Blogs at Amazon

Thriller

Gratis eBook: Bis 23. Mai zum Kindle AusLese Newsletter anmelden und ein Top-eBook gratis erhalten

DE_KC_APB_subsave_May_05_05_2016_650x350._V272785675_

Brief von Alexander Hartung an die Leser zur Veröffentlichung von "Die Erinnerung so kalt"

Hartung Brief 3

Mit der Veröffentlichung von "Die Erinnerung so kalt" ist es an der Zeit Danke zu sagen, an dich lieber Leser, für die vielen großartigen Reaktionen zu meinen ersten drei Krimis und das ungeduldige Warten auf dieses Buch. Die begeisternden Mails, Posts und Rezensionen in den letzten Jahren haben mich jeden Tag motiviert weiterzuschreiben, in der Hoffnung, eine weitere Geschichte erzählen zu dürfen, die den Leser nicht mehr loslässt. Meine Motivation ist unverändert hoch, daher recherchiere ich schon für Buch fünf der Jan-Tommen-Serie. Noch ist es zu früh um Details verraten zu können, aber ich verspreche, dass es wieder spannend werden wird.

Liebe Grüße

Alex

Stephen King über Carsten Strouds letzten Teil der „Niceville“-Trilogie: „Der Aufbruch“

Heute erscheint Carsten Strouds "Der Aufbruch" als letzter Teil seiner erfolgreichen "Niceville"-Trilogie. Auch einer der erfolgreichsten Autoren unserer Zeit, der  als Großmeister des Horrorromans gilt, ist ein Riesenfan von Carsten Stroud. Nachdem Stephen King den letzten Band der Horror-/Crime-/Mystery-Trilogie um eine Stadt im Süden Amerikas namens Niceville, über der ein Fluch zu liegen scheint, gelesen hatte, schrieb er einen begeisterten Brief an Strouds amerikanische Agentur:

"Carsten Stroud's Niceville Trilogie ist genial, und das Beste hat er sich bis zum Schluss aufgehoben. Der Aufbruch ist brilliant geschrieben, eine geradezu hypnotische Lektüre. Das hier liest sich vielleicht wie ein Werbetext, aber das ist es nicht. Es ist ein aufrichtiger Fan Brief. Ich mochte Niceville. Aber erst bei der Rückkehr habe ich verstanden, was ich hier vor mir hatte. Die Action Szenen sind großartig, und der Sound hat ein bisschen was von Chandler, ein bisschen was von Vonnegut und ist doch durch und durch Stroud. Ich hoffe sehr, dass diese drei Bände zusammen veröffentlicht werden, sodass die Leser deren volle Wucht zu spüren und die Vielfältigkeit des breiten Figurensembles erleben können. Meiner Meinung nach hat Niceville einen Platz verdient zwischen den großen Orten im Reich der Imagination wie Mittelerde, Ninia und Arkham. Ich bewundere die schiere Energie und die Reichweite des Ganzen. Außerdem gibt es diesen umfassenden, vergnügt deftigen Humor, der für mich das Tüpfelchen auf dem i ist, und der die dunkle Seite von Abel Teague und Konsorten aufbricht. Niceville überquert mit einer Selbstverständlichkeit Genre Grenzen, springt über diese Kluft, die unbedeutendere Autoren verschluckt, wie ein fettes Mottrad über umgestürzte Bäume. Es gibt wirklich nichts Vergleichbares, und mir bleibt nichts zu sagen außer Bravo. Also: Bravo!

Stephen King

PS: Ich mag Reiney Teague immer noch nicht. Und vertraue ihm schon gar nicht."

Für weitere Information zu allen drei Teilen der Serie klicken sie hier oder entdecken Sie die Titel, indem Sie direkt auf das jeweilige Cover klicken.

Niceville

Die rückkehr

Der aufbruch

 

Marion Schreiner liest aus Ihrem Buch "Stumme laute Schreie"

Hier geht es direkt zum Buch...

Lesefutter für Ihren Kindle - nur bis zum 22. Februar 2015

http://g-ec2.images-amazon.com/images/G/03/kindle/content/apub/lessefutter-mf_tcg-c-de-610x480._V331045049_.jpg

Hörprobe zu "Stumme laute Schreie" - ein Thriller von Marion Schreiner

 

Hier geht es direkt zum Buch.

Brief zur Erscheinung des Thrillers "Todesspiel" von Andrew Peterson

Heute erscheint der zweite Thriller Todesspiel aus der Serie rund um Nathan McBride. Hier wendet sich der Autor Andrew Peterson an seine deutschen Leser und gibt schon einmal einen kleinen Ausblick, wie sich Nathan in ein Katz-und-Maus-Spiel mit der amerikanischen Regierung verstrickt:

Todesspiel

Trevanian: Im Auftrag des Drachen

TrevanianBond-Erfinder Ian Fleming und Bourne-Erfinder Robert Ludlum wurden ihrerzeit verdächtigt, hinter dem Pseudonym Trevanian zu stecken (tatsächlich handelte es sich um den Filmhistoriker Rodney William Whitaker). Angesichts ähnlicher Inhalte und Figuren ist das nachvollziehbar. Andererseits: Warum sollten diese Herren ausgerechnet für ihre besten Werke ein Pseudonym wählen? Literarisch war und ist Trevanian im Thriller-Genre eine Klasse für sich. Sein Stil ist geschliffen, sein Wissen scheint enzyklopädisch, und seine Romane bieten wirklich den Grad an Abenteuerlichkeit, den andere nur versprechen. Der neu aufgelegte Im Auftrag des Drachen (ursprünglich von 1972, 1975 von und mit Clint Eastwood verfilmt) bildet da keine Ausnahme.

