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Interview

Gratis Krimi-Kurzgeschichte zum 1. Advent

Laeckberg_Camilla_c_Bingo_Rimér jpg jpgCamilla_Laeckberg_Schneesturm

Die schwedische Krimi-Autorin Camilla Läckberg wünscht allen Kindle-Lesern einen schönen 1. Advent und schenkt Ihnen am heutigen 2. Dezember ihre Krimi-Kurzgeschichte Schneesturm und Mandelduft. Gleich gratis herunterladen! Am 4.1.2013 erscheint außerdem ihr neuer Krimi Der Leuchtturmwärter.

Wie kam es, dass Patrik Hedströms Polizeikollege Martin Molin die Hauptfigur von Schneesturm und Mandelduft wurde? Mögen Sie ihn besonders?

Ich wollte in diesem Buch eine etwas andere Geschichte erzählen, ganz unabhängig von der Serie. Deshalb habe ich Martin in den Mittelpunkt gerückt. Ich mag ihn, weil er unkompliziert ist und unglaublich freundlich, vielleicht sogar ein bisschen naiv.

Schneesturm und Mandelduft erinnert auch ein wenig an die Romane von Agatha Christie. Welche Rolle spielt die englische Kriminalliteratur für Sie?

Mit sieben habe ich zum ersten Mal ein Buch von Agatha Christie gelesen, Tod auf dem Nil, und ich habe mich Hals über Kopf in das Genre verliebt. Agatha Christie ist und bleibt die Queen of Crime …

Schneesturm und Mandelduft, aber auch Ihr neuer Roman Der Leuchtturmwärter, der im Januar 2013 erscheint, handeln von Familien, in denen viel Leid geschieht. Ist das ein wichtiges Thema für Sie?

Als Autorin interessieren mich großangelegte Verbrechen nicht. Mich interessieren vor allem die Psychologie und die Dynamik innerhalb von Familien und anderen kleinen, eng miteinander verbundenen Gruppen, da lasse ich mich inspirieren.

Gibt es die Insel aus Der Leuchtturmwärter und die unheimlichen Legenden, die sich um sie ranken? Hatten Sie selbst Angst vor Gespenstern, als Sie ein Kind waren?

Diese Insel gibt es nicht wirklich, aber es gibt andere Inseln, beispielsweise in der Nähe von Stockholm, um die sich solche Legenden und Geschichten ranken. Und ich habe bis heute Angst vor Geistern …

Ihr Ermittlerteam, Erica Falck und Patrik Hedström, wird in Der Leuchtturmwärter mit einem tragischen Verlust konfrontiert. Ericas Schwester Anna verliert ihr Kind, während Ericas und Patriks neugeborene Zwillinge ein wahrer Sonnenschein sind. Es ist beeindruckend, wie Sie über Verlust schreiben. Was wollen Sie dem Leser sagen?

Ich habe selbst Kinder und denke oft darüber nach, was es heißt, Mutter oder Vater zu sein, und wie schnell sich das Leben von einem Moment auf den anderen ändern kann. Wenn man Kinder hat, muss man mit der Angst leben lernen, dass ihnen etwas zustoßen könnte. Und ich frage mich oft, wie es Eltern gelingt weiterzumachen, nachdem sie ein Kind verloren haben – doch sie schaffen es. Mein Vater verlor 1953 einen Sohn, der damals drei war, ich denke, das ist einer der Gründe, warum ich mich immer wieder mit diesem Thema beschäftigt habe.

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--ABi

Photo: Copyright Bingo Rimér

Ziemlich stark: Das neue Buch von Pozzo di Borgo

Ziemlich_verletzlich_ziemlich_starkHerr Pozzo di Borgo, der Film Ziemlich beste Freunde, der auf Ihrer Autobiographie beruht, gehört zu den erfolgreichsten Filmen der vergangenen Jahre. Alleine in Deutschland haben ihn über achteinhalb Millionen Menschen gesehen. Inwiefern hat der Film Ziemlich beste Freunde Ihr Leben verändert?

Ich kann nirgendwo mehr hin, in keine Stadt in Europa, nicht mal nach Marrakesch oder in unser kleines Städtchen Essaouira, ohne dass mir alle fünf Minuten jemand dankt. Dann sage ich immer: "Ich habe keinen Finger gerührt!"

In Ihrem neuen Buch Ziemlich verletzlich, ziemlich stark geht es um die Gesellschaft als Ganzes – was stimmt nicht mit der Gesellschaft?

In der Gesellschaft wird zu viel Leistung erwartet. Wir müssen den Unterschieden zwischen uns und den Verletzlichkeiten jedes Einzelnen Rechnung tragen, um gemeinsam Geschmack am Glück zu finden.

Sollten wir alle „ziemlich beste Freunde“ werden?

