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Interview

Die Dukan-Diät: Interview mit Dr. Pierre Dukan

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Ausgerechnet aus Frankreich – dem Land der Gourmets – kommt der Diät-Erfolg des Jahres über Großbritannien und die USA nun auch nach Deutschland. In seinem millionenfach verkauften Bestseller Die Dukan-Diät lüftet Dr. Pierre Dukan sein Geheimnis für ein schlankes und zufriedenes Leben. Wir haben den Autor interviewt.

Als Allgemeinarzt haben Sie täglich mit den unterschiedlichsten Beschwerden zu kämpfen. Was hat Sie dazu veranlasst, eine Diät zu entwickeln?

Pierre Dukan: Meine erste Begegnung mit einem Übergewichtigen liegt schon sehr lange zurück. Damals praktizierte ich als frischgebackener Hausarzt im Pariser Viertel Montparnasse. Einer meiner Patienten, ein sehr dicker, stets gut aufgelegter Verleger, der an starkem Asthma litt, erklärte mir eines Tages, er müsse abnehmen. Sein folgender Satz sollte mein ganzes weiteres Berufsleben verändern: "Schlagen Sie mir irgendeine Diät vor, egal welche! Verbieten Sie mir, was Sie wollen! Alles! Aber bitte nicht Fleisch! Ich liebe Fleisch."

Zur Entwicklung meines vierstufigen Diätplans habe ich schließlich zwanzig Jahre gebraucht. Doch die Mühen haben sich gelohnt. Mit der Dukan-Diät kann jeder, der sich wünscht, in Zukunft ein leichteres Leben zu führen, seine überschüssigen Pfunde dauerhaft loswerden.

Stars wie Kate Middelton, Penélope Cruz, Jennifer Lopez oder Nicole Kidman sind mit der Dukan-Diät ihre unerwünschten Fettpölsterchen ein für alle mal los geworden. Was ist das Geheimnis des weltweiten Erfolgs der Dukan-Diät?

Pierre Dukan: Ich denke, dass mein Diätplan allen hilft, die immer wieder vergeblich versucht haben, abzunehmen und mit Recht von einer Diät erwarten, dass sie zu dauerhafter Schlankheit führt – schließlich werden ihnen dafür einige Anstrengungen abverlangt. Jeder hat ein Recht darauf, sich in seinem Körper wohlzufühlen und in Einklang mit ihm zu leben. Das Buch Die Dukan Diät soll dabei helfen.

Wie genau funktioniert die Dukan-Diät? Auf welche Lebensmittel muss ich verzichten, was darf ich essen und wie lange dauern die einzelnen Diätstufen?

Pierre Dukan: Meine Diät basiert auf vier aufeinander aufbauenden Phasen: In der Angriffsphase werden nur eiweißlastige Nahrungsmittel wie Eier, Fisch und Fleisch verzehrt. Der Körper verliert so schnell an Kilos - ohne, dass Muskeln abgebaut werden. Die Aufbauphase erlaubt wieder Kohlenhydrate in Form von Gemüse. In der Stabilisierungsphase soll das erreichte Zielgewicht gehalten werden: Jetzt kehren Nudeln und Brot zurück - zwei Mahlzeiten pro Woche sind zum Schlemmen da. Danach beginnt die Erhaltungssphase: In Maßen ist alles wieder erlaubt. Nur ein Protein-Tag pro Woche verhindert, dass der Jo-Jo-Effekt auftritt. So ist eine dauerhafte Ernährungsumstellung gut durchzuhalten.

--BHa

Bloodcast: Interview mit Casting Director Leander Lewis

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Er gilt bei Kayne & Sparks als Erfolgsgarant: Der Mann mit dem klangvollen Namen ist der Motor hinter der PR-Maschinerie, die alle fünf Jahre ein gefeiertes Topmodel hervorbringt. Im Gespräch mit Inside! gibt sich der durchtrainierte Mitvierziger, der im schneeweißen Anzug zum Interviewtermin erscheint, ungewohnt redselig…

Inside!: Mr. Lewis, danke, dass Sie sich Zeit für uns nehmen…

Leander Lewis: Das Vergnügen ist ganz meinerseits.

Inside!: Es ist wieder so weit. Die Suche nach einem neuen Gesicht für Kayne & Sparks hat begonnen…

Leander Lewis: In der Tat. Aus Tausenden von Bewerberinnen sind wir dabei, ein neues Face of KayS zu finden.

Inside!: Wie es heißt, gibt es gegenüber den vorangegangenen Castings einige Veränderungen…

Leander Lewis: Das ist richtig. Während bei den zurückliegenden Castings die Auswahl der Kandidatinnen von einer Jury vorgenommen wurde, ist diesmal die Internetcommunity aufgefordert, ihre Stimme abzugeben.

Inside!: Und dieses Voting wird ausschlaggebend sein?

