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Die aktuelle Neuerscheinung von Amazon Publishing - "Rissiges Eis" von Axel Hollmann

Wir haben den Autor Axel Hollmann gebeten, uns über seinen neuen Titel „Rissiges Eis“ zu erzählen und was ihn dazu inspiriert hat.  61qoXZtarHL._AA324_PIkin4,BottomRight,-52,22_AA346_SH20_OU03_

Einen Roman zu schreiben, ist in vieler Hinsicht, wie ein Puzzle zusammenzusetzen. Ein Puzzle, von dem man nicht weiß, wie es aussehen wird, ehe es fertig ist. Und bei meinem Roman „Rissiges Eis“ war es nicht anders.

Das erste Puzzleteil fiel mir vor fünf Jahren während eines Familiennachmittags in die Hände. Es war ein warmer Sommertag, ich glaube Sonntag. Wir waren mit einem Ausflugsschiff unterwegs und die Sonne spiegelte sich auf den Wellen der Berliner Spree. Nie hätte ich für möglich gehalten, wie viele Industrieruinen es am Flussufer gibt. Verfallene Lagerhäuser. Alte Fabrikgebäude. Rote Backsteinmauern und rostiges Eisen. Eingeschlagene Fenster und Graffiti. Ich war fasziniert, schoss ein Handyfoto nach dem nächsten und wusste, dass ich irgendwann einen Roman schreiben wollte, in dem ein solches Gemäuer vorkommen würde. Und im Frühjahr 2014 war es dann so weit.

Ich hatte den Entschluss gefasst, mich an einem düsteren Psychothriller zu versuchen. Das erste Puzzleteil des Romans hatte ich ja schon, jetzt musste ich nur noch die restlichen hinzufügen. Wer sollte die Heldin meiner Geschichte sein? Die Wahl fiel auf Lea Kopp, eine junge Studentin der Politikwissenschaften. Aufgrund einer unglücklichen Liebesbeziehung verliert Lea jeden Halt und schließlich weiß sie keinen anderen Ausweg, als alle Brücken hinter sich abzubrechen. Sie schmeißt ihr Studium, verlässt Frankfurt, die Stadt, in der sie groß geworden ist, und zieht zu ihrer einzigen Freundin nach Berlin. Lea will von vorne beginnen. Sie will vergessen, was geschehen ist. Ihr Wunsch geht in Erfüllung, allerdings nicht so, wie sie gedacht hat.

Das sollte das Thema von „Rissiges Eis“ sein: unsere Erinnerungen.

Sie bestimmen, wer wir sind und was wir tun. Im Guten wie im Schlechten. Wer von uns hat sich noch nie gewünscht, eine schlimme Begebenheit zu vergessen? Vielleicht den Verlust eines geliebten Menschen? Eine Niederlage, die man erlitten oder ein Unrecht, das man jemanden zugefügt hat? Was wäre, wenn wir diese Chance bekämen? Wäre das ein Segen oder ein Fluch? Eine spannende Frage für einen Thriller, nicht wahr?

Genau das ist es, was Lea Kopp geschieht. Sie kommt im Berliner Urbankrankenhaus zu sich und die letzten Wochen sind aus ihrem  Gedächtnis gelöscht. Die Ärzte erklären der jungen Studentin, dass sie aus der zugefrorenen Spree gerettet wurde. Ein Selbstmordversuch, keine Frage. Aber warum wollte sie sich umbringen? Weshalb ist ein Kommissar des Landeskriminalamts hinter ihr her, und wo ist ihre Freundin? Kann es sein, dass diese Fragen etwas mit dem verfallenen  Fabrikgemäuer am Ufer der Spree zu tun haben, das wie eine verschüttete Erinnerung in ihren Träumen erscheint?

