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Interview mit Greta Milán zum Erscheinen von "Elenas Schmetterling"

SchmetterlingAm 8. März erschien der Roman Elenas Schmetterling exklusiv bei Amazon Publishing. Wir haben die Autorin getroffen und die Gelegenheit gehabt, Ihr einige Fragen zu stellen.

 

Zu Julis Schmetterling gab es sehr viele positive Leserstimmen. Worüber hast du dich denn am meisten gefreut?

Die Dankbarkeit der Leser hat mich am meisten überwältigt. Schmetterlingskinder und ihre Angehörigen freuten sich, dass durch „Julis Schmetterling“ ein neuer Weg erschlossen wurde, um über die seltene Hautkrankheit Epidermolysis bullosa aufzuklären. Und viele Leser schrieben mir, sie hätten noch nie etwas über dieses Thema gehört und waren sehr berührt von dem Leid der Betroffenen. Auch sie zeigten sich vor allem dankbar, dass sie nun ein wenig besser verstehen, was in Schmetterlingskindern vorgeht. Das war für mich das schönste Lob von allen.

 

In „Julis Schmetterling“ war ein Hauptthema die Liebe zu einem Menschen, der unter einer schweren Krankheit leidet. Welche Thematik steht dieses Mal bei „Elenas Schmetterling“ im Zentrum?

Auch bei „Elenas Schmetterling“ wird dieses Thema fortgeführt. Allerdings wechselt die Liebe hier in eine andere Ebene. Elena kümmert sich mit all ihrer Hingabe um ihren kranken Bruder Felix. Sie tut das, weil sie es will und nicht aus einem Gefühl der Verpflichtung heraus. Über all ihr Streben, gut für ihren Bruder zu sorgen, vergisst Elena jedoch sich selbst. Erst als sie Noah begegnet, erwachen ihre eigenen Wünsche wieder zum Leben. Es geht also vor allem um die Frage, wo die Grenze zwischen Aufopferung und Selbstaufgabe liegt, und was es braucht, um alle Betroffenen glücklich zu machen.

 

Was ist denn Elena im Vergleich zu Juli für ein Charakter?

Beide Frauen sind sich gar nicht so unähnlich. Sie sind empathisch und verständnisvoll. Aber im Gegensatz zu Juli weiß Elena sehr genau, wo ihr Platz im Leben ist. Sie ist eine sehr realistische und disziplinierte Person, die ihre Gefühle oftmals verbirgt und sich anderen zuliebe zurücknimmt.

Noah bildet da natürlich eine Ausnahme, denn er lockt mit seiner provokativen Art Stück für Stück die temperamentvolle Seite hervor, die ebenfalls in Elena schlummert.

 

Elena arbeitet in einer Kunstgalerie, ist das auch für dich ein Traumjob?

Als ich jung war, habe ich tatsächlich mal darüber nachgedacht, Kunstgeschichte zu studieren. Heute bin ich allerdings froh, dass ich mich damals anders entschieden habe. Ich stromere gern stundenlang durch Museen und versinke in den Bildern – egal ob klassisch oder modern. Für mich ist das Entspannung pur. Aber Schreiben ist das, was ich am liebsten tue, und ich bin meistens sehr glücklich damit.

 

 

Liebesromane fürs Herz

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Entdecken Sie hier unsere exklusive Auswahl der schönsten Liebesromane - von traurig bis humorvoll, von dramatisch bis fantastisch und natürlich immer mit viel Gefühl.

Interview mit Frieda Lamberti zum Erscheinen von "Kalte Milch und Kummerkekse"

LambertiAm 8. März erscheint der Liebesroman Kalte Milch und Kummerkekse exklusiv bei Amazon Publishing. Wir haben die Autorin vorab getroffen und die Gelegenheit gehabt, Ihr einige Fragen zu stellen.

 

Kalte Milch und Kummerkekse ist der Auftakt zu deinem neuen Zweiteiler. Was unterscheidet ihn von deinem Herzklopfen-Zweiteiler?

Bei dem neuen Zweiteiler geht es um Dagmar und Pit, die einigen Lesern als sympathische Nebendarsteller aus der Herzklopfen-Serie bekannt sein dürften. Die kesse Taxifahrerin und der smarte Polizist müssen sich ihrer Vergangenheit stellen.

