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Roman

Die Erfolgsautorin N. Gemini Sasson über ihren Roman ''Isabeau'' und wie sie herausfand, dass sie selbst mit der royalen Protagonisten verwandt ist

Imagine how exciting it would feel to discover that many years after you’d written a historically based series of novels that several of the people you’d written about were your 51yK3RsBWSL._BO2,204,203,200_PIsitb-sticker-v3-big,TopRight,0,-55_SX324_SY324_PIkin4,BottomRight,1,22_AA346_SH20_OU03_very own ancestors.

For weeks after I saw the movie Braveheart in 1995, my thoughts kept drifting back to two of the characters: Robert the Bruce, the eventual King of Scots, and Isabella of France, the wife of Edward II, who later became the King of England. I couldn’t stop thinking about them and wondering about their role in history. I didn’t know why Isabella and Robert were more fascinating to me than any other historical figures. They just were. They became like an itch I had to scratch.  I had to write about them.

I had no clue then what an ambitious undertaking that was going to be –or how many hours in  my day and years of my life it would eventually consume.

I became obsessed with research, taking enough notes to write a doctoral dissertation. I even went   so far as to visit England and Scotland on two different occasions.

And on odd thing happened to me on those trips. Several times, I would stop, look around me, and get this strange sense that I’d been there before. Like I knew this place, these hills, this castle, that road in the distance.

After my books came out on Amazon, readers began to ask if I was descended from any of the people I’d written about. I honestly didn’t know. I had a family tree on paper that went back to the 1700’s, when some of my mother’s family came to America, but that was it. There were some Gordons in it, who I knew were Scottish.

It took me awhile to get around to checking further. I began to research my ancestry online, tracing each branch back as far as I could – and hitting a lot of dead ends. Sometimes the records just weren’t there, or they’d been lost along the way. So I’d dabble in the genealogy in my spare time, not really expecting to find anything notable.

Then one day, I traced a Scottish family branch all the way back to Robert the Bruce. It was absolutely surreal. It made me feel like all those years of writing in obscurity were worth it. I kept digging and eventually discovered another line that traced back to English roots. My jaw hit the ground when Edward III, son of Edward II and Queen Isabella, turned up. Hah. I did have royal blood after all.

I’ve since had a lot of readers e-mail me to tell me that they, too, are descended from the characters in my books and that reading about them brought special meaning to their own ancestry. It thrills me to know that my stories have inspired others to investigate their own ancestry. I still find it hard to believe that long after I’d written about Isabella and her contemporaries that many of them were actually my ancestors. Maybe there was a reason I felt called to write their story after all? 

(N. Gemini Sasson)

 

 

25 Kindle-Favoriten: neue Leseideen für Regenwetter im Sommer

Liebe Leserinnen und Leser,

wir haben auch für den Septemer wieder 25 eBooks ausgesucht, die wir für entdeckenswert halten.

Hier ein kleiner Vorgeschmack auf unsere 25 Kindle-Favoriten:

Vierter Stock Mütter Töchter   Panik Alentejo Blue The Circle 

 

 

 

 

         

Entdecken Sie alle 25 Empfehlungen hier. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Unsere Romanempfehlung des Monats: 'Mias Schatten'

Jeden Monat möchten wir Ihnen ein Buch vorstellen, das uns besonders am Herzen liegt. Diesen Monat ist es der Roman von Ki-Ela, der schon 2013 unter dem Titel »Schattierungen von Weiß« veröffentlicht und jetzt neu lektoriert wurde.

Der Roman handelt von Mia und Levin - zwei völlig unterschiedlichen Menschen - deren Wege sich zufällig 51TcREX7elL._BO2,204,203,200_PIsitb-sticker-v3-big,TopRight,0,-55_SX278_SY278_PIkin4,BottomRight,1,22_AA300_SH20_OU03_auf einer Autobahnraststätte kreuzen.

Sie beschließen, einen Teil ihrer Reise gemeinsam zu begehen, und lernen sich immer besser kennen und schließlich auch lieben. Doch Mias Vergangenheit holt sie plötzlich ein und der Kampf um ihre Liebe beginnt. 

Exklusiv erzählt uns die Autorin, wie der Roman entstanden ist:

Liebe Leserinnen und Leser,

vielen Dank, dass Sie sich für meinen Roman ‚Mias Schatten‘ entschieden haben.