Natürlich sind das nur die wichtigsten Puzzleteile von „Rissiges Eis“. Ein Roman besteht aus dutzenden, nein, hunderten. Figuren und Nebenfiguren. Ideen, Handlungsbögen und vielem, vielem mehr. Sie alle zusammenzufügen ist eine spannende Herausforderung. Oft passen die Teile nicht, dann muss man sie hin und her schieben. Es mit anderen versuchen oder sie sogar mit einer scharfen Nagelschere zurechtschneiden — natürlich nur, wenn gerade niemand hinschaut. Irgendwann setzt man den letzten Punkt unter das Manuskript und nur zu oft ist man selbst ein wenig verblüfft, was aus dem ersten Puzzleteil gewachsen ist. Wie aus einem sonnigen Nachmittag auf der Spree ein Thriller wie „Rissiges Eis“ wurde.

Bestsellerautor Tom Rob Smith im Interview zur Verfilmung seines Debütromans 'Kind 44'

Vom Schreibtisch zum ganz großen Kino: 'Kind 44' (Deutscher Filmstart 4. Juni 2015)

B00BJLQ4H2.IN01Als Sie seinerzeit mit den Recherchen für KIND 44 begannen, dachten Sie zunächst an ein Drehbuch. Dann merkten Sie, dass das Material für einen ganzen Roman reichte. Nun ist nach dem Riesenerfolg des Romans aus KIND 44 doch noch ein Drehbuch und zuletzt ein großer Kinofilm geworden. Da schließt sich also ein Kreis …

Das ist eine interessante Beobachtung. Wenn Sie an einer Geschichte arbeiten, kommen Sie irgendwann an den Punkt, an dem Sie sich fragen: Was für eine Art Geschichte ist das? Ist es ein Film, ein Buch, eine Kurzgeschichte, ein Theaterstück? Bei KIND 44 hatte ich gleich das Gefühl, dass der Stoff mit seiner Dramatik für das Kino wie geschaffen wäre. Um den Grundkonflikt in KIND 44 zu verstehen, muss man allerdings sehr viel über die Stalinzeit wissen. Also habe ich angefangen, ausführlich zu recherchieren und mich dann dafür entschieden, die Geschichte in Form eines Romans zu erzählen.

Außerdem gab es eine ganz praktische Überlegung: Ich war als Autor damals vor acht Jahren komplett unbekannt, und ein Drehbuch über Russland anzubieten, wäre ein schwieriges Unterfangen gewesen. Dagegen hatte ich mit einem Roman die Möglichkeit zu testen, ob die Geschichte überhaupt umsetzbar ist. Man braucht keinen Regisseur, keine Schauspieler, man muss kein Geld für eine Filmfinanzierung zusammensuchen. Man schreibt einfach das Buch, und es funktioniert – oder eben nicht.

Vor einigen Wochen war die Weltpremiere von KIND 44 in London. Wie haben Sie den Abend erlebt?

Das war eine Mischung aus Aufgeregtheit und dem Gefühl der Irrealität. Diese Menschenmenge, die darauf wartet, ihre großen Stars zu sehen, der ganze Aufwand, die Scheinwerfer, die Aufmerksamkeit der Leute – dieser Moment war so völlig anders als mein Alltag als Schriftsteller. Normalerweise trifft man da nämlich nicht so viele Menschen auf einmal, sondern recherchiert im Stillen und verbringt eine Menge Zeit in Buchhandlungen.

Haben Sie es genossen?

Einen Tag lang ist so etwas wunderbar, weil es ja eine komplett neue Erfahrung ist. Aber das dauernd zu haben? Eher nicht. Das Besondere für mich war, dass hier eine Reise von acht Jahren ihr gutes Ende gefunden hat. So lange hat die Arbeit bis zum fertigen Film nämlich gedauert. Und das zu feiern, war großartig!

Warum hat es acht Jahre gedauert, aus dem Buch einen Film zu machen?

Diese acht Jahre klingen natürlich erst einmal sehr lang, aber wenn Sie sich mit Leuten aus der Filmbranche unterhalten, ist so ein Zeitraum eher normal. Der Entwicklungsprozess, durch den aus einem Buch ein Film entsteht, ist sehr langwierig. Es müssen sehr viele Elemente zusammenkommen, und wenn nur eines ausfällt – wenn beispielsweise ein Schauspieler oder ein Koproduzent aussteigt – dann fängt man wieder komplett von vorne an. Bei manchen Filmen dauert die Umsetzung zwanzig Jahre. Ich bin jedenfalls glücklich und auch ein bisschen stolz, dass aus meinem ersten Buch jetzt ein Film geworden ist!