 

Die Oma von Pit backt wenn sie Kummer hat. Machst du das auch wenn du Kummer hast – was hoffentlich nicht oft der Fall ist?

Ich gestehe, keine fleißige Bäckerin zu sein, obwohl ich den Duft von Selbstgebackenem liebe. Dieses besondere Aroma weckt sofort Kindheitserinnerungen in mir und führt mich zurück in eine Zeit, in der Kummer und Sorgen noch keine Rolle in meinem Leben spielten.

 

 

Wenn du könntest, mit welchem deiner Protagonisten aus „Kalte Milch und Kummerkekse“ würdest du am liebsten Kekse essen und einen Kaffee trinken?

Ganz klar mit Martha. Ich mag diese alte Frau. Sie hat das Herz am rechten Fleck, und obwohl ihre Art zuweilen Kopfschütteln auslöst, muss man sie einfach gernhaben.

 

Hast du auch schon mal versucht jemanden zu verkuppeln, so wie Pits Oma? Erfolgreich?

Sollte ich je auf die Idee kommen, mich so zu verhalten wie Martha, würde ich aus dem Kreis meiner Familie verstoßen werden. Allerdings habe ich einen erfolgreichen Verkupplungsversuch vorzuweisen. Die Ehe hält schon länger als dreißig Jahre. In dem Zusammenhang sage ich: »Alles Gute zum Hochzeitstag, Papa.«

Meet & Greet mit unseren Liebesroman-Autoren am 19. März auf der Leipziger Buchmesse

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Amazon Publishing Autorinnen laden zum Meet & Greet ein!

Ki-Ela, Tanja Neise, Constanze Klingner, Marion Johanning und Noa C. Walker laden am 19. März 2016 um 13 Uhr zum gemütlichen Meet & Greet und Buchsignierung ein.

Besuchen Sie uns und unsere Autoren während der gesamten Messezeit in der Halle 5 D206, Amazon Publishing Stand.

Die Autorinnen freuen sich auf Sie!

Link zur Eventübersicht von Apub: http://www.kindlepost.de/2016/02/amazon-publishing-auf-der-leipziger-buchmesse-alle-events-im-%C3%BCberblick.html

Interview mit Ellin Carsta zum Erscheinen von "Die unbeugsame Händlerstochter"

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Heute erscheint der historische Roman Die unbeugsame Händlerstochter exklusiv bei Amazon Publishing. Wir haben die Autorin vorab getroffen und die Gelegenheit gehabt, Ihr einige Fragen zu stellen.

 

Was hat Dich zur Geschichte der unbeugsamen Händlerstochter inspiriert?

Ich fand den Gedanken reizvoll, über ein Zwillingsgeschwisterpaar im Mittelalter zu schreiben, bei dem die Frau die bessere Händlerin ist, jedoch viel mehr tun muss als ihr Zwillingsbruder, um genau das unter Beweis zu stellen. Die Rolle der Frau war damals eben klar definiert: Sie galt als unfähig, selbst Geschäfte zu machen und hatte sich dem Mann unterzuordnen. Für uns heute ist das zum Glück natürlich undenkbar. Umso interessanter fand ich es, bei meinen Recherchen immer wieder einmal auf Quellen zu stoßen, in denen ganz am Rand auch weibliche Namen auftauchen. Ich bin fest davon überzeugt, dass es selbst damals schon genug Männer gab, die die Fertigkeiten ihrer Frauen oder auch Töchter sehr wohl zu schätzen wußten. Und wenn sie klug genug waren, haben sie es sich zunutze gemacht.

 

 

Wie recherchierst Du Deine historischen Romane?

Ich habe eine Idee im Kopf und entwickle eine Geschichte hierzu. Dann arbeite ich mich Stück für Stück vor. Zum Glück stehe ich damit nicht allein da. Mein Mann ist ein begeisterter Rechercheur. Er ist derjenige, der aus den Untiefen von Bibliotheken Originalurkunden und Quellen hervorzaubert, über die wir dann ausgiebig sprechen und die ich entsprechend in meine Geschichten einarbeite.

In Deinem Roman beziehst Du Dich auf berühmte Frauen des Mittelalters, wie etwa Hildegard von Bingen. Welche Bedeutung haben diese Frauen Deiner Meinung nach für das moderne Frauenbild?