Leander Lewis: Absolut. Schließlich soll die Gewinnerin das Label in den nächsten fünf Jahren repräsentieren. Also sollten wir uns auch nach dem richten, was die Öffentlichkeit will.

Inside!: Weshalb diese Öffnung? In der Vergangenheit wurde immer ein großes Geheimnis um das Casting gemacht. Viele außerhalb der Branche wussten nicht einmal, dass es existierte…

Leander Lewis: Ist das nicht in vielen Bereichen so? Die Tatsache, dass Informationen immer und überall verfügbar sind und Menschen sich über Kontinente hinweg vernetzen können, hat viele Bereiche des Lebens entzaubert. Geheimnisse zu wahren, ist im Zeitalter des Internets schwierig geworden.

Inside!: Sie bedauern diese Entwicklung?

Leander Lewis: Nein. Aber ich bin der Ansicht, dass das Internetzeitalter spezielle Herausforderungen bereithält, denen man mit besonderen Lösungen begegnen muss. Dies ist eine davon.

Inside!: Vom Abstimmungsmodus abgesehen, was hat sich sonst noch geändert?

Leander Lewis: Recht wenig - die sieben Kandidatinnen bewohnen noch immer unsere Berliner Modelvilla, und auch die Herausforderungen und Prüfungen, denen sie sich stellen müssen, sind weitgehend gleich geblieben.

Inside!: Diese Herausforderungen haben in der Vergangenheit für Gerüchte gesorgt. Wie es heißt, seien Kandidatinnen dabei zu Schaden gekommen…

Leander Lewis: Sie werden auf solches Gerede doch nichts geben? Wenn es solche Zwischenfälle gegeben hätte, hätte ich es doch zuerst erfahren.

Inside!: Und Sie wissen nichts von solchen Vorfällen?

Leander Lewis: Nein. Beim Casting für das Face of KayS geht alles mit rechten Dingen zu. Davon werden Sie sich schon bald selbst überzeugen können.

Inside!: Dennoch gilt das Casting als eines der härtesten der Branche.

Leander Lewis: Und das nicht von ungefähr. Andere Labels casten sehr viel häufiger, als wir das tun. Wir casten nur alle fünf Jahre, deshalb muss unsere Auswahl sehr sorgfältig und nach besonderen Kriterien erfolgen. Dazu gehört auch, dass unsere Models nicht von der Stange sind. Was wir suchen, sind Typen.

Inside!: Zum Beispiel?

Leander Lewis: Unter den Kandidatinnen, die es diesmal in die engere Auswahl geschafft haben, befindet sich ein Punk-Girl, aber auch eine Mathematikerin, die sich entschieden hat, ihre Karriere zu unterbrechen, um bei unserem Casting mitzuwirken.

Inside!: Wie erklären Sie sich das?

Leander Lewis: Das zu erklären, ist nicht meine Aufgabe. Aber Sie müssen bedenken, dass die Wahl zum Face of KayS das Leben einer jungen Frau grundlegend verändert. Nicht nur, dass sie in die Metropolen dieser Welt reist, von London bis New York, von Sydney bis Singapur. Sie trifft dort auch auf Menschen, denen sie im gewöhnlichen Leben niemals begegnen würde: Politiker, Schauspieler, Stars der Modebranche. Viele ehemalige KayS-Girls haben anschließend in Hollywood Karriere gemacht.

Inside!: Face of KayS zu sein, bereichert also das Leben der Mädchen?

Leander Lewis: Natürlich – und für solch ein Ziel lohnt es sich zu kämpfen, oder nicht?

Quelle: Inside! Magazine. © 2013 by Inside Publishing. Abdruck honorarfrei unter Quellenangabe.

Dein totes Mädchen: Interview mit Autorin Alex Berg

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Zum Erscheinen ihres neuen Romans Dein totes Mädchen gab uns Alex Berg ein Interview.

Beschreiben Sie sich mit drei Worten.

Alex Berg: Unangepasst. Optimistisch. Neugierig. 

Wann haben Sie gemerkt, dass Sie ein Talent für das Schreiben haben?

Alex Berg: Schon während der Schulzeit. Dazu gibt es eine wunderbare Anekdote: In der Oberstufe des Gymnasiums habe ich einmal eine Klausur mit der Bemerkung zurückbekommen: "Sie wissen nichts! Aber Sie können Ihr Nichtwissen so hervorragend formulieren, dass ich nicht anders kann, als Ihnen dafür neun Punkte (3+) zu geben." Darüber muss ich heute noch lachen, wenn ich mich daran erinnere.