Ich brauche dich, du brauchst mich, wir sollten also „ziemlich beste Freunde“ werden, das ist effektiver und angenehmer als eine Beziehung, die auf Macht und Stärke beruht.

Sind Menschen mit Behinderung besonders befähigt, das Gesellschaftsmodell, das Sie propagierenumzusetzen? Und wenn ja, was ist ihre besondere Rolle? Wie können sie der Gesellschaft als Ganzes helfen, besser zu werden? Ziemlich_beste_Freunde
   
Verletzlichkeit und Unterschiedlichkeit, ob man nun eine Behinderung hat oder nicht, wollen dazugehören, sie bringen Diversität und Kreativität mit sich. Sie versöhnen jeden einzelnen Menschen mit seiner Wahrnehmung des eigenen Wesens.

Wann und wo haben Sie zum letzten Mal etwas erlebt, das Ähnlichkeit mit der Gesellschaft hat, von der Sie träumen?

Im Rehazentrum, wo mich das gesamte Personal wieder aufgerichtet hat, und wo all diese "unversehrten" Menschen ihr Engagement zu genießen schienen.

-- HBa

Matting legt Urban Fantasy vor - bis 9.12. exklusiv auf Kindle

Meltworld_ShanghaiMit Meltworld Shanghai legt Matthias Matting jetzt sein Roman-Debüt vor: Urban Fantasy, die sich sehen lassen kann. Bis 9.12.2012 ist der Roman für 4,99 EUR exklusiv für Kindle erhältlich.

Wir haben dem Autor einige Fragen gestellt:

Was hat Sie dazu bewogen, einen Roman zu schreiben?
Und wie kamen Sie auf Shanghai, gibt es eine persönliche Beziehung zur Stadt?

Matthias Matting: Die beiden Fragen hängen in diesem Fall eng zusammen. Vor etwa einem Jahr war ich zum ersten Mal in Shanghai. Das ist eine unglaublich spannende Stadt. Und es gibt dort so viele Orte, die mich sofort in eine bis dahin ungeschriebene Geschichte versetzt haben. Wo findet man das sonst: eine Bibliothek, halb altrömisch, halb aus der Zeit des chinesischen Kaisertums? Ein Hotel, das wie eine Märchenvilla wirkt? Und dann die unglaublichen Kontraste zwischen der Altstadt, wo die Menschen leben wie vor 50 Jahren, und den Hochhausvierteln, die an eine Mega-Version von New York erinnern. Oder wo kann man sich in einem Ballsaal in die 1930-er tanzen, als Shanghai als das Paris des Ostens galt und von den Triaden beherrscht wurde? Diese Orte wollten unbedingt in eine Geschichte.

Warum Fantasy?

Matthias Matting: Liao Yiwu ist schuld, der chinesische Schriftsteller, der gerade den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhielt. Auf meiner ersten Reise nach Shanghai hatte ich sein Buch "Fräulein Hallo und der Bauernkaiser" im Gepäck, eine Sammlung von Interviews, die der Autor mit ganz verschiedenen Menschen geführt hat. Die faszinierenden Mythen, etwa über den Beruf des Totenrufers, von denen ich darin zum ersten Mal las, haben so wunderbar zu den Orten gepasst, die ich mir bei diesem Besuch angesehen habe, dass einfach Fantasy daraus entstehen musste.

Was macht Ihr Buch besonders?

Matthias Matting: Der Titel "Meltworld" ist bewusst gewählt. Ich will nicht zu viel verraten, aber das Shanghai, das der Leser kennenlernt, ist ein riesiger Schmelztigel. Trotz vielen Jahren Kommunismus sind Mythen hier sehr lebendig. Gut und Böse liegen in dieser Stadt unglaublich nah zusammen - von Shanghai ging zum Beispiel auch die Kulturrevolution aus, die im Roman ebenfalls eine Rolle spielt und Millionen Menschen das Leben kostete. 

Sie gehen sehr kreativ damit um, die Leser einzubeziehen, wie kamen Sie darauf?

Matthias Matting: Das gehört, finde ich, ebenfalls zu einer "Meltworld". Die Hauptperson, Hannah Harlof, hat mich schon sehr früh gedanklich begleitet. Sie war der Kern, von dem die Geschichte ausging. Da lag es nahe, dass sie bei Facebook und Twitter von ihrem Alltag erzählt. Sie berichtet, was in Shanghai passiert, und manche dieser nicht ausgedachten Ereignisse passten so gut, dass sie schließlich zu Elementen der Story wurden. Hannah hat ein gewisses Eigenleben entwickelt, sie hat zum Beispiel auch einen Shanghai-Reiseführer verfasst, der in diesen Tagen in einer Verschenk-Aktion bei Amazon erhältlich sein wird. Bei manchen ihrer Facebook-Freunde hat sie sich sogar mit Postkarten gemeldet. So verschmelzen die Wirklichkeit und die im Buch erzählte Geschichte. Zwei Leser können sich übrigens all die Orte, die Hannah besucht hat, auch selbst ansehen - eine Reise nach Shanghai ist der Hauptpreis des Leserwettbewerbs, der im Buch und auf der Website zum Buch näher erklärt wird.