Die Idee zu dieser Geschichte ist während einer Autofahrt entstanden, als im Radio das Lied ‚A whiter shade of pale‘ lief. Dieser wunderschöne Song mit dem rätselhaften Text hat mich ein wenig herumspinnen lassen. Besonders die Zeile ‚That her face, at first just ghostly, turned a whiter shade of pale’ hatte es mir angetan und vor meinem inneren Auge entstand das Bild einer jungen Frau mit einer schweren Vergangenheit.  

Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit der Geschichte, begleiten Sie Mia und Levin ein Stück auf ihrem gemeinsamen, und oft schwierigen, Weg.

25 Kindle-Favoriten: neue Leseideen für den August

Liebe Leserinnen und Leser,

wir haben auch für den August wieder 25 eBooks ausgesucht, die wir für entdeckenswert halten.

Hier ein kleiner Vorgeschmack auf unsere 25 Kindle Sommer-Favoriten:

 

Erlöse mich Entscheidungen Der Mann in Nachbars Garten Vor deinem Grab      Komm ich erzähl Dir eine Geschichte  Pleiten Pech und Prinzen

Entdecken Sie alle 25 Empfehlungen hier. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Trevanian: Im Auftrag des Drachen

TrevanianBond-Erfinder Ian Fleming und Bourne-Erfinder Robert Ludlum wurden ihrerzeit verdächtigt, hinter dem Pseudonym Trevanian zu stecken (tatsächlich handelte es sich um den Filmhistoriker Rodney William Whitaker). Angesichts ähnlicher Inhalte und Figuren ist das nachvollziehbar. Andererseits: Warum sollten diese Herren ausgerechnet für ihre besten Werke ein Pseudonym wählen? Literarisch war und ist Trevanian im Thriller-Genre eine Klasse für sich. Sein Stil ist geschliffen, sein Wissen scheint enzyklopädisch, und seine Romane bieten wirklich den Grad an Abenteuerlichkeit, den andere nur versprechen. Der neu aufgelegte Im Auftrag des Drachen (ursprünglich von 1972, 1975 von und mit Clint Eastwood verfilmt) bildet da keine Ausnahme.

Jonathan Hemlock ist Universitätsdozent und Kunstliebhaber. Seine Sammelleidenschaft finanziert er sich als geheimdienstlicher Auftragsmörder. Eigentlich mag er nicht mehr so recht, als ein neuer Auftrag reinkommt, aber er braucht dringend eine Finanzspritze für seine nächste Anschaffung. Außerdem enthält dieser Auftrag eine persönliche Komponente: er gibt Hemlock die Möglichkeit, den Tod eines geschätzten Kollegen zu rächen. Der Haken: die Zielperson ist noch nicht identifiziert. Hemlock muss selbst herausfinden, welches Mitglied einer Bergsteigertruppe der zu killende Killer ist. Ausgerechnet bei einem Besteigungsversuch der Eiger-Nordwand.

Einen gelungenen Unterhaltungsroman mit einer unsympathischen Hauptfigur zu schreiben ist nicht unmöglich, aber sehr schwierig. Trevanian schafft es ohne Weiteres. Jonathan Hemlock ist ein gesellschaftlich integrationsfähiger Psychopath wie Sherlock Holmes, James Bond oder Hannibal Lecter. Große Gefühlsregungen sind nicht sein Ding. Freundschaften sind strengen Regeln unterworfen. Sex nimmt er mit, wo er ihn kriegen kann, und wenn es mal keinen gibt, ist es auch nicht schlimm. Leidenschaft verspürt er allenfalls für die schönen Künste, und auch da begeistert er sich eher für handwerkliche Präzision als für künstlerischen Subtext. Nein, liebenswert ist diese Figur nicht, aber überaus interessant. Das ist mehr als die halbe Miete, insbesondere, wenn die Geschichte um die Figur herum so präzise und dynamisch geschrieben ist, ohne Durststrecken und ohne übertriebene Action, voll politischem Sendungsbewusstsein und sarkastischem Witz. Dass einige der erotischen Begegnungen an Fantasien aus 70er-Jahre-Herrenmagazinen erinnern, ist zu verkraften. Es ist schließlich ein 70er-Jahre-Herrenroman. Daran muss nicht alles schlecht sein. Das meiste ist es ganz und gar nicht.