Woher kam die Idee für Dein totes Mädchen?
Alex Berg: Das ist eine gute Frage. Eine Idee für einen Roman ist bei mir in der Regel plötzlich da, aus heiterem Himmel. Zunächst ganz vage, irgendwo im Hinterkopf, wo sie arbeitet und nach und nach Gestalt annimmt, bis ich mich ihrer schließlich annehme. Sicher wird eine solche Idee durch irgendetwas getriggert … aber wodurch? Ich nehme an, bei Dein totes Mädchen waren es meine eigenen langjährigen Erfahrungen in Schweden mit den Menschen, der Landschaft und dem Winter dort in den Bergen nahe der norwegischen Grenze - ein großartiges Land und fantastische Menschen.

Was ist Ihre Lebensphilosophie?

Alex Berg: Jeder miesen Situation kann man etwas Gutes abgewinnen.

Haben Sie schon das nächste Projekt im Kopf?

Alex Berg: In meinem Kopf arbeitet es ständig. Da schwirren dutzende von Ideen und Projekten herum. Wo ist die Zeit, um das alles zu verwirklichen? Mein nächstes konkretes Projekt ist gedanklich schon fertig, aber ich rede nicht gern darüber, so lange ich noch nicht begonnen habe zu schreiben.

--HBi

  1. Beschreiben Sie sich mit drei Worten!

Unangepasst. Optimistisch. Neugierig.

 

  1. Wann haben Sie gemerkt, dass Sie ein Talent für das Schreiben haben?

            Schon während der Schulzeit. Dazu gibt es eine wunderbare Anekdote: In der       Oberstufe des Gymnasiums habe ich einmal eine Klausur mit der Bemerkung         zurückbekommen: „Sie wissen nichts! Aber Sie können Ihr Nichtwissen so     hervorragend formulieren, dass ich nicht anders kann, als Ihnen dafür neun Punkte             (3+) zu geben.“ Darüber muss ich heute noch lachen, wenn ich mich daran erinnere.

Bloodcast: Interview mit Art Director Kassiopeia Nevi

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Unter der Führung von Casting Director Leander war Kassiopeia Nevi bereits für eine ganze Reihe von Kayne & Sparks-Kampagnen verantwortlich. Zum zweiten Mal ist sie nun auch bei der Suche nach dem neuen Face of KayS dabei. Inside! traf die attraktive 34-Jährige zum Gespräch in einem der trendigsten Coffeeshops von Berlin…

Inside!: Sie trinken Ihren Kaffee schwarz?

Kassiopeia Nevi: Immer (lacht). Eine Angewohnheit aus Zeiten, in denen ich nächtelang durcharbeiten musste.

Inside!: Sie gehören zum zweitem Mal zur Jury von Kayne & Sparks…

Kassiopeia Nevi: Das ist richtig. Allerdings sollten wir jetzt wohl besser von einem Trainerteam sprechen. Die Auswahl der Siegerin findet diesmal ja bekanntlich via Internet statt.

Inside!: Was genau sind denn Ihre Aufgaben als Art Director?

Kassiopeia Nevi: Nun, kurz gesagt geht es darum, die Mädchen gut aussehen zu lassen, in jeder Hinsicht. Dazu gehört das Überwachen des Laufstegtrainings genauso wie das Aussuchen geeigneter Fotoshoots und Locations. Und darüber hinaus…

Inside!: Ja?

Kassiopeia Nevi: Unsere Kandidatinnen sind allesamt weiblich, während das Trainerteam zum größten Teil aus Männern besteht. Das bedeutet, dass auf mich auch Aufgaben zukommen, die nicht im Lehrbuch für Art Directing stehen.

Inside!: Sie sprechen von psychologischer Betreuung?

Kassiopeia Nevi: Naja, Sie dürfen nicht vergessen, dass zumindest die jüngsten unserer Kandidatinnen zum ersten Mal längere Zeit von ihren Familien und Freunden getrennt sind, was für viele eine ziemliche Belastung bedeutet. Außerdem ist das Auswahlverfahren nicht zu unterschätzen. Es kommt nicht selten vor, dass Kandidatinnen kurz vor dem Zusammenbruch stehen. Dann ist es meine Aufgabe, sie zu unterstützen.

Inside!: Inwiefern?

Kassiopeia Nevi: Durch Gespräche. Durch Hilfestellungen. Da wir als Trainer diesmal nicht in die Entscheidungen eingebunden sind, können wir sehr viel individueller auf die Bedürfnisse der Mädchen eingehen.

Inside!: Das klingt nach einer großen glücklichen Familie…

Kassiopeia Nevi: Sehr groß sind wir nicht – es sind nur sieben Kandidatinnen, und von Monat zu Monat müssen wir eine von ihnen verabschieden. Aber natürlich wächst man in dieser Zeit zusammen. Einige ehemalige Kandidatinnen haben mir erzählt, dass diese Zeit die prägendste ihres Lebens gewesen ist.

Inside!: Was sagen Sie zu den Vorwürfen, die gegen das Face of KayS-Casting erhoben werden?