Sind Sie zufrieden mit dem Resultat, dem Film KIND 44?

Ich finde die Besetzung absolut stimmig und großartig. Ich hätte nicht gedacht, dass es Schauspieler geben könnte, die das Verhältnis zwischen Leo und Raisa so überzeugend darstellen wie Tom Hardy und Noomi Rapace. Die Chemie zwischen den beiden stimmt einfach perfekt. Ich glaube ihr am Anfang wirklich, dass sie Angst vor Leo hat, und ich glaube beiden, dass sie auf eine Reise gehen, die schließlich in ihre Liebe mündet. Die beiden haben eine sehr starke Beziehung, und die Liebesgeschichte ist im Film sehr glaubwürdig umgesetzt. Außerdem passen die ausgewählten Drehorte und die Ausstattung. Ja, ich bin sehr glücklich mit diesem Film.

Lassen Sie uns von der Besetzung sprechen: Tom Hardy und Noomi Rapace – haben Sie sich Leo und Raisa so in etwa vorgestellt?

Nein, so funktioniert das bei mir nicht. Wenn ich Figuren erfinde, dann konzentriere ich mich auf ihre Persönlichkeit, auf ihre Emotionen. Ich beschreibe ihr Aussehen im Buch nur selten, außer es ist von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung der Geschichte. Ich lasse in meinen Romanen der Fantasie des Lesers genügend Raum. Wenn ich Raisa als jemanden charakterisiere, der Angst vor der eigenen Schönheit hat, weil sie Aufmerksamkeit hervorruft und Aufmerksamkeit in dieser Gesellschaft gefährlich ist, dann finde ich das besser, als ihre Haarfarbe oder Frisur zu beschreiben. Das regt die Fantasie des Lesers doch viel mehr an als eine konkrete Definition ihres Äußeren.

Eine britische Legende hat den Film produziert: Ridley Scott. Haben Sie ihn getroffen – und warum hat er den Film nicht selbst gedreht?

Ja, ich habe ihn ein Mal getroffen, vor etwa acht Jahren in einem Café in Soho. Plötzlich sitze ich dem Mann gegenüber, der all diese großen Filme wie GLADIATORoderALIEN gedreht hat. Er hat einige meiner persönlichen Lieblingsfilme gemacht, und einige der besten Filme aller Zeiten. Als wir uns damals trafen, war das Buch noch gar nicht geschrieben, es gab nur ein Treatment von wenigen Seiten. Und dann saß mir diese Legende gegenüber und sprach bereits über die Bilder, in die man die wenigen vorliegenden Seiten übersetzen könnte. Da hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, dass mein Buch zu leben begann. Es war ein magischer, sehr besonderer Moment für mich.

Warum er den Film nicht selbst gedreht hat? Ich glaube am Anfang wollte er Regie führen und hoffte auf ein großes Budget. Aber die Kosten wurden im Vorfeld heruntergeschraubt, und so wurde es am Ende auch ein etwas anderer Film. Ich denke, deswegen hat Ridley Scott die Regie abgegeben.

Das Drehbuch zu KIND 44 hat Richard Price geschrieben. Warum nicht Sie selbst? Es ist schließlich Ihr Roman, und Erfahrung als Drehbuchautor hatten Sie ja auch schon.

Das ist eine gute Frage. Käme man mit dem Vorschlag heute auf mich zu, würde ich das Drehbuch tatsächlich selbst verfassen. Aber damals existierte das Buch ja nur als Treatment, und ich war ein unbekannter Schriftsteller, der als Drehbuchautor bislang nur für britische TV-Serien geschrieben hatte. Eine interessante Arbeit, aber viel Prestige bringt einem das nicht. Für einen Film mit großem Budget wollte die Produktion lieber einen etablierten Drehbuchautor. Dann habe ich zweieinhalb Jahre an dem Roman gearbeitet, und nach seinem Erscheinen folgten die ganzen internationalen Lesereisen. Ich hatte pausenlos zu tun. Irgendwie stellte sich nie wieder die Frage, ob ich nicht doch das Drehbuch schreiben sollte. Aber heute würde ich es definitiv anders machen und mein eigenes Material immer selbst für eine Verfilmung adaptieren.