Ganz klar: Ohne Frauen wie Hildegard von Bingen und die vielen anderen, die so mutig voranschritten, wären wir heute nicht die, zu denen wir geworden sind. Wir Frauen haben alle Freiheiten, nehmen uns mit großer Selbstverständlichkeit das, was wir wollen, üben die Berufe aus, die uns Berufung sind. Dabei geht es mir nicht darum, dass ich finde, jede Frau sollte unbedingt eine große berufliche Karriere anstreben. Ich bin selbst Mutter und habe es sehr genossen, dass ich durch meinen Mann die Freiheit hatte, mich in Ruhe meinen Kindern widmen zu können. Aber ich empfinde es als wichtig, die freie Wahl zu haben, unabhängig vom jeweiligen Geschlecht. Frauen wie Hildegard von Bingen haben zu einer Zeit, in der genau dies eigentlich undenkbar war, den Mut bewiesen, so zu leben, wie sie es für richtig hielten. Und das ist für mich genau das Bild, was ich auch heute von einer modernen, selbstbewußten Frau habe.

 

Wer sind Deine schriftstellerischen Vorbilder?

Ich glaube, echte Vorbilder habe ich in dem Sinne nicht. Ich dachte mir nie, dass ich gerne schreiben würde wie XY. So lange ich denken kann, habe ich gelesen, gelesen, gelesen. Was anfangs Michael Ende, Astrid Lindgren oder Mark Twain waren, ging das durchaus irgendwann auch zu Thomas Mann oder Stefan Zweig über. Im historischen Roman fand ich schon immer Ken Follett wunderbar - wer nicht?! Aber ich glaube, meine Bücher haben alle meine Stimme und nicht die verstellte eines anderen Schriftstellers.

Weltenbummler: New York - die Stadt, die niemals schläft

Ob Sie selbst nach New York reisen oder nicht, hier finden Sie die schönsten Bücher rund um das pulsierende Leben im Big Apple, Reiseführer, Kochbücher und Romane aus den USA.

Unsere Empfehlung für Weltenbummler: "New York für Anfängerinnen" von Susann Remke

 

New York

 

Susann Remke im Exklusiv-Interview

 

Sie leben und arbeiten seit einigen Jahren in New York, was fasziniert Sie am Leben in der großen Metropole?

Susann Remke: Ich mag die kreative Energie, die diese Stadt ausstrahlt. Hier entstehen Buch-, TV- und Lifestyletrends und vieles mehr. Wenn man in New York arbeitet, hat man ständig mit unglaublich fix denkenden Menschen zu tun, die nicht nur die irrsten Ideen haben, sondern diese auch umsetzen. Geht nicht, gibt's hier nicht.

 

Als Deutsche kennen Sie den Unterschied – was ist aus Ihrer Sicht der größte Unterschied zum Leben in Deutschland?

Susann Remke: Das Tempo. "A New York Minute", also eine New Yorker Minute, ist hier zur Redewendung geworden. Eine New Yorker Minute dauert per Definition exakt so lange wie der Zeitraum, in welchem eine Fußgängerampel auf Grün springt und der erste New Yorker Taxifahrer zu hupen beginnt. Also einen gefühlten Augenblick. Und weil hier immer alles so rasend schnell passiert, flüchten so viele New Yorker am Wochenende aufs Land oder in die Hamptons - damit sie auf Dauer nicht den Verstand verlieren.

 

Ihr Roman „New York für Anfängerinnen“ kann auch als spezieller Reiseführer gesehen werden. Was hat Sie bewogen diesen Roman zu schreiben?

Susann Remke: Ich habe, wie viele Amerikaner, eine sogenannte "bucket list". Eine Liste von Dingen, die ich in meinem Leben unbedingt tun möchte, bevor ich sterbe. Ganz oben stand schon immer "Roman schreiben". Und irgendwann habe ich mich dann tatsächlich auch hingesetzt. Da ich beruflich als Journalistin eher mit schweren Themen zu tun habe, wollte ich unbedingt etwas Leichtes und Lustiges schreiben. In New York kenne ich mich richtig gut aus. Da lag es nahe, die Geschichte hier an Originalschauplätzen spielen zu lassen.

 

Wird es „New York für Fortgeschrittene“ geben?

Susann Remke: Ich arbeite momentan an einem neuen Roman. Einzelheiten werden aber noch nicht verraten.