-- VMe

Kuckucksmädchen: Ein Roman über die "Generation Option"

Kuckuck

 

Mit Acht Wochen verrückt hat Eva Lohmann einen beindruckenden Debütoman vorgelegt. Nun folgt ihr zweites Werk Kuckucksmädchen.

Liebe Eva Lohmann, woher nehmen Sie die Themen, mit denen Sie sich in Ihren Büchern auseinandersetzen?

Eva Lohmann: Aus meinem Leben. Große Teile des ersten Buches Acht Wochen verrückt habe ich in einer psychosomatischen Klinik geschrieben. Ich hatte eine Despression. Und ich habe darüber Tagebuch geführt. Ich wollte zeigen, dass man auch ein schweres Thema mit leichten Worten erzählen kann. Geschichten über Krankheiten können traurig und komisch zugleich sein. Das zeigt dieses Buch, und ich glaube, das ist auch der Grund, warum damals ein Verlag darauf aufmerksam geworden ist.

Mein zweiter Roman Kuckucksmädchen hat ebenfalls einen persönlichen Ursprung: Ich kam in die schwierige Situation, dass ich die Wohnung ausräumen musste, in der mein Großvater dreißig Jahre seines Lebens verbracht hat. Und ich musste mich fragen, was mit all den Sachen passiert, die wir in unserem Leben so anhäufen? Warum brauchten unsere Großeltern diese Eicherustikalschrankwände? Und was werden unsere Enkelkinder mit den vielen Wohnbuchstaben und Industrielampen machen, die wir alle gerade so fleißig zusammen tragen? In meinem zweiten Roman Kuckucksmädchen beschäftige ich mich – neben der Suche nach dem perfekten Mann natürlich - auf etwas ironische Weise mit den Themen Vergänglichkeit und Schicksal. Und diese beiden Motive lassen die Heldin Wanda ja überhaupt auf die Suche nach ihren Ex-Freunden gehen.

Was verbindet das Kuckucksmädchen mit Acht Wochen verrückt?

Eva Lohmann: Viele Leser haben sich eine Fortsetzung von Acht Wochen verrückt gewünscht. Aber die konnte ich nicht schreiben. Kuckucksmädchen ist eine ganz andere Geschichte, obwohl auch hier die Hauptperson einen kleinen Knacks hat. Natürlich gibt es minimale Verknüpfungen zwischen beiden Romanen, die sehr aufmerksamen Leser nicht entgehen werden – ich möchte aber nichts vorwegnehmen. Es sind augenzwinkernde Kleinigkeiten.

Gibt es trotzdem so etwas wie einen Stil, der sich durch die beiden Bücher zieht?

Eva Lohmann: "Trocken, melancholisch, ironisch, mutig" - das sagen viele Leserinnen über meine Art zu schreiben. Falls man nach Wiedererkennungsmerkmalen sucht, sind es wohl die kleinen, surrealen Dinge, die in meinen eigentlich sehr realitätsnahen Geschichten passieren. In meinem ersten Buch gibt es zum Beipiel ein kleines, sprechendes Problem. Es sitzt auf dem Bett und "baumelt mit den kurzen Beinchen, die es von der Lüge geerbt hat." Das Problem nimmt nur eine kleine Rolle ein, was ich im Nachhinein schade finde, bei Lesungen ist es nämlich immer sehr gut angekommen. Fürs zweite Buch habe ich mir vorgenommen, meine Lust am Personifizieren von Sachen einmal hemmunglslos auszuleben - und das sprechende Herz erfunden. Es hört sich im ersten Augenblick kitschig an, aber ich habe alles daran gesetzt, dass es ein aufsässiges, schwieriges, manchmal teuflisches kleines Herz geworden ist.

Ist das Schreiben zu Ihrem Beruf geworden?

Eva Lohmann: Im Moment kann ich davon leben. Und es ist der perfekte Beruf für mich. Schon als Kind hatte ich zu allem, was unmittelbar um mich herum passierte, Wörter und Texte vor Augen. Ich war immer in der Rolle des Beobachters. Lange Zeit habe ich gedacht, das sei normal, jeder würde die Welt sehen wie ich - und gleichzeitig im Kopf mitschreiben. Irgendwann habe ich verstanden, dass das eine besondere Art ist, die Welt zu sehen. Dass ich diese Eigenart zu meinem Lebensinhalt machen kann, das ist ein großes Geschenk.

Und wie reagiert das Publikum?