Wie sehr waren Sie in den Produktionsprozess involviert?

In den kreativen Prozess war ich gar nicht einbezogen. Aber ich war zwei Mal zu Dreharbeiten in Prag eingeladen, um dem Team bei der Arbeit ein wenig über die Schulter zu schauen. Es wurden zwei große Szenen gedreht: die Erstürmung des Berliner Reichstags und die Szenen im Wald gegen Ende des Films. Das Set in der Realität zu sehen, war eine tolle Erfahrung. Der Regisseur Daniel Espinosa hat einen erstaunlichen Blick für gute Drehorte. Er hat viele ehemalige kommunistische Gebäude gefunden, die die Stimmung der Zeit perfekt wiedergeben. Das meiste ist wirklich bei Außendrehs gefilmt worden, ich glaube, es gab nur ein großes Studioset.

Haben Sie nun nach den Dreharbeiten von KIND 44 Blut geleckt? Anders gefragt: Werden Sie künftig mehr fürs Kino arbeiten?

Ich fand diesen Einblick in die Entstehung eines Kinofilms faszinierend – zu sehen, was für eine riesige Maschinerie da in Gang gesetzt wird und wie viel künstlerisches Talent in eine Produktion einfließt, das oft gar nicht gesehen wird: vom Beleuchter über die Setdesigner bis zum Make-up. Einen eigenen Film werde ich sicher nicht inszenieren, aber ich werde mehr für den Film schreiben. Gerade habe ich für die BBC die Serie LONDON SPY entwickelt und war dabei auch sehr in die Produktion involviert. Das hat mir großen Spaß gemacht.

Interessanterweise sind kaum Russen bei KIND 44 dabei. Tom Hardy ist Brite, Noomi Rapace kommt aus Schweden, Gary Oldman ist Amerikaner. Natürlich braucht ein Film Stars, aber ist das nicht etwas eigenartig?

Einen Film zu besetzen, ist immer ein heikles Unterfangen. Und es gab noch die zusätzliche Schwierigkeit, dass man nur sehr schwer russische Schauspieler bekommt, wenn man nicht in selbst Russland dreht. Tatsächlich hätten auch alle gerne eine Woche in Moskau gedreht, aber es wurden uns so viele Steine in den Weg gelegt, dass die Produzenten die Idee fallen gelassen haben. Und jetzt ist der Film in Russland auch noch verboten worden! Aber Sie haben recht, es ist schade. Es wäre schön gewesen, mehr in Russland und mit russischen Schauspielern zu drehen, auch um deren Innensicht auf das Land zu erhalten. Aber das war eben nicht möglich.

KIND 44 wird in Russland nicht gezeigt, angeblich weil der Film historische Fakten verdrehen würde, speziell in Bezug auf Russlands Rolle im Zweiten Weltkrieg. Können Sie das verstehen?

Nein, überhaupt nicht. Ich schreibe ganz klar in KIND 44, dass Russland eine wichtige Rolle im Zweiten Weltkrieg gespielt hat. Leo ist ein Kriegsheld und Romantiker, er glaubt an sein Land, und ich zeige auch seine Gründe dafür. Vielleicht macht der Film das nicht so deutlich wie der Roman. Aber egal: Das Buch ist in Russland erschienen, aber der Film wird dort nicht zu sehen sein. Das liegt meiner Meinung daran, dass ein Film einen größeren Einfluss hat, er besitzt mehr Macht. Ein Buch lesen ein paar Tausend Leute, einen Film sehen ein paar Millionen, wenn er gut ist.

Ich glaube, die Russen haben sich besonders an der Stelle mit dem Schwulen gestört, der verhaftet wird. Darüber hat der Kulturminister einige sehr befremdende Bemerkungen gemacht. Ich habe das auch auf Twitter gemerkt. Dort wurden ein paar höchst seltsame Kommentare gepostet, denen zufolge der Film einen falschen Eindruck erwecken würde, wie in Russland mit Homosexuellen umgegangen würde. Man darf nicht vergessen, das aktuelle Russland ist ein sehr homophobes Land. Schwule haben es dort extrem schwer.