 

Ihr Buch „New York für Anfängerinnen“ ist ins Englische übersetzt worden. Was können aus Ihrer Sicht Amerikaner von Ihrem Buch mitnehmen?

Susann Remke: Amerikanische Leser finden vor allem das Element der Benimmfibel sehr lustig, weil es wiederspiegelt, wie ungeschriebene amerikanische Gesetze oder Gewohnheiten von einem Außenseiter gesehen werden. Alleine die Art, wie hier gedated wird, ist schon abenteuerlich für Europäerinnen. Ganz zu schweigen davon, wenn man nicht mit einem normalen Mann ausgeht, sondern mit einem aus der Upper Class. Großen Spaß hat meiner Übersetzerin Kate Northrop, einer Amerikanerin, die in der Schweiz lebt, und mir das Übertragen des Romans ins Englische gemacht. Wir haben inhaltlich auch ein paar Stellen verändert, damit amerikanische Leser verstehen, warum manch eine Situation gar so abstrus für einen Europäer ist.

 

Entdecken Sie hier weitere Empfehlungen rund um New York. Von Romanen aus den USA, über Kochbücher und Reiseführer.

Exklusives Interview mit Sarah Philipps zu ihrem neuen Roman „Prachtstücke“

PrachtstückeSelbstversuche als Grundlage für spannende Artikel sind im Journalismus weit verbreitet, was macht den Versuch von Sophie in „Prachtstücke“ besonders aufregend?

Sophies Selbstversuch ist absolut unmoralisch. Normalerweise lernen sich Männer und Frauen ja doch erst einmal kennen, ehe sie miteinander ins Bett steigen. Dieses Konzept soll Sophie nun komplett über den Haufen werfen: Erst der Sex und dann das Kennenlernen...
Die Frage ist nur: Funktioniert das? Und funktioniert das nicht vielleicht sogar viel besser als andersherum? Zumindest bleiben einem damit die großen Enttäuschungen erspart: Wenn man nämlich glaubt, den tollsten Hecht im Karpfenteich an der Angel zu haben - und der entpuppt sich im Schlafzimmer dann plötzlich als fantasieloser Stichling.


Macht Sophie das Ihrer Meinung nach wirklich nur, um ihrer Freundin Helene einen Gefallen zu tun?

Sophie spielt vor ihren Freundinnen natürlich gerne das Opfer, das sich - selbstlos und ausschließlich aus Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft - in ein wildes erotisches Abenteuer stürzt. Auch wenn das gar nicht so richtig stimmt... Tatsächlich ist Sophie nämlich sehr neugierig und noch viel mutiger. Außerdem ist sie nach einigen horizontalen Pleiten selbst sehr gespannt, ob sich Mr. Perfect neuerdings im Sex-Netz tummelt.


Wodurch zeichnet sich denn ein Mann aus, den Sie als „Prachtstück“ bezeichnen würden?

Wenn ich von Freundinnen höre, was sie auf ihrer Internet-Partnersuche erleben, bekomme ich beinahe Schnappatmung vor Panik: Da sind die notorischen Abschlepphelden unterwegs, die Zuhause ihre Familie sitzen haben und am Abend ihre Eheringe im Handschuhfach verschwinden lassen, um auf Beutezug zu gehen. Dann gibt es die eitlen Selbstbeweihräucherer, die eigentlich ebenfalls schon längst eine sehr stabile Beziehung führen - nämlich untrennbar mit sich selbst. Wer nicht in diese beiden Kategorien fällt, hat unter Umständen sehr bizarre sexuelle Vorlieben - der eine möchte als Hund am Halsband geführt werden, der nächste hüllt sich komplett in Latex und ein anderer steht drauf, wenn "Sie" als wieherndes Pferdchen antrabt und Jagdgeschichten vorliest.
Was für mich ein Prachtstück ist? Ein ehrlicher Mann mit Rückgrat, der authentisch, unternehmungslustig, verletzlich und verlässlich, smart, einfühlsam und offen ist. Und der auch eine Waschmaschine einschalten und den Trockner bedienen kann.


Sind denn aus Ihrer Sicht die männlichen „Prachtstücke“ online zu finden oder eher im „wirklichen Leben“?