Jonathan Hemlock ist Universitätsdozent und Kunstliebhaber. Seine Sammelleidenschaft finanziert er sich als geheimdienstlicher Auftragsmörder. Eigentlich mag er nicht mehr so recht, als ein neuer Auftrag reinkommt, aber er braucht dringend eine Finanzspritze für seine nächste Anschaffung. Außerdem enthält dieser Auftrag eine persönliche Komponente: er gibt Hemlock die Möglichkeit, den Tod eines geschätzten Kollegen zu rächen. Der Haken: die Zielperson ist noch nicht identifiziert. Hemlock muss selbst herausfinden, welches Mitglied einer Bergsteigertruppe der zu killende Killer ist. Ausgerechnet bei einem Besteigungsversuch der Eiger-Nordwand.

Einen gelungenen Unterhaltungsroman mit einer unsympathischen Hauptfigur zu schreiben ist nicht unmöglich, aber sehr schwierig. Trevanian schafft es ohne Weiteres. Jonathan Hemlock ist ein gesellschaftlich integrationsfähiger Psychopath wie Sherlock Holmes, James Bond oder Hannibal Lecter. Große Gefühlsregungen sind nicht sein Ding. Freundschaften sind strengen Regeln unterworfen. Sex nimmt er mit, wo er ihn kriegen kann, und wenn es mal keinen gibt, ist es auch nicht schlimm. Leidenschaft verspürt er allenfalls für die schönen Künste, und auch da begeistert er sich eher für handwerkliche Präzision als für künstlerischen Subtext. Nein, liebenswert ist diese Figur nicht, aber überaus interessant. Das ist mehr als die halbe Miete, insbesondere, wenn die Geschichte um die Figur herum so präzise und dynamisch geschrieben ist, ohne Durststrecken und ohne übertriebene Action, voll politischem Sendungsbewusstsein und sarkastischem Witz. Dass einige der erotischen Begegnungen an Fantasien aus 70er-Jahre-Herrenmagazinen erinnern, ist zu verkraften. Es ist schließlich ein 70er-Jahre-Herrenroman. Daran muss nicht alles schlecht sein. Das meiste ist es ganz und gar nicht.

-- ANe

Michael Connelly: Black Box

BlackboxSeit 20 Jahren lässt Michael Connelly Harry Bosch ermitteln, zur Feier umspannt sein neuester Fall genau diesen Zeitraum. Während der Unruhen in Los Angeles von 1992 wird eine dänische Journalistin erschossen. Der Fall wird verschleppt und als ungelöst zu den Akten gelegt. Detective Bosch jedoch, der damals abberufen wurde, mag ihn nicht vergessen und findet 2012 eine heiße Spur: die Tatwaffe. Zunehmend erhärtet sich der Verdacht, dass die Journalistin kein zufälliges Opfer der gewalttätigen Ausschreitungen war, und dass der Mord noch nicht einmal mit denen in Zusammenhang stand. Die Spur führt in den Zweiten Golfkrieg, wo sie als Kriegsreporterin unterwegs war.

Schreiberische Experimentierfreude ist sicherlich nicht das erste, was einem zu Michael Connelly einfällt. Umso erstaunlicher ist es, dass seine bislang 17 Bosch-Romane nie demselben Strickmuster folgen. Die Fälle sind mal vertrackt, mal schnurgerade, mal steht die Politik im Vordergrund, mal die Psychologie, einige Romane sind entspannte Krimis, andere mitreißende Thriller, vereinzelt kommt Action auf. Nach einem aufregendem Auftakt im historischen Los Angeles unmittelbar nach Rodney King strapaziert Black Box ein wenig die Geduld mit etwas zu viel Schreibtischarbeit, aber die unerwartete Entwicklung des Plots, die wohldosierten Einblicke in Boschs Privatleben mit Teenager-Tochter und Lebensgefährtin und das höchst dramatische Finale entschädigen mehr als großzügig für ein paar Durststrecken. Dass nicht jede Nebenhandlung ordentlich aufgelöst wird, liegt in der Natur einer Serie: dies ist nicht das letzte, was wir von Harry Bosch, seinen Freunden und Feinden lesen werden. Zum Glück.