Kassiopeia Nevi: Was soll ich dazu sagen? Diese Branche ist ein Haifischbecken. Die Konkurrenz lässt nichts unversucht, um Kayne & Sparks zu schaden.

Inside!: Hinter den Gerüchten um das spurlose Verschwinden einer Kandidatin während des letzten Castings steckt also nichts weiter als eine Verleumdungskampagne?

Kassiopeia Nevi: Genau so ist es. Das ist das ungeschriebene Gesetz dieser Branche – wer großen Erfolg hat, hat auch viele Neider. Fragen Sie Frau Klum.

Inside!: Wir danken für das Gespräch.

Kassiopeia Nevi: Und ich danke für den Kaffee.

Quelle: Inside! Magazine. © 2013 by Inside Publishing. Abdruck honorarfrei unter Quellenangabe.

--BHa

Peter M. Hetzel - vom Literaturkritiker zum Autor

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Peter M. Hetzel hat sich jahrelang eher theoretisch mit Literatur beschäftigt, bevor er selbst mit dem Schreiben begann. Uns erzählte der Literaturkritiker, wie es zu diesem Wandel kam.

Seit über 25 Jahren sind Sie im Sat.1 Frühstücksfernsehen der Mann fürs Buch. Was bringt einen eingefleischten Literaturkritiker dazu selbst unter die Autoren zu gehen?

Peter M. Hetzel: Sportlicher Ehrgeiz. Nach sechs Jugendbüchern wollte ich einfach einmal ausprobieren, ob mir auch ein Krimi gelingt. Am Ende war ich zufrieden, aber geistig dehydriert!

Als Kritiker haben Sie stets klare Worte gefunden. Sie haben in Ihrem Buchtipp unzählige Bücher empfohlen, aber auch etliche verrissen. Sind Sie aufgeregt, wie die Kritiken zu Ernten und Sterben ausfallen werden?

Peter M. Hetzel: Leider ja. Ich dachte, dass ich cooler reagieren würde. Mich interessieren aber mehr die Kritiken der Leser als die der Profis. Meine erste 5-Sterne- Bewertung bei Amazon habe ich mit einem inneren Feuerwerk gefeiert.

Sie haben einen »Landkrimi« geschrieben. Was hat es damit auf sich?

Peter M. Hetzel: Das Landleben bedeutet Entschleunigung und die haben wir in unserer Gesellschaft dringend nötig. Dazu gehört gutes Essen und andere geistige Genüsse. Zumindest in meiner Vorstellung. Natürlich sieht die Realität ein wenig anderes aus...

Was verbindet Sie selbst mit dem Landleben?

Peter M. Hetzel: Ich habe die ersten 18 Jahre meines Leben in einem ziemlich kleinen Ort mit einem wunderbaren mittelalterlichen Stadtkern verbracht. Das prägt für ein ganzes Leben. Vielleicht wäre ich Winzer geworden, wenn es mich nicht nach Norddeutschland verschlagen hätte.

In Ihrem Krimi wird die ländliche Idylle gehörig durcheinander gewürfelt. Trotz aller Verbrechen ist Ernten und Sterben aber auch ein sehr humorvoller Kriminalroman, was nicht zuletzt an den charmanten Protagonisten liegt. Was zeichnet Landärztin Albertine von Krokow und ihren Nachbarn Hubertus aus?

Peter M. Hetzel: Albertine ist anfangs etwas snobistisch veranlagt, aber blitzgescheit und sie hat eine sehr wache Beobachtungsgabe. Hubertus wirkt dagegen etwas bräsig und vielleicht gibt er deswegen mit seiner Bildung etwas arg an. Gemeinsam sind sie unschlagbar, auch wenn Hubertus vergeblich an seiner Nachbarin herumbaggert. Vergessen darf man in diesem Zusammenhang natürlich nicht die Haushälterin Clementine und den rasenden Reporter Egon-Erwin.

Woher nehmen Sie Ihre Inspiration für Charaktere und Plot?

Peter M. Hetzel: In vino veritas!

--ABi

Rush of Love - Autorin Abbi Glines im Interview

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Abbi Glines neuer Roman Rush of Love hat sich innerhalb einer Woche zum Bestseller entwickelt. Bis zum 13. Mai 2013 ist der Titel noch zum Sonderpreis von 4,99 EUR erhältlich.

Wir haben uns mit der Autorin über ihr Schaffen unterhalten.

Wie fühlt es sich an, wenn das eigene Werk so positiv wahrgenommen wird?
Abbi Glines: Es ist einfach großartig! Ich liebe es zu schreiben. Und zu wissen, dass es da draußen Leser gibt, die das, was ich schreibe, auch noch gerne lesen, ist das schönste Gefühl der Welt.