Als ich das Buch geschrieben habe, hätte ich nie gedacht, dass es eine Zeit geben könnte, in der man Stalin positiv bewerten kann. Anscheinend ist diese Zeit für die Herren im Kreml mittlerweile gekommen.

KIND 44 ist das erste Buch einer Trilogie. Wird es mehr Filme mit Leo Demidow geben? 

B00BJLQ4H2.IN06Das weiß ich nicht genau. Es gibt einige Produktionsfirmen, die versuchen, die Romane fürs Fernsehen zu verfilmen. Ich glaube, es ist ein guter Stoff fürs Fernsehen. Beide Bücher sind atmosphärisch extrem dicht, und in einem Kinofilm müsste man viel davon weglassen. Im Fernsehen dagegen kann man sich mit dem Erzählen viel mehr Zeit lassen. Schauen Sie sich nur den Erfolg bestimmter Langzeit-Serien an. Daher würde das Fernsehen KOLYMA und AGENT 6 sicher eher gerecht als ein Kinofilm von neunzig Minuten. Aber noch ist nichts entschieden.

© Goldmann Verlag 2015. Das Gespräch führte Peter Twiehaus.

 Kind44

Entdecken Sie hier den Roman zum aktuellen Kinofilm:

Moskau 1953. Auf den Bahngleisen wird die Leiche eines kleinen Jungen gefunden, nackt, fürchterlich zugerichtet. Doch in der Sowjetunion der Stalinzeit gibt es offiziell keine Verbrechen. Und so wird der Mord zum Unfall erklärt. Der Geheimdienstoffizier Leo Demidow jedoch kann die Augen vor dem Offenkundigen nicht verschließen. Als der nächste Mord passiert, beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln und bringt damit sich und seine Familie in tödliche Gefahr …

 

Dankesbrief der Bestseller-Autorin Susan Abulhawa an ihre treue Leserschaft

Liebe Leserinnen und Leser in Deutschland, Österreich und der Schweiz,

viele von Ihnen schrieben mir als Reaktion auf meinen Debütroman Während die Welt schlief. Ich habe alle Briefe gelesen und hoffentlich alle beantwortet. Für mich ist es eine große Ehre und Freude, durch mein Buch mit Menschen auf der ganzen Welt in Kontakt zu kommen, und ich bin Ihnen unendlich dankbar.

Nun, fünf Jahre nach meinem Debüt, freue ich mich sehr, Ihnen meinen neuen Roman Als die Sonne im Meer verschwand vorzustellen. Ich hatte erst ganz andere Pläne für dieses Buch, doch beim Schreiben wurde daraus die Geschichte mehrerer Generationen von Frauen einer palästinensischen Familie in Gaza. Viele Themen sind universell, aber manche haben genau mit diesem Teil Palästinas zu tun, der eng bevölkert ist und oft zerstört wurde.

Alle Frauen in diesem Roman haben Brüche und Fehler, und doch sind sie sehr stark. Ihre größte Kraft schöpfen sie aus ihrer Liebe zueinander, aus ihrer Zusammengehörigkeit. Natürlich sind sie alle fiktiv. Aber ihre Eigenschaften sind mir bei vielen Menschen begegnet, und vielleicht kommt auch Ihnen beim Lesen die Charaktere bekannt vor: die Matriarchin, die Schlagfertige, die Gesprächige, die Fromme, die Wütende, die Einsame, die Verlorene, die Liebende, die Fürsorgliche, die Angeberische, die Unsichere, die Ernste. Während ich schrieb und diese Frauen immer besser kennenlernte, schloss ich sie in mein Herz. Ich hoffe, Ihnen wird es genauso gehen.