Das ist Glücks- und Geschmackssache. Wer schon immer Wundertüten aufregend fand, ist im Netz sicher gut aufgehoben. Da weiß man nie, was man kriegt. Da weiß man nicht mal, ob drin ist, was drauf steht. Aber eins steht fest: Es sind immer unzählige Wundertüten online!
Für mich ist Internet-Dating eine sehr fortschrittliche, zeitsparende und zielgerichtete Möglichkeit, den Mann fürs Leben zu finden. Da hat man schon vor dem ersten Treffen eine gewisse Schnittmenge - daran kann man gut anknüpfen. Und: Bei mir hat es geklappt - mein Hecht ist mir schließlich auch im Netz ins Netz gegangen.

 

 

Mehr über die Roman-Neuerscheinung „Prachtstücke“

 

Nie wieder schlechten Sex! Das schwört sich Sophie nach ihrer letzten horizontalen Pleite. Und ausgerechnet jetzt bittet sie ihre beste Freundin Helene um einen großen Gefallen: Damit Helene, die sich seit Jahren als freie Journalistin knapp über Wasser hält, eine begehrte Festanstellung bei einer Frauenzeitschrift bekommt, muss sie ihrer Chefin eine heiße Sex-Reportage liefern. Helene fleht Sophie an, für ihre Reportage die neue Internetseite »Sexlounge.de« zu testen und ihr von ihren Erlebnissen zu berichten. Diese Internetplattform verspricht ihren Kunden: Erst kommt der Sex, dann das Kennenlernen. Nur in dieser Reihenfolge findet man den perfekten Partner, sein persönliches Prachtstück! Ob das so stimmt? Tummelt sich Mr. Perfect neuerdings im Sexnet? Sophie fasst sich ein Herz, um ihrer Freundin zu helfen und meldet sich an.

Exklusives Interview mit Heike Abidi zu ihrem neuen Roman „Ich sehe was, was du nicht liebst“

AbidiEs ist leider bestimmt einigen Hausfrauen und Müttern bekannt, dass sie als selbstverständlich angesehen werden und wenig Wertschätzung von der Familie bekommen. Wolltest du mit deinem Buch ein wenig wachrütteln?

In erster Linie will ich eine unterhaltsame Geschichte erzählen. Aber sie enthält durchaus eine Botschaft: Respekt bekommt nur, wer sich selbst respektiert – statt sich klein zu machen und sich wie eine Sklavin der eigenen Familie zu benehmen. Damit die Heldin Marlene zu dieser Erkenntnis kommt, muss das Schicksal zu drastischen Mitteln greifen. Im wirklichen Leben genügt vielleicht ein Gespräch mit einer guten Freundin. Oder die Lektüre eines Buches, das zum Nachdenken anregt – und hoffentlich auch zum Lachen bringt …

 

Hast du auch Momente in denen du gerne mal unsichtbar wärst?

Manchmal rede ich schneller, als ich denke … Wenn man zu spontan ist, kann das durchaus mal peinlich werden. In solchen Situationen wäre ich sehr gerne unsichtbar! Und natürlich wäre es interessant, mit anzuhören, was andere über einen reden, wenn man vermeintlich nicht dabei ist. Aber vielleicht ist es besser, es nie zu erfahren.

 

Und in welchen Momenten fühlst du dich besonders sichtbar?

Zum Beispiel bei Lesungen. Mir macht es großen Spaß, meine Figuren vor Publikum zum Leben zu erwecken. Dann fühle ich mich wie ein Teil dieser Geschichten …

 

An welche Szene aus deinem Buch denkst du am häufigsten?

Ich mag es, wenn Marlene der fiesen Oma Ella Streiche spielt. Aber besonders nahe geht mir die Szene, in der Phil im Auto sitzt, Marlenes Parfum versprüht und dabei ganz intensiv an sie denkt. Das ist eine sehr intensive, emotionale Stelle.