Woher kommen Ihre Geschichten? Was inspiriert Sie? Ist das alles erfunden oder basiert das ein oder andere "auf wahren Begebenheiten"?
Abbi Glines: Abgesehen vom Setting und den Dialogen ist alles erfunden. Musik inspiriert mich, und ich beobachte auch gerne Leute. Ich achte sehr auf Körpersprache und die Art, wie Leute miteinander umgehen. Und natürlich ist da noch meine vollkommen hyperaktive Fantasie.

Sind Ihre Figuren von Menschen in Ihrem Umfeld inspiriert?
Abbi Glines: Eigentlich eher selten. Meine Figuren sind meistens Mischungen aus verschiedenen Menschen, die ich im Lauf der Jahre kennengelernt habe.

Sie veröffentlichen Ihre Bücher in einem wahnsinnig hohen Tempo (was viele Ihrer ungeduldigen Fans durchaus schätzen!). Wie lange dauert es in der Regel, bis der erste Entwurf für ein neues Buch fertig ist?
Abbi Glines: Eine Woche.

Wow! Beeindruckend. Und wie viele Stunden schreiben Sie am Tag?
Abbi Glines: So sechs bis acht … wobei ich auch schon 12 Stunden am Stück geschrieben habe.

Was würde die Leser überraschen, wenn sie es über Sie wüssten?
Ich habe schreckliche Angst vor Geistern. Wirklich.

Wenn Sie Ihren Lesern einen guten Rat mit auf den Weg geben könnten, welcher wäre das?
Vergesst nie: Bücher sind Fantasie. Flüchtet mit ihnen aus der Realität. Das ist genau das, was ich tue, wenn ich sie schreibe.

--ABi

Alexander Broicher über seinen neuen Roman "Unter Frauen"

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Zum Erscheinen seines neuen Romans Unter Frauen erzählte uns Alexander Broicher im Interview über seine persönlichen Erlebnisse unter Frauen.

In Ihrem neuen Buch Unter Frauen lebt ein Mann mit drei Frauen in einer WG. Schreiben Sie aus eigener Erfahrung?

Alexander Broicher: Während meiner Studienzeit habe ich ein Praktikum in Hamburg absolviert und war in einem Mädchenwohnheim einer Modeschule untergebracht, da das Wohnheim während der Semesterferien angeblich leer stünde. Tatsächlich waren aber einige Bewohnerinnen nicht ausgeflogen. Da die Unterkunft lediglich für Frauen vorgesehen war, gab es keine getrennten Waschräume. Ein Umstand, den ich eines Morgens am eigenen Leib erfuhr, als ich gerade in der Sammeldusche stand. 
 
Sie haben zum Beispiel für die TV-Serie Verliebt in Berlin geschrieben. Was reizt Sie als erfahrener Drehbuchautor an Romanen?

Alexander Broicher: Romane bieten die Möglichkeit, tiefer in die Gedankenwelt der Figuren einzutauchen. Im Film muss man den Großteil der Gedanken und Gefühle ja nach außen bringen, um diese erfahrbar zu machen. Aber das Erzählen in seiner Grundstruktur ist in beiden Medien ähnlich. Ich versuche, auch meine Romane so zu schreiben, dass man sie im Kopf wie einen Film vor sich sehen kann. Ich finde, damit werden die Geschichten lebendiger. Das Lesen wird dadurch dreidimensionaler und macht mehr Spaß.

Ich habe zuvor auch mit Begeisterung Thriller geschrieben. Jetzt ein Buch zu schreiben, das Menschen zum Lachen bringt, ist auch für den Autor ein Geschenk. Nicht selten habe ich beim Schreiben selber schmunzelnd oder sogar lachend am Schreibtisch gesessen.

In Ihrem Buch geht es um Liebe, Komik und Großstadtleben. Was reizt Sie an den Themen am meisten?

Alexander Broicher: Städte ziehen viele Menschen magisch an, aber das vermeintliche Glück findet dort nicht jeder. Im Gegenteil, vieles ist in Städten auch schwieriger, besonders die Partnersuche. Mit Humor lassen sich viele Konflikte einer Figur einfach sehr viel charmanter behandeln. Denn wo es um Liebe geht, ist meist auch Leid im Spiel.

Warum sollte man dieses Buch Ihrer Meinung nach unbedingt lesen?

Alexander Broicher: Ich finde, es ist an der Zeit, das alte Vorurteil "Männer und Frauen passen nicht zusammen" neu zu betrachten. Dafür lasse ich den Helden des Buches in einer Versuchsanordnung mit falschen Vorzeichen starten - als angeblich Schwuler unter Frauen. Und schon entlarven sich Vorurteile und Vorverurteilungen wie von selbst. Es macht einfach Spaß, ihm auf seinem steinigen Weg zur Ehrlichkeit zu folgen, die ihm letztendlich sein ersehntes Liebesglück bringt.

Das Buch ist zudem hochaktuell. Gerade heute wird in Deutschland jeden Tag über Gleichberechtigung diskutiert, sei es beim Thema Frauenquote, Homo-Ehe oder der aktuellen Sexismusdebatte.