-- ANe

Totenfrau: Autor Bernhard Aichner im Interview

Bernhard Aichner hat mit Totenfrau einen viel beachteten Thriller geschrieben. Wir haben mit ihm über sein neues Buch und die Protagonistin Frau Blum geredet.

 http://ecx.images-amazon.com/images/I/412Y0uqLj3L._AA200.jpg

Die Heldin der Totenfrau ist ja nicht ganz alltäglich was ihren Beruf betrifft... was sie tut. Erzählen Sie uns ein bisschen von ihr.

Die Heldin des Romans heißt Brünhilde Blum. Sie hasst ihren Vornamen, und besteht deshalb seit ihrer Jugend darauf Blum genannt zu werden. Blum hat einen sehr ungewöhnlichen Beruf für eine Frau, sie ist Bestatterin und setzt sich in einem männlich dominierten Gewerbe durch. Was sie aber noch besonders macht, ist, dass sie Menschen umbringt. Blum ist Serienmörderin, sie rächt sich an den Mördern ihres Mannes. Das absolut Ungewöhnliche daran ist, dass man sie mag. Der Leser fiebert mit Blum mit, er heißt gut, was sie macht. Das ist das Neue und Besondere an diesem Buch und dieser Figur. "Die Totenfrau ist eine rasende Rachegöttin, die einen schauern lässt", heißt es in einer Rezension. Es hat großen Spaß gemacht Blum auf die Welt zu bringen.

Eine Heldin, die mordet. Eine Heldin, die man trotzdem mag. Gibt es da keinen Gewissenskonflikt? Moralische Bedenken? Wie sind Sie darauf gekommen?

Sie kennen die Geschichte von Edmond Dantes. Ich habe das Buch „Der Graf von Monte Christo“ als Kind gelesen und alle Verfilmungen gesehen, und ich war immer schon begeistert von dieser Rachegeschichte, von dieser Liebe, die Edmond Dantes genommen wird. Man betrügt ihn, stiehlt ihm sein Leben, man nimmt ihm alles, was er hat. Meiner Heldin geht es ebenso. Blum verliert ihre Liebe, ihr Glück. Alles zerbricht. Was sie erleiden muss, was sie erfährt, treibt sie an. Ihr Mann Mark wurde umgebracht, fünf Männer sind für seinen Tod verantwortlich. An diesen Männern rächt sie sich.

Sie haben einen Thriller geschrieben, aber man munkelt, dass Sie ja einen Liebesroman schreiben wollten. Was ist mit dem Liebesroman passiert?

Das Tolle am Schreiben ist ja, dass man das mixen kann. Das ist wie Fruchtsaft machen - in einem Buch kann alles stecken, die verschiedenen Zutaten machen das Ganze erst perfekt. TOTENFRAU ist ein Liebesroman und es ist auch ein Thriller, es ist beides. Denn ohne die Liebe geht nichts im Leben. Und ohne den Tod auch nicht, beide Motive sind seit jeher Grundpfeiler der Literatur. Die Liebe, die Blum nach vierundzwanzig Jahren findet, ist die Basis für alles, was passiert in dem Roman. Blum hatte eine fürchterliche Kindheit und Jugend, mit vierundzwanzig Jahren lernt sie Mark kennen, und das, woran sie nicht mehr geglaubt hat, passiert: das Glück küsst sie. Acht Jahre lang darf sie glücklich sein, sie ist verheiratet und hat zwei Kinder, alles ist perfekt. Bis man ihr Mark nimmt. An einem Dienstag Morgen wird Mark von einem Rover überfahren. Unfall mit Fahrerflucht.  Die Liebe ist tot. Das ist alles sehr, sehr schrecklich, das alles passiert in den ersten paar Kapiteln. Diese Liebe wird beschrieben und man fühlt mit Blum mit. Egal was kommt, was sie tut. Man erlaubt es ihr.

Die Geschichte nimmt nach dem Unfalltod von Mark richtig Fahrt auf, aus dem Liebesroman wird schnell ein knallharter Thriller. Und trotzdem ist da immer dieser feine Ton. Gefühle werden in diesem Buch ganz groß geschrieben. Sind sie ein Romantiker?

Bestimmt bin ich das. Es ist wunderschön, wenn man mit Worten so was machen kann. Wenn Leser mir sagen, dass sie weinen mussten, dass sie bewegt waren. Ich möchte Geschichten erzählen, ich möchte unterhalten und ich möchte packen. Allem voran möchte ich Menschen rühren. Bewegen. Leser dazu bringen einzutauchen in meine Geschichten. Das ist wichtig. Dass meine Sprache das schafft, den Leser reinzuziehen und bis zum Schluss nicht mehr loszulassen. Tempo aufnehmen, Pausen machen, einatmen, ausatmen.

Stichwort Tempo. Man reitet ja wirklich durch dieses Buch, man beginnt zu lesen und kann nicht mehr aufhören. Ein Höllentempo ist das.

Das Schlimmste für einen Autor ist es wohl, zu langweilen. Ich möchte fesseln, Figuren schreiben, die den Leser packen. Eine tolle Geschichte erzählen. Mit meinen Worten. In meinem Tempo. Es gibt neben der Liebe nichts Schöneres.

 

--BHa