In Dankbarkeit,
Susie

Als die Sonne im Meer verschwand

 

Entdecken Sie hier den neuen Roman von Susan Abulhawa

In Amerika aufgewachsen, kennt die Palästinenserin nur die malerischen Dörfer ihrer Heimat bloß aus den Erzählungen ihres Großvaters. Doch dann trifft sie Jamal, der als Arzt in Gaza arbeitet und sie dorthin einlädt. Zum ersten Mal reist sie zu ihrer Familie und erlebt, wie eng deren Geschichte mit der Israels und Palästinas verflochten ist. Sie ist überwältigt von den Eindrücken, erfährt aber auch eine bittere Wahrheit über Jamal. Stehen lediglich die strengen Regeln seiner Kultur zwischen ihnen? Nur muss herausfinden, wohin sie und ihre Liebe gehören.


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Salim Güler steht Rede und Antwort

Am 14.4.2015 erschien der neue Thriller Wüstengrab von Salim Güler. Amazon hat ihm ein paar Fragen über den Roman und andere Dinge gestellt.

Sie haben bisher immer Bücher geschrieben, die in Deutschland gespielt haben. Mit Wüstengrab erschien Ihr erster Roman, welcher komplett in den USA spielt. Warum?

Die Idee zu einem Thriller, der in den USA spielt hatte ich schon lange. Sie müssen wissen, dass ich ein ganz großer USA-Fan bin, vor allem die Westküste fasziniert mich. Ich mache ein Mal im Jahr Urlaub an der Westküste.

Letztes Jahr war es wieder soweit und dann bekam die Idee ihre Gestalt.

Was meinen Sie mit Gestalt?

Nun, ich bin in erster Linie letztes Jahr zu Recherchezwecken an die Westküste geflogen. Ich wusste nur, dass ich einen Thriller schreiben will, der in L.A. und Las Vegas spielt, mehr nicht. Meine Freunde, die auch in Vegas waren, haben dann quasi das Buch in meinen Gedanken zum Leben erweckt.

Ihre Freunde? Das müssen Sie den Lesern näher erklären.

Gut, dann will ich auch gleich ein Geheimnis verraten, das die wenigsten wissen. Wie gesagt, meine Freunde haben letztes Jahr auch in Vegas Urlaub gemacht. Wir hatten statt des typischen Las Vegas Striphotel Urlaubs uns für die Anmietung einer Villa entschieden. Und in der Villa kam mir dann die Idee. Die Deutschen Touristen, die im Buch den Protagonisten das Leben retten, die gibt es wirklich.

Lassen Sie mich raten, das sind Ihre Freunde?

Richtig, die Namen sind echt und auch die Persönlichkeit. Meine Freunde reden wirklich so untereinander und da ich es so authentisch wie möglich haben wollte, habe ich auch diese Sprache im Schreibstil umgesetzt, das mag für manche Leser platt klingen, aber es entspricht der Wahrheit.

Die Wahrheit ist, das in der Realität selten die Menschen so reden, wie wir es in Büchern gewohnt sind. Daher klingen die Dialoge von den Deutschen Touristen, in dem Buch, für manchen Leser vielleicht platt, aber so ist nun mal die Realität.

In dem Buch schreiben Sie über ein nicht ganz einfaches Thema, über Gedächtnisverlust. Muss man da nicht viel recherchieren?

Ja, definitiv. Da es verschiedene Formen von Gedächtnisverlust gibt. Unser Gehirn ist hochkomplex und in verschiedene Bereiche unterteilt, die verschiedene Funktionen übernehmen, um das mal simpel auszudrücken. Recherche ist dabei sehr wichtig. Glücklicherweise kenne ich aber auch genug Experten wie Neurologen oder Professoren, die ich jederzeit um Rat fragen kann.

Ich versuche, dass meine Bücher immer möglichst realistisch sind und dafür ist gute Recherche sehr wichtig.

Wüstengrab ist das erste Buch, welches Sie komplett mit Amazon Publishing realisiert haben. Sie haben bereits davor, sehr erfolgreich als Selfpublisher Bücher veröffentlicht. War der Schritt bewusst gewählt?

Ja, definitiv. Da es verschiedene Formen von Gedächtnisverlust gibt. Unser Gehirn ist hochkomplex und in verschiedene Bereiche unterteilt, die verschiedene Funktionen übernehmen, um das mal simple auszudrücken. Recherche ist dabei sehr wichtig. Glücklicherweise kenne ich aber auch genug Experten wie Neurologen oder Professoren, die ich jederzeit um Rat fragen kann.