--ABi

Verflucht seist du: Interview mit Krimi-Autorin Inge Löhnig

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Im Exklusiv-Interview verriet uns Inge Löhnig, Autorin der Krimiserie um Kommissar Dühnfort, warum auch der aktuelle Band Verflucht seist du: Kommissar Dühnforts fünfter Fall in München spielt.

Liebe Inge Löhnig, wie sind Sie eigentlich zum Schreiben gekommen?

Inge Löhnig: Das ist eigentlich eine lustige Geschichte, der ich inzwischen eine Überschrift verpasst habe: Hochmut kommt vor dem Fall.

Vor Jahren habe ich eine begeisterte Rezension zu einem Krimi gelesen und mir das Buch als leidenschaftliche Krimileserin, sofort gekauft. Doch ich war enttäuscht. Nein, ich war richtig sauer. Mir hat der Roman überhaupt nicht gefallen. "Das kann ich auch. Und das kann ich besser!", sagte ich in die Stille meines Arbeitszimmers hinein. So viel zum Hochmut. Spontan habe ich sofort begonnen, diese Idee in die Tat umzusetzen. Jedenfalls habe ich das versucht und sehr schnell Abbitte geleistet für meinen verwegenen Plan. Denn man schüttelt nicht einfach so einen Roman aus dem Ärmel. Irgendwann hatte ich ein zweihundertseitiges Chaos angerichtet, ein buntes Durcheinander an Handlungssträngen. Nur kannte ich diesen Begriff damals noch nicht. Ich erkannte allerdings, dass ich es nie schaffen würde, dieses Desaster zu einem vernünftigen Ende zu bringen. Soviel zum Fall.

Es war also höchste Zeit, sich mit dem Handwerk des Schreibens zu beschäftigen. Das habe ich dann getan. Ich habe mir Fachliteratur besorgt und Workshops im Münchner Literaturhaus besucht. Aus dem hochmütigen Plan wurde ein vernünftiger: Schaffe ich es, einen Roman zu schreiben, den ich gerne lesen würde? Nach fünf Jahren Arbeit war es endlich soweit. Ich schrieb zum ersten Mal das magische Wort ENDE unter ein Manuskript. Das druckt zwar niemand. Aber es muss sein. Das mache ich noch heute so, nach acht Romanen. Und bald das neunte Mal.

Wieso haben Sie ausgerechnet Kommissar Konstantin Dühnfort zum Helden gemacht?

Inge Löhnig: Das hatte ich gar nicht vor. Er sollte ursprünglich nicht einmal eine eigene Perspektive bekommen, geschweige denn der Held werden. Es sollte ein Roman mit einer weiblichen Hauptfigur werden, die sich gegen eine finstere Gestalt wehren muss. Aus Sicht dieser beiden Figuren wollte ich das Buch schreiben. Der Leser hätte meinen Ermittler Konstantin Dühnfort nur durch ihre Augen sehen sollen.

Doch beim ersten Workshop des Münchner Literaturhauses waren die beiden Leiter und die anderen Teilnehmer der Meinung, dass das nicht ginge. Dühnfort sollte eine eigene Sicht auf die Ereignisse haben. Also gut. Ich habe sie ihm gegeben. Was dann geschah, war eine echte Überraschung für mich. Schon im ersten Kapitel, das ich aus seiner Perspektive schrieb, hat Dühnfort sich eigentlich mir vorgestellt. Er hat sich selbst erfunden, denn aus meiner ursprünglichen Planung kannte ich nur seinen Namen und seinen Dienstgrad und hatte die vage Idee, dass er aus Hamburg kommt. Das schien mir zum Namen zu passen.

Sie recherchieren sehr intensiv. Für welche Themen haben Sie bereits Experten an der Hand? Wie haben Sie diese kennengelernt?

Inge Löhnig: Angefangen hat es mit Polizeiarbeit. Ein Kriminalhauptkommissar der Münchner Mordkommission berät mich seit Dühnforts erstem Fall. Ihn habe ich durch einen netten Zufall kennengelernt. Dann wären da noch ein Rechtsmediziner, ein Fallanalytiker, ein Geigen- und Bogenbauer, ein Quantenphysiker, ein Rettungsflieger, die Mitarbeiter der Pressestelle des LKA Bayern, ein Reifenhändler, ein ADAC-Mitarbeiter, ein Autohändler für Luxuskarossen, ein Pfarrer … Das sind sicher noch nicht alle. Ich recherchiere sehr gerne. Recherche ist für mich das Salz in der Suppe. Je mehr ich weiß, umso intensiver kann ich die Handlung planen, umso mehr Tiefe gewinnt sie. Oft ergeben sich völlig überraschende Gestaltungsmöglichkeiten erst aufgrund von Recherche.