-- ANe

Der lange Kindle-Lesesommer: "Madame le Commisaire und der verschwundene Engländer"

Liebe Leserinnen und Leser,

Wir haben eine große Auswahl an eBooks für Sie, die Sie den ganzen Sommer (bis zum 13. August 2014) zu Sonderpreisen ab -50% erhalten.

Wie wäre es zum Beispiel mit Madame le Commisaire und der verschwundene Engländer von Pierre Martin? Dieser Krimi, angesiedelt in Fragolin, im Hinterland der Côte d’Azur, bietet gleichwohl hervoragend gestaltete Spannung als auch Urlaubsatmosphäre.

Madame le CommisaireZum Inhalt: Die erfolgreiche Kommissarin Isabelle Bonnet muss nach einer gescheiterten Ehe und einer Explosion, die sie fast das Leben kostete, neu anfangen. Sie bewirbt sich auf die frei gewordene Kommissarstelle in ihrem Geburtstort Fragolin, um endlich wieder Ruhe zu finden. Doch damit ist es sehr schnell vorbei, denn erst verschwindet ein reicher Engländer spurlos aus seiner Villa, und dann wird am Strand von Saint-Tropez eine Frauenleiche gefunden.

Ihr glänzender Ruf als Ermittlerin Isabelle Bonnet inmitten der skurrilen Typen, die Fragolin bevölkern, und angesichts jeder Menge Vorurteile, nichts zu nützen. Wie wird Sie dennoch diesen Fall lösen?

--MHo

Der lange Kindle-Lesesommer: "Die Streuner von Rio"

Liebe Leserinnen und Leser,

Wir haben eine große Auswahl an eBooks für Sie, die Sie den ganzen Sommer (bis zum 13. August 2014) zu Sonderpreisen ab -50% erhalten.

Wie wäre es zum Beispiel mit "Die Streuner von Rio", einer etwas anderen Perspektive auf die Traumstadt in Brasilien.

StreunervonRioZum Inhalt: Lisa Kerry wird Zeugin eines grausamen Anschlags auf Straßenkinder. Da sich die Polizei weniger für die Identität der Verbrecher interessiert als dafür, was die Streuner in der Nähe ihrer Buchhandlung in Copacabana zu suchen hatten, beschließt Lisa, die Mörder selbst zur Strecke zu bringen. Doch dazu muss sie Tony aus der Schusslinie halten, den Mann, der durch seine Liebe zu ihr die Dämonen ihrer Vergangenheit in einer Jugendstrafanstalt austreiben könnte. Lisas Streben nach Gerechtigkeit mündet in einer Spirale der Gewalt.

Todesschwadronen, Drogenbanden, Straßenkinder und eine Frau, die an Selbstjustiz glaubt: dieser Roman liefert eine explosive und düstere Mischung in den Straßen von Rio de Janeiro.

--MHo

Donna Tartt: Der Distelfink

 

FinkDurch das angelsächsische Feuilleton spukt momentan mal wieder die Sommerloch-Debatte, ob der Roman, zumindest der literarische, tot sei. Dabei sind es gerade die englischsprachigen Autorinnen und Autoren, die mit ihren aktuellen Veröffentlichungen die überzeugendsten Lebenszeichen der Gattung geben.  Eine davon ist Donna Tartt, legendär langsame Autorin von drei Romanen in über 20 Jahren. Logisch, dass jeder neue Tartt zum Ereignis ausgerufen wird. Im Fall von Der Distelfink völlig zu Recht.

Im Alter von 13 Jahren verliert Theo Decker seine Mutter bei einem Bombenattentat auf ein New Yorker Museum, das beide gemeinsam besuchen. Unter Schock stiehlt er am Tag der Tragödie ein Gemälde, ‚Der Distelfink‘ von Carel Fabritius. Es wird ihm in den nächsten Jahren, in denen er unter verschiedenen Vormunden in New York und Las Vegas aufwächst und auf diverse schiefe Bahnen gerät, Halt und Hindernis zugleich sein.