Eva Lohmann: Die große Aufregung vor allem der Medien um mein erstes Buch ist glücklicherweise vorbei. Ich habe viele Interviews gegeben, bin in Talkshows gesessen. Das hatte den Vorteil, dass sich das Buch extrem gut verkauft hat, weil Depressionen ein großes Thema waren und sind. Bewegender aber war für mich, dass ich wahnsinnig viele Briefe von Betroffenen bekommen habe, in denen sie sich bedankten, weil sie sich endlich einmal verstanden gefühlt haben.
Beim Kuckucksmädchen finde ich es interessant zu beobachten, wie es von den Leserinnen gesehen wird. Dabei geht es oft um Wanda, die Hauptperson, die sehr zu polarisieren scheint: Und das ist doch eigentlich das, was man als Autorin erreichen möchte – dass sich die Leserinnen mit den Figuren und der Geschichte auseinandersetzen und emotional auf sie reagieren.

--ABi

Martin Sonneborn im "Quatsch"-Interview

Quatsch_und_mehrMartin Sonneborn, Autor des Buches Quatsch. Und mehr, hat dem Kindle-Team ein "Selbst-Interview" gegeben:

Quatsch. Und mehr ist zum 9.11. erschienen. Soll uns das etwas sagen?

Martin Sonneborn: Wir haben ganz bewusst dieses Datum gewählt, erstens weil das Buch so etwas wie das „Nineeleven“ des deutschen Buchmarktes ist. Und zweitens weil der Verlag diesen Termin festgelegt hat.

Auch wenn Sie sich hier gerade selbst interviewen, kann man sagen, dass „Quatsch. Und mehr...“ das lustigste Buch der Welt ist?

Martin Sonneborn: Auch wenn ich mich hier gerade selbst interviewe, so weit würde ich keinesfalls gehen, schon wegen der mir eigenen Bescheidenheit. Es ist aber sicher das lustigste Buch deutscher Sprache. Jedenfalls nach den Werken von Carsten Maschmeyer, Hans-Werner Sinn und Heinz Buschkowsky. Und Eckart von Hirschdings!

Ach? Echt?

Martin Sonneborn: Ja, echt. Das ist aber auch kein Wunder, weil Benjamin Schiffner und ich 15 Jahre lang eine lustige, dreiseitige Nonsens-Rubrik in Titanic hatten, dem endgültigen Satiremagazin. Dass über diesen Zeitraum ein unglaublicher Fundus entstanden ist, liegt auf der Hand. Wahrscheinlich verfügen wir über ein größeres Pointenarchiv als die Focus-Redaktion!

So? Naja. Was ist denn Ihr Lieblingswitz aus diesen 15 Jahren?

Martin Sonneborn: Hm, es gibt so viele... Die „Nie gedruckten Nachrufe“ auf Hitler, Deleuze, Heiner Müller, Helmut Schmidt, das „Komplettregister der russischen Literatur“, „Plunder für Dumme“, das „Arschlochlied“... Ah, ich weiß: Die Kleinanzeige „Ihre Geburtstagsparty war ein Reinfall? Langweilige Geschenke, kein Gesprächsstoff? Das muss nicht sein: Rolf, der blinde Rollstuhlstripper! Komme sofort, keine Anrollkosten“. Wir hatten in Titanic aus Spaß die Geheimnummer von Marcel Reich-Ranicki druntergesetzt, und nicht bedacht, dass viele Leser da tatsächlich anrufen würden. Einer hat sich hinterher bei uns beschwert, dass die Nummer nicht funktioniere - ein Wüterich habe ihn in eine ethisch-moralische Diskussion darüber verwickelt, ob es vertretbar sei, Rollstuhlfahrer zur Unterhaltung strippen zu lassen; er habe das Gespräch, dem er sich rhetorisch in keiner Weise gewachsen fühlte, vorzeitig beenden müssen...

Sehr lustig! Ich tipp den Scheiß jetzt mal ab, spätestens bis Mittwoch. Wollen Sie das Ganze noch mal gegenlesen und autorisieren?

Martin Sonneborn: Natürlich, wer weiß schon, was Sie sonst verbreiten!

--ABi

Mishka Shubaly: Vom Trinker zum Autor und Sportler

SchiffbrüchigMishka Shubaly hat in seiner Jugend jede Menge Erfahrung mit Alkohol und Drogen gesammelt. Mittlerweile ist er ein erfolgreicher Autor. Davon zeugen unter anderem seine Bücher Schiffbrüchig und Lebens Lauf. Seine neue Droge heißt Sport. Im Interview erzählt er, was ihn motiviert und was die guten und schlechten Seiten des Laufens sind.

Mishka, was motiviert Sie einen Ultramarathon zu laufen?