Ihr neues Buch Verflucht seist du spielt wieder in München. Nach welchen Kriterien wählen Sie dort die Schauplätze?
Inge Löhnig: München ist meine Heimatstadt. Ich habe da so meine Lieblingsecken und natürlich gibt es auch Gegenden, die ich nicht so mag und die vielleicht auch ein wenig unheimlich sind. Jedenfalls nachts. Diese Ecken sind gewissermaßen eine Art Basisfundus für Handlungsorte.

Einer meiner Lieblingsplätze ist der Alte Südfriedhof. Als ich Dühnfort in seinem ersten Fall eine Unterkunft spendiert habe - irgendwo musste er ja wohnen - habe ich ihn in der Pestalozzistraße einquartiert und zwar in eine Wohnung mit Ausblick auf die efeuüberwucherten Gräber und bröselnden Marmorengel des Friedhofs. Mir schien das für einen Mordermittler passend. Zu seiner Grundstimmung, die eher nachdenklich und grüblerisch und manchmal sogar melancholisch ist, passte es ebenfalls sehr gut.

Dühnforts fünfter Fall Verflucht seist du spielt in weiten Teilen in Unterhaching. Der Grund dafür ist ganz profan. Mir schwebte ein Vorort vor. Doch welcher? Es gibt etliche. In Unterhaching gibt es allerdings eine wunderbare Kaffeerösterei. Dort hatte ich mal eine Lesung und außerdem kaufen mein Mann und ich dort gerne ein. Wer Dühnfort kennt, weiß, dass er leidenschaftlicher Espressotrinker ist. Also habe ich ihn nach Unterhaching geschickt und ihn die Kaffeerösterei entdecken lassen!

--HBa

Bloodcast: Interview mit Fotograf Nicolas Romero

Bloodcast-icon-c-de-120x120Er kleidet sich stets schwarz und wird in der Modebranche als einer der vielversprechendsten Newcomer gehandelt: Nicolas Romero hat sich mit ebenso aufwendigen wie provozierenden Fotoshoots in kürzester Zeit einen Namen gemacht. Warum er dennoch exklusiv für Kayne & Sparks - derzeit für das Projekt Bloodcast - arbeitet, erzählt er im Interview mit Inside!

Inside!: Mr. Romero, sind Sie ein Phantom?

Nicolas Romero: Das will ich nicht hoffen…

Inside!: Wer versucht, im Internet etwas über Sie zu erfahren, wird kaum fündig. Überall nur Gerüchte, aber kaum verlässliche Fakten. Wie stellen Sie das an?

Nicolas Romero: [lacht charmant] Wovon genau sprechen Sie? Von den Gerüchten oder von den Fakten?

Inside!: Wie ist es möglich, im Zeitalter des Internets und der ständigen Überwachung ein unbeschriebenes Blatt zu bleiben?

Nicolas Romero: Oh, unbeschrieben bin ich – hoffentlich – nicht. Aber ich lege keinen Wert darauf, meine Meinung in Blogs kundzutun, sondern konzentriere mich lieber auf meine Arbeit…

Inside!: … die Sie offenbar von der Pike auf gelernt haben. Allerdings sind auch darüber keine Informationen zu finden. Bis auf ein Gerücht, das ein amerikanischer Vietnamveteran in die Welt gesetzt hat. Er behauptet, Sie hätten in den frühen siebziger Jahren als Kriegsberichterstatter in Saigon gearbeitet.

Nicolas Romero: [lacht] Sollte ich mir Sorgen machen? Für wie alt halten Sie mich denn?

Inside!: Jedenfalls nicht für so alt, dass Sie in Vietnam dabei gewesen sein könnten.

Nicolas Romero: Dann bin ich ja beruhigt.

Inside!: Allerdings haben Ihre Arbeiten tatsächlich etwas Dokumentarisches…

Nicolas Romero: Das ist richtig, und darauf bin ich sehr stolz. Was ich in meinen Fotografien suche, ist vor allem Wahrheit – die tatsächliche, ungeschönte Wahrheit.

Inside!: In der Modebranche? Ist das nicht ein Widerspruch?

Nicolas Romero: Es könnte ein Widerspruch sein, wenn man mich dazu zwingen würde, einen schönen Schein abzulichten, der nicht der Wirklichkeit entspricht. Aber das ist nicht der Fall. Bei Kayne & Sparks ist es meine Aufgabe, die Kamera auf die ungeschönte Wahrheit zu richten und echte Begeisterung, echte Furcht, echte Leidenschaft in den Gesichtern der Models festzuhalten.

Inside!: Und so etwas ist möglich?

Nicolas Romero: Durchaus. Kayne & Sparks steht für authentische, selbstbewusste Mode. Wenn das neue Face of KayS gecastet wird, kommt es also nicht darauf an, ein Allerweltsgesicht mit den perfekten Maßen zu finden, sondern einen Typ, der all die Eigenschaften verkörpert, für die das Label steht. Und meine Aufgabe ist es, diese Eigenschaften sichtbar zu machen und festzuhalten.