Kann man noch etwas zu Der Distelfink sagen, das noch nicht gesagt worden ist? Vielleicht sollte zur Abwechslung mal darauf hingewiesen sein, wie modern der Roman ist. Es scheint ein Gesetz zu geben, laut dem man unbedingt von Dickens sprechen muss, wenn man von Der Distelfink spricht. Ganz von der Hand zu weisen ist der Vergleich nicht, obwohl inzwischen in der Literaturkritik der Dickens-Vergleichsreflex bei jedem einigermaßen linear erzählten Roman ab einem gewissen Umfang zu zucken scheint. Viel interessanter als Donna Tartts Mut zum strukturellen Konservativen aber ist ihr Bekenntnis zur Gegenwart. Der Distelfink ist kein Retro-Schmöker von dieser schrulligen, etwas entrückten Lieblings-Tante aus den Südstaaten, sondern ein Roman aus dem Hier und Jetzt von einer Frau, die in diesem Hier und Jetzt fest verankert ist. Theo Decker ist ein Kind der Gegenwart, ein Kind von iPhone und Grand Theft Auto, und seine Odyssee ist sehr gegenwärtig – egal, wie klassisch sie erzählt ist. Tartt kann nicht nur die Requisiten der Ultramoderne benennen, sondern weiß auch um ihre Bedeutung. Was Decker erlebt und was ihm widerfährt, wäre ohne heutige Technologien, Drogen, Mobilität und Medien nicht möglich. Letztendlich mögen Menschen seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte mit ähnlichen Resultaten scheitern, doch die Wege zum Ziel ändern sich mit den Zeiten. Deshalb müssen solche Geschichten immer wieder neu erzählt werden, denn sie sind immer wieder neu. Der Distelfink verbindet das Klassische mit dem Modernen auf eine Art, die man dann später ‚zeitlos‘ nennen wird.

-- ANe

Der lange Kindle-Lesesommer : 16 eBooks - 8 Wochen & -50%

Liebe Leserinnen und Leser,

wir hoffen auf einen langen, sonnigen Sommer mit viel Zeit zum Lesen, Lesen und nochmals Lesen! Dafür haben wir für Sie eine besondere Auswahl an eBooks zusammen gestellt, die Sie bis zum 13. August zu Sonderpreisen ab -50% erhalten.

Genug Zeit zum Stöbern und immer mal wieder reinschauen. Wir wünschen Ihnen viel Freude mit unserem langen Kindle-Lesesommer.

 Entdecken Sie noch mehr Leseempfehlungen für die Sommer- und Ferienzeit.

Michael Connelly: Black Box

BlackboxSeit 20 Jahren lässt Michael Connelly Harry Bosch ermitteln, zur Feier umspannt sein neuester Fall genau diesen Zeitraum. Während der Unruhen in Los Angeles von 1992 wird eine dänische Journalistin erschossen. Der Fall wird verschleppt und als ungelöst zu den Akten gelegt. Detective Bosch jedoch, der damals abberufen wurde, mag ihn nicht vergessen und findet 2012 eine heiße Spur: die Tatwaffe. Zunehmend erhärtet sich der Verdacht, dass die Journalistin kein zufälliges Opfer der gewalttätigen Ausschreitungen war, und dass der Mord noch nicht einmal mit denen in Zusammenhang stand. Die Spur führt in den Zweiten Golfkrieg, wo sie als Kriegsreporterin unterwegs war.

Schreiberische Experimentierfreude ist sicherlich nicht das erste, was einem zu Michael Connelly einfällt. Umso erstaunlicher ist es, dass seine bislang 17 Bosch-Romane nie demselben Strickmuster folgen. Die Fälle sind mal vertrackt, mal schnurgerade, mal steht die Politik im Vordergrund, mal die Psychologie, einige Romane sind entspannte Krimis, andere mitreißende Thriller, vereinzelt kommt Action auf. Nach einem aufregendem Auftakt im historischen Los Angeles unmittelbar nach Rodney King strapaziert Black Box ein wenig die Geduld mit etwas zu viel Schreibtischarbeit, aber die unerwartete Entwicklung des Plots, die wohldosierten Einblicke in Boschs Privatleben mit Teenager-Tochter und Lebensgefährtin und das höchst dramatische Finale entschädigen mehr als großzügig für ein paar Durststrecken. Dass nicht jede Nebenhandlung ordentlich aufgelöst wird, liegt in der Natur einer Serie: dies ist nicht das letzte, was wir von Harry Bosch, seinen Freunden und Feinden lesen werden. Zum Glück.

-- ANe