 

 

Mehr über die Roman-Neuerscheinung „Ich sehe was, was du nicht liebst“ Ich sehe was, was du nicht liebst

 

Marlene Winter ist eine glückliche Hausfrau. Jedenfalls glaubt sie das. Dass sie mit der Zeit immer mehr zur Sklavin ihres Ehemanns und ihrer verwöhnten Kinder mutiert, nimmt sie überhaupt nicht wahr. Als ein Wellnesswochenende mit ihrer Freundin bevorsteht, übermannt sie das schlechte Gewissen – und sie sagt kurzfristig ab. Man könnte glauben, ihr sei nicht mehr zu helfen. Doch das Schicksal meint es gut mit Marlene und startet einen letzten Versuch, sie zur Vernunft zu bringen. Einen ziemlich radikalen Versuch: Marlene löst sich in Luft auf. Sie wird urplötzlich unsichtbar. Was bedeutet, dass sie nicht nur zum Nichtstun verdammt ist, sondern auch dazu, mit anzuhören, was ihre Familie wirklich über sie denkt. Eine heilsame Rosskur, die ihr so einiges klar macht. Aber was hat sie nun von ihrer Erkenntnis, unsichtbar, wie sie ist?

Exklusives Interview mit Johanna Danninger zu ihrem neuen Roman „Schicksalshauch“

DanningerMit Schicksalshauch ist dir ein toller neuer Roman gelungen, inwiefern ist dieses Buch speziell im Vergleich zu „Vorhofflimmern“ und „Nachbarschaftsverhältnis“?

„Schicksalshauch“ unterscheidet sich im Grunde kaum von meinen anderen Romanen. Die Geschichte kommt leicht und witzig daher. Aber sie enthält zum ersten Mal auch fantastische Elemente, welche die Leser überraschen und zum Nachdenken anregen sollen, ohne dabei einen bitteren Nachgeschmack zu hinterlassen.

 

Auf dem Buchcover sind Ahornblätter, die durch den Wind wehen. Was hat dieses Motiv mit der Geschichte zu tun?

Wehendes Herbstlaub begleitet die ersten Begegnungen der beiden Protagonisten. Der Anblick von herumtanzenden Blättern wird für Lina automatisch zu einer Verbindung zu dem geheimnisvollen Luca. Außerdem findet sie dadurch zu einem längst verloren geglaubten Traum zurück, den ich an dieser Stelle allerdings nicht näher verraten werde.

 

Was hat dich zu dieser Geschichte inspiriert?

Hätte ich heute nicht verschlafen, wäre ich in meiner Eile nicht in den schnuckeligen Typen hineingerannt, der mich daraufhin auf einen Kaffee eingeladen hat …
Wir werden ständig von solch scheinbar willkürlichen Dingen beeinflusst, auch wenn es uns kaum bewusst ist. Das Leben scheint also eine einzige Aneinanderreihung von Zufällen zu sein. Die Frage „Was wäre wenn?“ habe ich mir schon oft gestellt und diese hat mich letztlich auch zu der Geschichte von Lina und Luca inspiriert.

 

Welche Rolle spielen Schicksal und Bestimmung deiner Meinung nach im menschlichen Leben?

Manche halten mich jetzt vielleicht für eine yogabesessene Reiki-Tante, aber ich frage mich schon ab und zu, ob es wirklich nur Zufälle sind, die unser Leben bestimmen. Was, wenn all diese Kleinigkeiten genauso geschehen sollen, wie sie geschehen? Worin läge der Sinn einer solchen Bestimmung? Ich bin überzeugt, dass es Dinge auf dieser Welt gibt, die wir nicht verstehen können bzw. es auch gar nicht wollen. Ich für meinen Teil versuche eben jenen Dingen möglichst offen gegenüberzustehen. Denn Wunder können nur dann geschehen, wenn man sie zulässt.

 

 

Mehr über die Roman-Neuerscheinung „Schicksalshauch“

Schicksalshauch

 

Knapp ein Jahr ist es her, seit Lina den Schritt in die unbekannte Welt der Großstadt gewagt hat. Inzwischen sind die geheimnisvollen Tiefen der U-Bahn und exzentrische, strasssteinsüchtige Freunde fest in ihren Alltag integriert. Die junge Modeverkäuferin ist mit ihrem Dasein also mehr als zufrieden.

Das ändert sich jedoch schlagartig, als Luca in ihr Leben tritt. Der geheimnisvolle Mann mit den dunklen Augen bringt Lina nicht nur durcheinander, er lässt sie geradezu an ihrem Verstand zweifeln. Denn davon abgesehen, dass er weder Handy noch Facebook-Account besitzt, scheint Lina die Einzige zu sein, die ihn überhaupt sehen kann. Auf keinen Fall ist Luca ein normaler Mensch. Die Frage ist: Was ist er dann?