsam länger, die Tage kälter, was gibt es da schöneres als sich noch einmal Kind und Kegel zu schnappen und die Schönheit Skandinaviens zu genießen.

Unsere Empfehlung für Weltenbummler: "Die Liebe ist ein Trampeltier" von Ina Straubing
Trampeltier

 

Ina Straubing im Exklusiv-Interview

 

Was hat dich bewegt, die Handlung in Schweden spielen zu lassen?

Ina Straubing: Das kam zunächst ganz aus dem Bauch. Während der Arbeit an meinem Hauptcharakter Elin entdeckte ich plötzlich, dass sie Schwedin ist und einfach nach Uppsala gehört, und damit auch die Handlung des Trampeltiers. Eigentlich seltsam, denn Trampeltiere kommen in Schweden ja gar nicht vor. Aber die Liebe stattdessen als Elch zu bezeichnen …?

 

Was verbindet dich mit Schweden? Warst du schon in Uppsala? Was hat dich dort am meisten beeindruckt?

Ina Straubing: Ich war schon öfter da, und verbinde mit diesem wundervollen Land jede Menge angenehme Erinnerungen. Ich habe die Menschen da immer als sehr offen und freundlich empfunden. Es sind einfach Typen, mit denen man gern Zeit verbringt. Ich hoffe, dass meine Leser genauso für die Personen in meinem Buch empfinden. Ich war auch schon in Uppsala und die allermeisten Orte aus dem Buch gibt es wirklich, inklusive der Eisdiele. Nur der Kaugummiautomat ist eine Erfindung von mir. Der steht in Wirklichkeit woanders.


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