Ich versuche, dass meine Bücher immer möglichst realistisch sind und dafür ist gute Recherche sehr wichtig.

Gibt es Momente, wo Sie denken, warum tue ich mir das an? Sie haben immerhin promoviert und sind hochqualifiziert. Die Jobangebote müssen Ihnen doch nur zufliegen?

(lacht). Klar gibt es Momente, wo ich denke, was tue ich hier? Vor allem, wenn eine Geschichte sich nicht so entwickeln will, wie ich es möchte, oder wenn Verkaufszahlen hinter den eigengesteckten Erwartungen zurückbleiben. Auch als Autor muss man von seinen Verkäufen leben können.

Doch diese Gedanken verschwinden schnell, wenn ich vor dem Laptop sitze und anfange zu tippen. Es ist, als würde ich eine komplett andere Welt eintauchen, meiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. In dem Augenblick weiß ich, dass ich den besten Job der Welt habe. Ich liebe es zu Schreiben und inzwischen ist das Schreiben für mich genauso wichtig wie Essen und Trinken.
Ich könnte mir ein Leben ohne Schreiben nicht mehr vorstellen.

Wollen Sie unseren Leser verraten, wo Sie am liebsten schreiben?

Sehr gerne, ich gehöre wirklich zu den Autoren, die am liebsten in der Öffentlichkeit schreiben. In Cafés, Restaurants, in der Hotellobby, am Strand, überall wo Menschen sind. Ich mag das quirlige, es macht kreativ. Ich könnte nie ein Buch komplett im Büro oder in der Wohnung schreiben. Ich brauche das für meine Kreativität, auch die räumliche Freiheit.

Zum Abschluss, welche Veröffentlichungen stehen an?

In Kürze erscheint mein Hawaii Roman, wo ein junger Familienvater auf dem Rückflug von Hawaii einen Flugzeugabsturz überlebt und hofft seine Familie retten zu können. Ich werde den Roman als Selfpublisher herausbringen und im Oktober erscheint dann der nächste Teil der erfolgreichen Tatort Lübeck Reihe, diesmal mit Amazon Publishing als Herausgeber. Ich bin schon sehr gespannt.

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Anne Heintze im Gespräch über ihr neues Buch 'Seelenpartner – Liebe ohne Limit'

Anne HeintzeFrau Heintze – was ist der Unterschied zwischen einer »normalen« Liebesbeziehung und einer Seelenpartnerschaft?

Die meisten Liebesbeziehungen beginnen mit Verliebtheit, Seelenpartnerschaft überspringt diese Verliebtheit jedoch oft. Es ist gleich eine tiefe Verbundenheit, ein inneres Erkennen des anderen spürbar.  Oft fühlt es sich an wie ein warmes Nachhause kommen. Das fühlt sich anders an als der berühmte Blitzschlag, mit dem die heiße Liebe auf den ersten Blick oft beschrieben wird. Dann ist es auch oft so, dass es schier unglaubliche Parallelen in den Leben der Liebenden gab oder frühere Gelegenheiten, wo sie sich hätten begegnen können. Viele Menschen „fremdeln“ sehr in neuen Beziehungen, in Seelenpartnerschaften fällt das oft weg – sowas ist einfach nicht nötig, da von Anfang an diese bezaubernde Verbundenheit besteht. Seelenpartner kommunizieren oft nonverbal.

Für alle Singles: Bringt es irgendetwas, auf gezielte Suche nach dem Seelenverwandten zu gehen? Und woran erkennt man diesen besonderen Menschen, der für einen bestimmt ist, überhaupt?

Das mit der gezielten Suche ist so eine Sache: Sie ist meist vom Willen gespeist. Damit verhindert man aber den „Flow“, das Geschehen lassen oder im schlimmsten Fall macht man es unmöglich, den Seelenpartner zu finden. Dennoch kann jeder einzelne viel dafür tun, um den Seelenpartner in sein Leben einzuladen: Indem er sich selbst vorbereitet für die Liebe in seinem Leben und lernt, seiner eigenen Weisheit zu vertrauen. Auf der Grundlage der Selbstliebe wird der Seelenpartner viel leichter gefunden. Im Buch habe ich 25 Kriterien vorgestellt, die es leichter machen, den Seelenpartner zu erkennen und viele Wege, die die Liebe ohne Limit ins Leben einladen.