Mishka Shubaly: Als ich mit dem Laufen begann, hatte ich viele Motivationsgründe. Ich war so sauer und verloren. Ich rannte, weil ich nicht wusste, was ich sonst machen sollte und um die Macht über meinen Körper wiederzuerlangen. Mein Körper wollte Alkohol, Kokain, wollte aufhören zu laufen. Ich musste meinem Körper beibringen, dass er nicht bekommen würde, was er wollte. Ich habe mich selber überrascht, wie weit ich rennen konnte und die Strecke wurde immer länger. Jahrelang war mein Leben eingeschränkt – ich war unbrauchbar am Morgen, unzuverlässig am Abend und unberechenbar des Nachts. Als ich clean wurde, fiel das von mir ab. Es schien keine Grenze zu geben wie weit ich rennen konnte. Mein Training für meinen ersten Ultramarathon war unglaublich aufregend. Jetzt, wo ich seit Jahren clean bin und ich viel weiter laufe als ich mir jemals hätte vorstellen können, ist es nicht mehr so beängstigend, aber es macht immer noch Spaß. Glücklicherweise ist es einfach, sich für einen Ultramarathon anzumelden und wenn du einmal registriert bist, tja, dann musst du es einfach machen.

Was war Ihre witzigste Lauferfahrung?

Mishka Shubaly: Ich teilte Vaseline-Tuben mit Wildfremden. Ich rannte in New York an Bussen vorbei, wobei der halbe Bus mich anfeuerte und die andere Hälfte mich mit Entsetzen anstarrte. In Mexiko lief ich in einen Nachbarort, Aasgeier kreisten über meinem Kopf, und ich musste einem kleinen Mädchen an einem Kokosnussstand erklären, dass ich was zu essen kaufen musste, weil ich hier gerade hergelaufen war. Sie starrte mich an, gab mir mein Wechselgeld, schüttelte ihren Kopf und sagte „Es loco!“

Eines Morgens begegnete ich ein paar Touristinnen in Manhattan. Beide hatten Blickkontakt mit mir. Ich rannte nach Brooklyn, Queens und zurück in den Central Park… und da lief ich wieder genau diesen beiden Touristinnen in die Arme, bestimmt vier Stunden später. Ihre Kinnladen klappten runter und ich lächelte nur, winkte und lief wieder an ihnen vorbei.

Das Beste kam vom Sohn meines Freundes. Er fragte mich warum ich nur acht Zehennägel hätte und ich erzählte ihm, dass zwei bei einem 24-Meilen-Lauf abgefallen waren. Er schaute mich an, schaute seinen Vater an und sagte „Wie blöd! Du solltest dafür das Auto nehmen!“ Ich schaute meinen Freund an, der mich angrinste und meinte „Er ist vier, Mishka, und sogar er weiß das. Wann wirst du es endlich kapieren?“

Was war Ihre schlechteste Entscheidung bei einem Lauf?

Mishka Shubaly: Ich hab Anfängerfehler gemacht bei der Bekleidung. Früher lief ich in Baumwollshirts, die furchtbar scheuerten. Bei einem Halbmarathon vergaß ich Pflaster auf meine Brustwarzen zu kleben und blutete zwei Shirts durch. Ich startete ein 50-Meilen-Rennen in Zehenschuhen, um bereits nach einer Runde zu humpeln und auf meine Straßenschuhe auszuweichen. Ich startete ein anderes Rennen mit zwei paar Wollsocken (es war kalt) und nach nicht mal fünf Meilen mussten wir einen Fluss durchqueren. Ich fühlte mich als würde ich mit Ziegeln an den Füßen laufen. Glücklicherweise übertrifft meine Belastbarkeit (gerade so) meine Dummheit, so habe ich mir nie dauerhaften Schaden zugefügt.

-VHe

Cotton Reloaded: Fortsetzung der Kultreihe Jerry Cotton

Cotton
Cotton Reloaded setzt die Kultserie Jerry Cotton mit einem modernen Konzept fort. Den ersten Titel können Sie jetzt auch in der Kindle-Leihbücherei entdecken.

Zum Start der neuen Reihe, die monatlich erscheint, gab Dr. Helmut Pesch, Programmleiter E-Publishing Belletristik bei Bastei Entertainment, ein Interview.

Warum Cotton Reloaded?

Helmut Pesch: Jeder kennt Jerry Cotton, ob er ihn gelesen hat oder nicht. Die erfolgreichste deutsche Krimi-Serie, entstanden in den Fünfzigerjahren, mit der Zeit modernisiert, aber immer noch Kult. Doch was wäre, wenn wir Cotton noch einmal neu erfinden würden, so als hätte es die Kultserie nie gegeben? Und die Geschichte noch einmal ganz neu beginnen, in der Gegenwart? Mit ganz neuen Möglichkeiten.

Ist es eine Persiflage?

Helmut Pesch: Nein, ein Remake. So wie der neue James Bond, verkörpert von Daniel Craig, härter und realistischer als die klassischen Filme mit Sean Connery oder Roger Moore. Mit dem Bild von Jerry Cotton verbinden die meisten immer noch George Nader im Anzug mit weißem Hemd und Krawatte. Der neue Cotton trägt Jeans und Lederjacke.