Inside!: Und wie machen Sie das?

Nicolas Romero: Vertrauen Sie mir, ich habe meine Methoden. Noch bevor dieses Casting zu Ende geht, werden unsere Mädchen alles durchlebt haben: Liebe, Hass, Leidenschaft – und sogar Angst. Und nichts davon wird gespielt sein, denn nur so kommt die Wahrheit ans Licht.

Quelle: Inside! Magazine. © 2013 by Inside Publishing. Abdruck honorarfrei unter Quellenangabe.

--BHa

Monica Davis über Daniel Taylor

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Zum Erscheinen ihrer Trilogie um Daniel Taylor gab uns Autorin Monica Davis ein Interview.

Was ist das Wichtigste am guten Geschichtenerzählen? Worauf legen Sie besonderen Wert?

Monica Davis: Die Mischung macht es: eine interessante Handlung, Spannung, die bis zum Schluss gehalten wird, Humor und Emotionen. Auf Gefühle lege ich besonderen Wert, ebenso auf das Innenleben meiner Figuren. Der Leser muss diese Gefühle nachvollziehen können, damit er sich in die Figur hineinversetzen kann und ihr Handeln versteht.

Außerdem möchte ich alle Sinne ansprechen. Es sollen so lebendige Bilder in den Köpfen der Leser entstehen, dass sie glauben, selbst ein Teil der Geschichte zu sein oder das Gefühl haben, als würden sie einen Film sehen. Der Leser muss mitleiden, mitfiebern und immer weiterlesen mögen, also ist es wichtig, die Spannung zu halten. Und eine gute Portion Humor ist nie verkehrt, denn der Leser darf auch mal herzhaft lachen.

Zu guter Letzt: Die Figuren müssen Ecken und Kanten haben. Der Gute sollte nicht durch und durch perfekt sein, und auch der Gegenspieler darf seine soften Seiten zeigen. Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß, sondern viele Nuancen dazwischen.

Wie entwickeln Sie Ihre Figuren? Wissen Sie schon vor dem Schreiben, wie sie aussehen, was sie denken, wie sie fühlen?

Monica Davis: Früher schrieb ich oft einfach drauflos, sobald mich eine Idee gepackt hatte, heute gehe ich viel vorausplanender ans Werk, überlege mir grob, wie das Buch enden soll – somit weiß ich auch, wie sich meine Figuren entwickeln werden. Aber die eigentliche Wandlung passiert immer erst während des Schreibens, wenn ich meine Protagonisten ins eiskalte Wasser werfe. Es ist spannend zuzusehen, wie sie ans rettende Ufer kommen.

Die Idee für ein Buch beginnt meistens damit, dass ich nur eine Szene im Kopf habe oder erst einen kurzen Ausschnitt aus dem Leben meiner Protagonisten kenne. Dann weiß ich oft schon, wie sie aussehen. Manchmal ist gleich alles da: ihre Lebensgeschichte, ihr Lieblingsgericht, sogar die Schuhgröße. Bei anderen Projekten fallen mir solche Details erst nach und nach ein.

Wichtig ist für mich auf jeden Fall, dass meine Hauptfiguren am Ende des Buches nicht mehr genau dieselben sind wie am Anfang. Sie müssen eine Entwicklung durchmachen, an ihren Konflikten und Aufgaben wachsen.

Eine gute Geschichte kann auch nur funktionieren, wenn man seine Figuren auswendig kennt und immer weiß, wie sie in einer bestimmten Situation reagieren würden.

Wie würden Sie den Charakter von Daniel, der Hauptfigur in Ihrem neuen Roman, beschreiben?

Monica Davis: Daniel hat schon früh bemerkt, dass er anders ist als andere Kinder und ihre Interessen selten teilt. Er lebt lieber zurückgezogen, ist ein Einzelgänger und wirkt wegen seiner Verschlossenheit und der schwarzen Kleidung auf seine Mitmenschen düster und unheimlich. Um der realen Welt zu entfliehen, in der er das Gefühl hat, nicht hineinzupassen, flüchtet er sich in virtuelle Welten, daher hat er außer Computerspielen kaum andere Hobbys. Okay, das würde auch den einen oder anderen »normalen« Teenager beschreiben, aber Daniel spürt, dass er anders ist, dass etwas mit ihm passiert, er sich verändert - und dass in seinem Leben bald alles anders sein wird als zuvor.

Obwohl er anfänglich ein wenig verunsichert wirkt und auf die finstere Seite gezogen wird, wächst er über sich hinaus, was auch an Vanessa, seiner Nachbarin und Klassenkameradin, liegt, für die er mehr als freundschaftliche Gefühle entwickelt.

--BHa