Gesetzt den Fall: Man ist himmelhochjauchzend, weil man jemanden getroffen hat, der einen völlig aus der Bahn wirft. Ist wahnsinnige Verliebtheit schon ein Zeichen für Seelenpartnerschaft?

Solche Gefühlsintensität kann Verliebtheit sein und sich ähnlich anfühlen, wie die Begegnung mit einem Seelenpartner. Verliebtsein ist aber vor allem auch verbunden mit biochemischen Prozessen: Die Hormone spielen verrückt. Das kennen wir alle. Und wir alle kennen auch das Gefühl, wenn das Verliebtsein schwindet. Seelenliebe ist etwas anderes: Ein inneres Erkennen der anderen Person, das Gefühl, sich schon sehr lange zu kennen, eine tiefe Erschütterung der Seele, das Wissen um das Wesen des anderen und die absichtslose und bedingungslose Liebe ohne Limit.

Sie schreiben, dass eine Beziehung zwischen Seelenpartnern nicht zwangsläufig eine lebenslange Partnerschaft bedeutet.  Entscheidend sei nicht die Dauer, sondern die Intensität, die es beiden Partnern ermöglicht, innerlich zu wachsen. Trotzdem: Wie geht man damit um, wenn eine solche besondere Beziehung endet?

Trauern, leiden, bedauern. Intensiv und ohne all die Schmerzen, die damit verbunden sind, zu vermeiden. Sonst werden diese Schmerzen nur noch größer. Dann: Weiter machen. Getreu dem Motto: „Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weiter gehen“.  DENN: Die Erfahrung, einen Seelenpartner gefunden zu haben bedeutet auch, dass tiefe Liebesfähigkeit vorhanden ist. Das macht Mut, das schenkt Hoffnung. Meine eigene Erfahrung, und die vieler anderen Menschen, zeigt: Wer einmal so eine Liebe erleben, annehmen und schenken konnte, der wird das auch wieder tun. Denn er hat die Liebe in sein Leben eingeladen!

Entdecken Sie das neue eBook von Anne Heintze:

Seelenpartner


Die intensivste Form von Liebe und Partnerschaft erleben

Gibt es einen Menschen, der für mich bestimmt ist? Dem ich uneingeschränkt vertrauen und mit dem ich eine Partnerschaft ganz ohne Besitzdenken und Machtspiele führen kann? Und wenn ja – wie finde ich ihn?

Anne Heintze, erfahrene Lebenslehrerin und Gründerin der Liebesakademie, zeigt: Seelenliebe gibt es tatsächlich. Wer die richtigen inneren Qualitäten entwickelt, wird über kurz oder lang auch seinem Seelenpartner begegnen – oder auch mehreren! Denn entscheidend ist nicht die Dauer der Beziehung, sondern die ungeheure Intensität, die es den Partnern ermöglicht, innerlich zu wachsen, die Liebesfähigkeit zu entfalten und wahre Liebe ins Leben zu bringen.

Der Leitfaden für neue, lebensverändernde Liebesbegegnungen – aber auch für die intensive Wiederentdeckung des Wunderbaren im »alten« Partner.

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70 Jahre Kriegsende: Wir suchen gemeinsam mit dem National Geographic Channel Lebensgeschichten aus dem Zweiten Weltkrieg

Lebenserinnerungen aus dem Zweiten Weltkrieg müssen für die Nachwelt erhalten bleiben. Aus diesem Grund suchen wir gemeinsam mit dem National Geographic Channel Zeitzeugen oder ihre Angehörigen: Erzählen Sie uns Ihre persönliche Geschichte von Liebe, Wiedersehen, Zusammenhalt in der Not, aber auch Flucht oder Vertreibung. Alle weiteren Informationen finden Sie unter www.amazon.de/erinnern

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