Ist es denn überhaupt noch derselbe Held?

Helmut Pesch: Ja und nein. Er ist nicht mehr der typische FBI-Agent. Er ist anfänglich Polizist, ein Cop beim NYPD, und in das "G-Team" des FBI gerät er durch eine Mischung von Zufall und Hartnäckigkeit. Er ist jung und impulsiv, und das ist seine Stärke. Und er möchte nicht "Jerry" genannt werden. Nur Cotton.

Was  ist mit den anderen Figuren der Serie?

Helmut Pesch: Ein gutes Team soll man nicht auswechseln. Aber hinter den bekannten Namen stecken neue Lebensgeschichten und überraschende Figuren. Nehmen wir zum Beispiel Phil Decker. Jeder Held braucht einen Sidekick. Wie Batman und Robin. Nur dass "Phil" in diesem Fall für "Philippa" steht, die zudem seine Vorgesetzte ist und viel mehr Erfahrung und Klasse aufweist als der junge Rookie Cotton.

Verschreckt man mit so etwas nicht die alten Leser?

Helmut Pesch: Man sollte die Leser nicht unterschätzen. Sie wissen da durchaus zu unterscheiden. Aber Cotton reloaded richtet sich nicht nur an die Fans der Originalserie. Es sind Geschichten für Leser, die mit TV-Serien wie CSI und Criminal Intent vertraut sind oder mit realistischen Polizeiserien wie The Wire. Es ist eine Welt, in der man sich oft in einer Grauzone zwischen Gut und Böse bewegt und die wahren Schurken ganz oben sitzen.

Was ist neu an den Geschichten?

Helmut Pesch: Cotton schildert seine Abenteuer nicht mehr selbst, sondern die Geschichten haben einen Erzähler – und einen Autor. So ist der Einstiegsband von Mario Giordano verfasst, dem Autor des Webnovel-Bestsellers Apocalypsis. Sie sind auch stärker filmisch orientiert, wie es der heutigen Zeit und der digitalen Welt angemessen ist.

Gibt es auch eine Ausgabe in gedruckter Form?

Helmut Pesch: Ein neuer Held braucht ein neues Medium. Darum erscheint Cotton Reloaded ausschließlich als E-Book und Audio.

Ist das nicht gewagt?

Helmut Pesch: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt, würde Cotton sagen.

--BHa

Hilary Mantel zum Gewinn des Man Booker Prize 2012

Bodies

 

 

 

Hilary Mantel hatte bereits 2009 den Man Booker Prize für ihren Titel Wolf Hall gewonnen und sich deshalb keine Chancen bei der Vergabe des Preises 2012 ausgerechnet. Umso überraschter war sie, als sie dann als Preisträgerin feststand und für Bring up the Bodies ausgezeichnet wurde.

Die Autorin hat einen exklusiven (englischen) Blogeintrag für die Kindle-Redaktion verfasst. Viel Spaß beim Lesen.

 

 

 

 

Hilary Mantel:

I’m still stunned.  I went to Tuesday’s award of the Man Booker Prize with no clear idea of who would win – except that it wouldn’t be me.  I didn’t lack faith in my book, Bring Up The Bodies.  It’s just that I’d won so recently in 2009. And I knew that in the history of the prize, only two authors have won twice.  So I expected that Wednesday morning would see me on the train home to Devon, with the trace of a good loser’s smile fading from my face.

Instead I found myself in front of what felt like a thousand camera flashes, and within moments of the announcement live on radio and TV.  I still felt disbelieving.  Even if you don’t expect to win, there’s a moment of anticipation when your heart squeezes small.  And often, the chairman of the judges prolongs the agony, with a long show-biz pause.  But this year’s chairman was brisk.  He took us by surprise. Before I had taken in what was happening I was on the stage, and before I had taken a breath I was making a speech.

I know this was a strong year. I know how hard these decisions can be, because in 1990 I was a Booker judge myself.  So I feel lucky, and honoured. All day I’ve been talking. Giving an account of myself. Talking about the disaster and discouragement I’ve encountered. Trying to explain the unexplainable – how I write. Trying to explain to interviewers that no writer is ever an overnight success. Fame may arrive overnight, but there’s usually a story behind that story, and almost always it’s a story of prolonged and strenuous effort that is largely hidden from the world. This is my story.  Twelve years of work before I published. Twelve published books before one of them, Wolf Hall, shot to the top of the bestsellers’ list and gained me a million readers.

I’m still not quite used to that. Previous books sold a few thousand copies only. Something in Wolf Hall struck a chord with both the critics and the public. Writing is an unpredictable business, and so is publishing. I don’t think any of us realised Wolf Hall would be such a huge hit.  That book was the first of a trilogy. Bring Up The Bodies, is the second. No pressure, then…

I’m not asking myself, at this stage, whether I can possibly win the prize for the third time. That would be plain greedy. All my attention, next year, will be concentrated the book itself. It has to capture and hold the first two books within it, and yet stand up as a story in itself.  Technically, it will be a nightmare.

But I feel I’m writing better than at any time before. I think these novels have made me extend my range and take bold decisions. I think the material is full of possibilities. I think there is more I can do.

--SMi

Chad Harbach über "Die Kunst des Feldspiels"

Die Kunst des FeldspielsChad Harbach hat jüngst seinen Debütroman Die Kunst des Feldspiels vorgelegt. Wir haben dem Autor einige Fragen gestellt:

Wann war Ihnen klar, dass Sie Schriftsteller werden wollten?
Chad Harbach: Ganz sicher bin ich mir da noch immer nicht.

Sie wuchsen im ländlich geprägten Wisconsin auf. Wer ermutigte Sie dazu, eine schriftstellerische Laufbahn zu verfolgen? Waren Sie als Kind ein eifriger Leser? Was war Ihre liebste Lektüre?
Chad Harbach: Nun, ich wuchs in einer Stadt mit 100.000 Einwohnern auf, es war also keine besonders ländliche Umgebung, auch wenn einige meiner Verwandten Farmer waren. Niemand ermutigte mich dazu, Schriftsteller zu werden – meine Eltern hätten es lieber gesehen, wenn ich einen Beruf eingeschlagen hätte, in dem man leicht Beschäftigung findet und Geld verdient.
Ich war sicher ein eifriger Leser – ich liebte lange Romane und Romanserien, in die ich mich scheinbar endlos vertiefen konnte: Die Hardy Boys, Der Herr der Ringe und eine Menge Jugendromane, die heute wahrscheinlich niemand mehr liest.

Haben Sie beim Schreiben einen bestimmten Leser vor Augen? Und gibt es im realen Leben jemanden, der Ihre Texte üblicherweise als erster zu Gesicht bekommt?
Chad Harbach: Ich habe zwei Freunde, die normalerweise meine äußerst wertvollen Erstleser spielen – Matthew Thomas und Keith Gessen. Was meinen idealen Leser angeht, das bin wohl einfach ich selbst – wenn ich dieses oder jenes Kapitel ein paar Monate lang nicht gelesen habe und mit frischem Blick darauf schaue, packt es mich dann immer noch? Bringt es etwas in mir zum Aufflackern, weckt es ein wenig Begeisterung? Oder fange ich an, quer zu lesen?

Haben Sie den mehr als fünfhundert Seiten starken Roman tatsächlich handschriftlich verfasst? Wenn ja, warum? Stellt das eine bewusste Methode dar, derer Sie sich aus bestimmten Gründen bedienen?
Chad Harbach: Ja, es ist eine bewusste Methode. Ich finde, ein Stift verkörpert die perfekte Technologie für das Schreiben von Romanen. Ich kann so schnell tippen, dass ich meinen Gedanken zuvorkomme, und dann sitze ich da, betrachte die Wörter auf dem Bildschirm und fange an, sie hin und her zu schieben, ohne dass etwas dabei herauskommt. Wohingegen ich in einem Notizbuch einfach immer weiter langsam vor mich hin krebse, Sätze aneinanderreihe und mich dabei manchmal selbst überrasche.

Steht Ihnen einer der fünf Protagonisten des Romans besonders nah?
Chad Harbach: Ich neige dazu, die fünf Hauptfiguren als unterschiedliche Teile meiner selbst zu betrachten – wenn man mein Gehirn zu Boden schleuderte und es in fünf Teile zerspränge, erhielte man möglicherweise diese fünf Persönlichkeiten. Ich habe mich ihnen immer gleich nah gefühlt, aber während des Schreibens wurde diese oder jene Figur zeitweise unbegreiflich oder frustrierend für mich.

Sind Sie, abgesehen vom Baseball, ein Sportfan?
Chad Harbach: Ja. In dem Ort in Wisconsin, wo ich aufwuchs, war Basketball das große Ding – es ist der Sport, den ich am meisten spielte, und der, in dem ich mich am besten auskannte. Tennis, American Football – ich habe immer viel Sport getrieben.

--BHa

Abaton - Teil 1 der Jugendbuch-Trilogie gratis

Abaton

 

Abaton begleitet jugendliche Berliner auf der Spur mysteriöser Graffiti in ihrer Stadt. Hier sprechen die Autoren über ihr gemeinsames Werk.

Abaton: Vom Ende der Angst können Sie vom 12.-14. Oktober 2012 kostenlos herunterladen. Abaton: Die Verlockung des Bösen ist ebenfalls als Kindle eBook verfügbar.

 

 

 

 

 

 

 

Interview mit den Autoren 

Linus, Edda und Simon verbindet der Verlust ihrer Eltern. Und trotz gewisser Analogien zu berühmten Zauberschülern haben wir es hier mit allem anderen als Fantasy zu tun. Wie würden Sie das Genre beschreiben?

Olaf Kraemer:
Niemand weiß, welche technische Erneuerung unser Leben, Denken und Handeln als nächstes radikal verändern wird. Wir wissen nur, dass es geschieht. Deshalb brauchen wir keine Vampire oder Zauberstäbe, um fantastische Geschichten zu erzählen. Wir haben uns an der Gegenwart orientiert und aufgegriffen, was von den meisten Medien systematisch verschwiegen wird, aber in der Mitte unserer Gesellschaft geschieht. Auf dieser Ebene ist Abaton ein Faction-Thriller. Auf einer anderen Ebene ist das Buch auch eine psychologisch sensible Entwicklungs- und Liebesgeschichte.

Christian Jeltsch:
Wenn Olaf den Begriff „Faction-Thriller“ kreiert, dann kann man vielleicht noch einen Begriff ergänzen: Abaton ist neben der Coming-of-age- und Liebesgeschichte ein „Science-Faction-Thriller“. Es geht in unserem Roman ja auch um moderne Forschung. Die Wissenschaft ist auf vielen Gebieten längst in Bereiche des Fantastischen vorgedrungen, auch wenn das der breiten Öffentlichkeit noch gar nicht bewusst ist. Fantasy ist also auf gewisse Weise längst real. Der Zauberstab ist Nostalgie.

Überwachung, Schein und Wirklichkeit, Urängste, Freundschaft, Verfolgung, Medien-Realität – das sind die Themen, um die Abaton kreist. Worum geht es Ihnen?

Olaf Kraemer:
Uns hat die Frage fasziniert, ob die „digital-natives“ ihre intuitiven Fähigkeiten und Talente durch die neue Technologie verlieren oder sogar verfeinern können. Ob das Netz vielleicht eine unbewusste Replika des menschlichen Gehirns ist? Ob der Gebrauch der Technik einen evolutionären Schritt darstellt, der die Menschheit für immer verändert? Milliarden Menschen benutzen Computer, die sie nicht verstehen oder steuern können. Das schafft neue Eliten, neue Unterprivilegierte und gänzlich neue Anforderungen an das Leben. Unsere Helden gehören zur ersten Generation dieser Menschen.

Christian Jeltsch:
Es geht in Abaton aber auch im gleichen Maße um ganz emotionale Themen. Um Verantwortung, Freundschaft. Um Familie. Und natürlich um Angst. Und um die Erkenntnis, wie sehr Ängste unser Handeln bestimmen und uns damit unsere Freiheiten nehmen. Das beginnt in der Familie und führt bis in die Politik. Das Ende der Angst könnte also die größte Freiheit bedeuten. Wenn man gleichzeitig Verantwortung für sich und sein Tun übernimmt. Und da trauen wir Kindern und Jugendlichen so viel mehr an Entschlossenheit, Klarheit und Offenheit zu. Es lohnt sich, hinzuhören, wenn sie reden. Aber leider wird von so vielen „Berufenen“ so unendlich viel und vermeintlich klug über die „Kinder als unsere Zukunft“ nur geredet. Doch wer ist denn bereit, dieses Gerede auch in glaubhafte, langfristige Politik umzusetzen?

Wie haben Sie für das Buch recherchiert? Haben Sie die Handlungsorte persönlich in Augenschein genommen? Kannten Sie sich vorher schon gut mit den Themen aus? Oder haben Sie sich das Fachwissen extra angeeignet?

Olaf Kraemer und Christian Jeltsch:
Wir beschäftigen uns beide schon länger mit den Themen, aber dazu kam natürlich die spezielle Recherche für diese Geschichte. Was eigentlich meist der spannendste Teil des gesamten Schreibprozesses ist. Die detektivische Suche nach Geheimnissen, die teils konspirativen Gespräche. Das gute Gefühl, einer Wahrheit auf der Spur zu sein ... Leider kann man nicht immer alle Ergebnisse einer Recherche in den Geschichten unterbringen. Aber wir haben ja noch viel vor.

Das stimmt, Abaton ist ja als Trilogie angelegt. Was erwartet Linus, Edda und Simon in Teil 2, „Abaton. Die Verlockung des Bösen“?

Olaf Kraemer:
Mit der Überwindung der Angst und der neuen Freiheit kommen nicht nur Vorteile, sondern auch Macht, Größenwahn und die Frage nach der wirklichen Bedeutung von Freundschaft ins Spiel. Leider werden die Herausforderungen für unsere Helden im Inneren wie im Äußeren immer komplexer und schwieriger.

Christian Jeltsch:
Und wenn man so will, entsteht eine neue, andere Form von „Familie“. 

--HBa